4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

HCI vs.G99


Sensationelle Senators überraschen in Pittsburgh



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Sonntag, 14.Mai 2017 - 6:25 - Die Ottawa Senators sind mit einem sensationellen Auswärtssieg bei Titelverteidiger Pittsburgh ins Eastern Conference Finale gestartet. Ein starker Craig Anderson im Tor ließ die Penguins verzweifeln und am Ende sollte Bobby Ryan mit einem herausragenden Tor den 2:1 Sieg nach Verlängerung sicherstellen.

Das erste Finalduell in der Eastern Conference begann fast so, wie man sich das erwarten konnte. Die Pittsburgh Penguins starteten mit zwei Power Plays in Folge, standen sogar für 45 Sekunden mit zwei Mann mehr am Eis und trafen dabei zwei Mal das Torgestänge. Aber danach wurde es immer ruhiger in der PPG Paints Arena von Pittsburgh. Als dann in der 15. Minute das 1:0 für die Gäste aus Ottawa fiel, war den Heimfans der der Schock ins Gesicht geschrieben. Niemand hatte den Senators eine Chance gegeben, aber daran haben sich die Kanadier schon gewöhnt. Sie haben in den ersten beiden Runden die höher eingeschätzten Boston Bruins und die New York Rangers jeweils mit 4:2 Siegen in den Sommerurlaub geschickt.

Mit der 1:0 Führung im Rücken konnten die Senators ihr Spiel aufziehen und jenes des regierenden Stanley Cup Champions praktisch einschläfern. Erst 5:35 Minuten vor dem Ende der Partie wurden auch die Fans wieder wach, als Evgeni Malkin das 1:1 erzielte und das Match in die Verlängerung schickte. In der war es dann Bobby Ryan, der sich an der rechten Bande entlang durchtankte, seine Verfolger abschüttelte und unwiderstehlich zur Mitte zog, dort mit der Backhand abschloss und mit dem 2:1 den Sieg und das Break sicherstellte.

Es war der 6. Overtimesieg für die Senators in diesen Play Offs, nur eine Verlängerung mussten die Mannen aus Ottawa bislang verloren geben. "Wir haben das schon verstanden. Sie haben gewartet. Sie brauchten nur eine Chance, eine 2 gegen 1 oder 3 gegen 2 Chance, um zu treffen. Sie haben gute Spieler, wir müssen so auftreten, wie wir das in Spiel 7 gegen Washington getan haben", zeigte sich der Russe Evgeni Malkin ernüchtert.

"Das ist Play Off Hockey", sagte Pittsburghs farbloser Superstar Sidney Crosby. "Man spielt Partien in denen man Chancen bekommt und die einfach nicht reingehen. Aber wenn man richtig spielt, dann werden sie irgendwann reingehen. Ich denke, wir müssen genauso ins Spiel gehen wie bisher, wir müssen nur einen Weg finden, um besser zu werden."

Die nächste Chance haben die Penguins in der Nacht auf Dienstag, wenn Spiel 2 des Eastern Conference Finales am Programm steht. Übrigens kennt Pittsburgh dieses Gefühl heuer noch nicht: es ist das erste Mal seit dem Conference Finale des letzten Jahres, dass die Penguins in einer Serie mit einer Niederlage starteten. Damals verloren sie Game 1 gegen Tampa, rangen die Bolgs in Spiel 7 nieder und standen damals erstmals seit dem Jahr 2009 im Stanley Cup Finale.

Noch länger als die Pens damals wartet Ottawa schon auf den Sprung ins Finale um den begehrten Cup. Die Senators standen im Jahr 2007 das letzte Mal im Endspiel. Für ein Ende der Durststrecke fehlen den Kanadiern jetzt noch 3 Siege...

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Quelle:red/kf