4
 
2

BWL vs.KAC

2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

AVS vs.HCB

0
 
0

DEC vs.VSV

0
 
0

BWL vs.MZA

0
 
0

HCI vs.VIC

0
 
0

ZNO vs.G99

0
 
0

KAC vs.RBS

0
 
0

MZA vs.AVS

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EBEL bekommt Fixplatz in der Champions League



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Donnerstag, 20.Januar 2011 - 17:17 - Der internationale Eishockey-Verband würdigt in seinem neuen Kompromiss-Vorschlag den Stellenwert der Erste Bank Eishockey Liga und hat nun einem Vertreter aus Österreich, Kroatien, Slowenien oder Ungarn einen Startplatz in der für die Saison 2011/12 geplanten Neuauflage der Champions Hockey League zugesichert.

Große Eishockey-Politik wurde heute beim IIHF-Champions Hockey League-Meeting in Zürich gemacht. Und zwar mit positivem Ausgang für die Erste Bank Eishockey Liga. Nach einigen Konsultations-Gesprächen, in die sich auch NHL-Deputy Commisioner Bill Daly einschaltete, liegt nun folgendes Einladiung der IIHF vor: Das Format der Champions Hockey League soll weiterhin aus sechzehn Mannschaften bestehen. Für die Qualifikation ist aber das Liga-Ranking und nicht das Nationen-Ranking entscheidend.

Das Liga-Ranking spricht, nicht zuletzt aufgrund der stetig wachsenden Zuschauer-Zahlen, für die Erste Bank Eishockey Liga. Mit diesem Vorschlag gehen je zwei Startplätze für die in Planung befindliche Champions Hockey League der IIHF an die Ligen aus Russland, Tschechien, Schweden, Finnland, Deutschland und der Schweiz. Je ein Platz geht an den Titelverteidiger, den Sieger der European Trophy, sowie die Meister der Slowakei und der Erste Bank Eishockey Liga. Liga-Manager Christian Feichtinger, der als Vorsitzender von Hockey Europe die Fäden zog, um die IIHF in diesem Sinne umzustimmen, stellte zufrieden fest: „Ich bin stolz, dass die Erste Bank Eishockey Liga die Anerkennung bekommt, die sie verdient hat. Unsere Präsenz in Hockey Europe hat uns den Weg hierzu geebnet. Das ist ein Beweis, dass die Bedeutung der Erste Bank Eishockey Liga im Konzert der Top-8-Ligen Europas weiter steigt.“

Nun sind die Klubs am Zug!
Die europäischen Ligen müssen diesen Vorschlag nun prüfen und bis 17. Februar ihre Rückmeldung zu diesem Projekt-Vorschlag geben. Der Ball, oder besser, der Puck liegt damit nun bei den europäischen Ligen und deren Klubs. Diese müssen entscheiden, ob sie den Vorschlag annehmen und ob ihre Mannschaften an diesem Wettbewerb teilnehmen sollen. Im Falle einer Absage stehen Klubs aus der Slowakei, Weißrussland und anderen Nationen bereit, die lieber heute als morgen an der IIHF Champions Hockey League teilnehmen möchten.

Dem Konzept der IIHF liegt eine zentrale Vermarktung der TV-Rechte zugrunde. Seitens des Rechteinhabers Infront und der IIHF wird ein Budget garantiert, dass sowohl ein Startgeld für die teilnehmenden Vereine, sowie einen Transport- und Logistikkosten-Anteil, als auch ein Preisgeld für die Top-Vier beinhaltet.

Ligapräsident Dr. Karl Safron nahm wie folgt Stellung: „Es ist eine große Anerkennung für die hervorragende Arbeit der Erste Bank Eishockey Liga und eine große Gelegenheit für einen unserer Klubs, an einer gesamt-europäischen Liga teilzunehmen.“

Wer will überhaupt?
Das Abenteuer CHL ist trotz aller finanziellen Einnahmen ein sehr riskantes und wird daher für kaum ein EBEL Team von Interesse sein. Neben dem normalen Ligabetrieb auch einen internationalen Bewerb zu spielen benötigt nicht nur die nötige Infrastruktur, sondern auch einen großen Kader, um den Anstrengungen gerecht werden zu können.

Demnach ist der Fixplatz der EBEL eigentlich nur den Salzburgern auf den Leib geschrieben, die sich wohl als einziges Team der Liga eine Teilnahme "leisten" könnten - sowohl von der Infrastruktur, finanziell, wie auch personell. Die Red Bulls haben seit jeher erklärt, an einem europaweiten Bewerb wie der Champions Leage of Hockey teilnehmen zu wollen. Jetzt scheint das Ziel sehr nahe zu sein.

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga