5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

4
 
3

HCI vs.G99

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
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HCI vs.RBS

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
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ZNO vs.HCB

0
 
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ZNO vs.AVS

0
 
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VIC vs.HCB

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

photo_433744_20131011.jpg EXPA Sebastian Pucher

Die Vienna Capitals bleiben unschlagbar



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Samstag, 06.September 2014 - 17:19 - Jetzt ist auch das halbe Dutzend voll. Die Vienna Capitals setzen ihren Siegeszug weiter fort und haben das sechste Spiel dieser Saison für sich entschieden. In der Champions Hockey League bleiben die Wiener ungeschlagen, gewannen in einem hart umkämpften Match bei Färjestads mit 2:1 nach Penalties und sind damit weiter im Achtelfinalrennen. Mann des Nachmittags war Goalie David Kickert.

Mit leiser Kritik hatte Trainer Tom Pokel seine Mannschaft nach dem Sieg in Oslo wieder auf den Boden zurück geholt – eine Eigenschaft, die man beim Meistermacher schon in Bozen beobachten konnte. Und seine Jungs schienen die Botschaft verstanden zu haben, denn die Vienna Capitals begannen bärenstark und brachten Färjestads in den ersten Minuten mit aggressivem Forechecking schwer unter Kontrolle.

Das sollte sich auch lohnen, denn es waren noch keine drei Minuten gespielt, da führten die Wiener auch schon. Peter MacArthur drängte sich in seinem Try Out einmal mehr auf und traf zum 1:0 für die Gäste. Das passte natürlich in die Kontertaktik bei den Hauptstädtern, die geduldig warteten und immer wieder gefährliche Gegenstöße fuhren. Peter MacArthur hatte in der 12. Minute dann auch die nächste große Möglichkeit, als er gemeinsam mit Kevin Puschnik ein Break fuhr, aber zu eigensinnig abschloss.

FBK kontrolliert, Wien kontert gefährlich
Färjestad hatte zwar optisch mehr vom Spiel, in der Angriffszone konnten sie aber kaum gefährliche Aktionen auf das von David Kickert gehütete Tor setzen. Ganz anders die Vienna Capitals, für die Rafael Rotter in der 14. Minute im Power Play den nächsten Sitzer vergab. Kurz vor Ende des Drittels hätte Schiechl beinahe noch mit einem abgefälschten Schuss das zweite Tor für die Wiener erzielt, es blieb aber beim 1:0 nach den ersten 20 Minuten. Eine beeindruckend konzentrierte Defensivleistung, an der FBK bislang zerschellte.

Eine negative Seite hatte das ansehliche erste Drittel trotzdem: Niki Hartl hatte sich bei einem Check gegen ihn die Nase gebrochen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Er war daher nicht dabei, als im Mittelabschnitt die Angriffslawine aus Schweden so richtig zu rollen begann. David Kickert hatte in den ersten fünf Minuten gut zu tun, ehe sich auch die Hauptstädter wieder in Szene setzen konnten. Hugh Jessiman mit dem Onetimer und Markus Schiechl nach schönem Solo hatten das zweite Tor am Schläger.

Wie schon im ersten Abschnitt begann Färjestad zu reagieren und wurde physisch aggressiver. Zu aggressiv, denn nach einem weiteren irregulären Check wurde ein Schwede sogar für 2+10 Minuten auf die Strafbank geschickt, das Power Play konnten die Pokel-Schützlinge aber nicht nützen. Die Hausherren übernahmen immer mehr das Kommando in einem nicht mehr ganz so attraktiven, weil eher zerfahrenen Spiel. Was sich allerdings nicht änderte war das geschickte Abwehrverhalten der Vienna Capitals und der ausgezeichnet disponierte David Kickert. Der Goalie der Wiener stand auch in der Schlussphase im Mittelpunkt, als Färjestad auf Grund einiger Strafen gegen die Caps gewaltig Druck machte. Aber Kickert hielt „die Null“.

Umstrittener Ausgleich im letzten Drittel
Der Ausgleich hing schon lange in der Luft, aber es bedurfte einer Rangelei und Stocherei vor dem Tor von Kickert, um diesen zu bezwingen. In der 42. Minute war der Videobeweis nötig, um über den Ausgleich zu entscheiden – und die Referees gaben das Tor. Das Match begann wieder von vorne und auch die Capitals wurden endlich wach. Jetzt gab es nach langer Zeit Vorstöße vor das FBK Tor, die auch wirklich gefährlich waren. Aber es fehlte die Präzision und auch das nötige Quäntchen Glück.

Aber auch Färjestad suchte die Entscheidung, 9 Minuten vor dem Ende verfehlte ein Schuss nur um Millimeter die linke Torstange. Zwei Minuten später vergaben die Wiener nach schwerem FBK Abwehrfehler einen Sitzer und damit die Chance auf die abermalige Führung. Wieder war es Rotter, der zu umständlich vor dem Tor agierte.

Die letzten Minuten standen dann aber ganz im Zeichen der Hausherren, die einen Gang zuschalteten und auf das 2:1 drängten. Doch mit viel Kampfgeist verteidigten sich die Hauptstädter und hielten dieses 1:1 bis zur Sirene. Damit war zumindest ein Punkt eingefahren.

In der Verlängerung passierte in der Anfangsphase nicht viel, erst knapp zwei Minuten vor dem Ende vertändelten beide Mannschaften die ersten Möglichkeiten. Eine Strafe gegen Patrick Peter brachte die Riesenchance für FBK, um in den letzten Sekunden noch einmal auf die Entscheidung zu drängen. Jetzt waren sie wieder da, die Blocks und der Einsatz in der eigenen Defensivzone. Die Wiener warfen alles in die Zweikämpfe und retteten sich ins Penalty Schießen.

Auch dieses zehrte an den Nerven, denn nach 12 Schützen gab es noch immer keine Entscheidung. Die führte schließlich Hugh Jessiman herbei, denn er traf zum 3:2 im Shootout, fixierte damit den 2:1 Auswärtssieg und den Zusatzpunkt für die Vienna Capitals, die ihre Tabellenführung weiter verteidigen konnten und drei Punkte vor dem neuen Zweiten aus Zürich liegen. Gegen die Schweizer wird es in den letzten beiden Gruppenspielen auch um den Gruppensieg und damit den Direktaufstieg ins Achtelfinale gehen.

Färjestad BK – Vienna Capitals 1:2 n.P. (0:1, 0:0, 1:0, 0:0, 0:1)
Tore:
0:1 02:38 Peter MacArthur
1:1 41:51 Rickard Wallin
1:2 Jessiman (65./entsch. Penalty)
Strafen: 22:18 Minuten (2:6, 18:8, 2:0, 0:4)
Schüsse: 33:25 (6:13, 13:6, 0:0, 12:6, 2:0)
Penalty Schießen:
Schlacher 0:1, Gulas gehalten, MacArthur gehalten, Hillding 1:1, Foucault gehalten, Klepis gehalten, Ferland gehalten, Rohdin gehalten, Watkins 1:2, Persson 2:2, Hillding gehalten, Schlacher gehalten, Persson drüber, Jessiman 2:3.

passende Links:

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