5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

4
 
3

HCI vs.G99

2
 
3

ZNO vs.AVS

3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

3
 
4

ZNO vs.HCB

0
 
0

VSV vs.HCI

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

AVS vs.BWL

GEPA-03011468027.jpg GEPA / Red Bulls

Kaderbewertung: Salzburg wie immer der logische Favorit



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Mittwoch, 10.September 2014 - 11:27 - Wenn man mit dem größten Budget aller Vereine in die Saison startet, sowie den tiefsten und auch am prominentesten besetzten Kader verfügt, dann muss man sich das schon gefallen lassen: wie jedes Jahr startet Red Bull Salzburg als klarer Titelfavorit Nummer 1 in die Saison. Wie wird das mit dem nächsten neuen Trainer und können die Bullen tatsächlich endlich mal wieder ihrer Rolle gerecht werden?
Inhaltsverzeichnis:
» Die Ausgangslage
» Kaderbewertung Red Bull Salzburg – Torhüter und Abwehr:
» Kaderbewertung Red Bull Salzburg – Angriff und Trainer:
» Die Zwischenwertung in der HF.at Kaderbewertung:


Die Ausgangslage
Schlecht begonnen (3 Niederlagen in den ersten 4 Spielen), dann aber konstant gut gespielt und sich immer im Spitzenfeld der Liga aufgehalten – das war die durchaus respektable Saison von Red Bull Salzburg. Auffällig ist dennoch, dass man trotz hochkarätiger Namen in keiner Teamstatistik ganz vorne zu finden ist.

Statistische Fakten 13/14:
Power Play: 20,58% (4.)
Penalty Killing 81,69% (5.)
Fairplay 13,56 Min/Sp (7.)
Shorthander 7 (5.)
Scoring Effizienz 9,12% (6.)
Goalkeeping 99,83% (7.)
Tore geschossen: 152 (4.)*
Tore erhalten: 107 (2.)*

*zwecks Vergleichbarkeit nur aus dem Grunddurchgang

Das Gesamtpaket der Red Bulls hat letzte Saison gepasst, wobei auffällt, dass das ehemals beste Offensivteam der Liga ein wenig nachgelassen hat. Die Salzburger waren nicht mehr ganz so effizient, schossen damit auch „nur“ 152 Treffer, was der viertbeste Wert der EBEL war. Und das als jenes Team, das die meisten Schüsse auf das gegnerische Gehäuse abgab! Hinten stand man sehr gut, ließ nur 107 Gegentore zu, hatte allerdings nicht das sattelfesteste Torhütergespann. Darüber hinaus hat sich auch die Sache mit dem Fairplay etwas gewandelt. Hatten die Bullen in früheren Saisonen einen Geschwindigkeitsvorteil und wurden oft gefoult, war man dieses Mal selbst verhältnismäßig oft auf der Strafbank.

Das deutet vor allem auf eine physischere Spielweise hin, die Don Jackson anders als ein Vorgänger Pierre Page propagierte. Es wehte überhaupt ein anderes Lüftchen durch die Katakomben des Volksgartens. Nach Pierre Page kehrte wieder der Spaß ein bei den Mozartstädtern, die allerdings auch eine durchaus lange Serie an Verletzten zu beklagen hatten und dadurch ohne Zweifel gehandicapt waren.

Das könnte auch heuer ein Thema werden, denn gerade die Belastung mit der Champions Hockey League wird durchaus Auswirkungen auf die EBEL Leistungen haben. Gerade was die Verletzungsanfälligkeit betrifft ist eine derartige Doppelbelastung nicht zu unterschätzen. Und derzeit sieht es ganz danach aus, als könnten die Red Bulls das Achtelfinale erreichen, was wiederum mehr Spiele während der Saison bedeutet. Und das wird für einige wichtige, allerdings traditionell nicht ganz so austrainierte Cracks eine Herausforderung sein.

Der Kader wurde trotz der wichtigen Abgänge erneut gut besetzt, offensiv hat man mit John Hughes und Ryan Duncan zwei Scoringmaschinen und kann weiterhin auf die wohl talentierteste Gruppe an Österreichern in der EBEL zurückgreifen. Dan Ratushny als neuer Trainer hat den Druck, den man als Coach in Salzburg immer hat: es zählt nur der Meistertitel! Um den zu erreichen wird man allerdings vorne durchschlagskräftiger werden müssen, hinten braucht man Goalies, die ihre Bestleistungen zeigen und weiterhin eine Defensive, die ähnlich kompakt steht wie letztes Jahr. Dann wird der Meistertitel ganz bestimmt nur über diese Mannschaft entschieden werden.
HF.at Prognose: Platz 1 bis 3




» Zu Teil 2: Kaderbewertung Red Bull Salzburg – Torhüter und Abwehr:

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