8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

4
 
3

HCI vs.G99

2
 
3

ZNO vs.AVS

3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

AVS vs.BWL

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
0

ZNO vs.HCB


Vorteil Nashville! Predators mit Break in Anaheim



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Sonntag, 21.Mai 2017 - 7:15 - Die Nashville Predators sind nur noch einen Sieg vom ersten Stanley Cup Finale ihrer Franchise Geschichte entfernt! Spiel 5 im Western Conference Finale wurde für die Predators zum Triumph, sie siegten in Kalifornien mit 3:1 und haben nun vor eigenem Publikum Matchpuck!

"Wir wussten, dass wir heute zusammenrücken müssen, defensiv gut spielen und uns irgendwie durchkämpfen müssen", sagte Nashvilles Torhüter Pekka Rinne. "Ich denke das ist es, was wir machten. Wir haben viel Charakter gezeigt. Für uns waren die ersten paar Runden sehr einfach, die Dinge liefen für uns. Aber jetzt müssen wir damit fertig werden, was jedes Team durchmachen muss..." Der Goalie spricht damit an, dass die Predators mit Verletzungssorgen nach Anaheim gereist waren. Vor Spiel 5 wurden Top Scorer Ryan Johansen und Kapitän Mike Fisher verletzt gemeldet, was für die Gäste zum Problem werden können.

Ohne die beiden Leistungsträger war es lange Zeit vor allem Pekka Rinne, der die Preds im Rennen hielt. Dennoch ging Anaheim im Mittelabschnitt in Führung, als Chris Wagner in der 33. Minute traf. Die Ducks hatten etwas mehr vom Spiel und die besseren Chancen gehabt, mussten aber in der 40. Minute den späten Ausgleich hinnehmen. Colin Wilson traf im Power Play - nur 41 Sekunden vor der Pausensirene. Das Match schien sich in Richtung Overtime zu bewegen, ehe Pontus Aberg zum Helden wurde. Der Schwede spielte bisher keine große Rolle im Kader der Predators, verbrachte den Großteil der Saison in den Minors. Auch in den Play Offs hatte er nur Ergänzungsaufgaben, die mit den Verletzten nun deutlich bedeutsamer wurden. Und heute Nacht erzielte er seinen allerersten Play Off Treffer in der NHL. Und was für einen! Aberg verwertete einen Abpraller und staubte mit einem Hechtsprung zum 2:1 ab.

Da waren etwas mehr als 51 Minuten absolviert und der Druck auf Anaheim wuchs. Die Ducks warfen noch einmal alles nach vorne, sollten aber kein Glück mehr haben. Das fehlte schon im ersten Drittel, als sich Nummer 1 Goalie John Gibson verletzte und ausgetauscht werden musste. Unmittelbar vor dem 1:2 hatte Anaheim gewaltig auf den zweiten Treffer gedrückt, mussten dann im Konter das Tor hinnehmen und kassierten schließlich in der letzten Minute auch noch das 1:3 ins inzwischen verwaiste Tor.

Damit führt Nashville mit 3:2 in der Western Conference Serie und kann in der Nacht auf Dienstag vor eigenem Publikum den Sack zumachen. Die Predators haben in diesen Play Offs weiterhin keine zweite Partien in Folge verloren und bauen jetzt auf den Heimvorteil. Zu Hause wartete einen enthusiastische Menge auf das Überraschungsteam der Play Offs. Erst im letzten Match verzeichneten die Preds einen neuen NHL Rekord: mit 129,4 Dezibel haben sie nun auch offiziell die lauteste Halle der Liga. Gemessen wurde das direkt nach dem Ausgleich in Spiel 4. Damals siegte Anaheim nach Verlängerung und die Ducks werden sich auch dieses Mal nicht geschlagen geben. "Wenn wir gewinnen sind wir im Cup Finale", so Pekka Rinne. "Wenn wir verlieren müssen wir noch einmal nach Kalifornien zurück. Und das wollen wir nicht."

passende Links:

nhl.com


Quelle:red/kf