GEPA/Red Bulls

Berlin schafft das DEL Finalbreak in München



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Samstag, 14.April 2018 - 7:07 - Der EHC Red Bull München hat den Auftakt des DEL-Finales 2018 gegen Rekordmeister Eisbären Berlin mit 3:4 (1:2|1:1|1:1) verloren. Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion schossen Jon Matsumoto, Brooks Macek und Keith Aucoin die Tore für München. Der Titelverteidiger geht mit einem 0:1-Rückstand in der Best-of-Seven-Serie in Spiel zwei in der Bundeshauptstadt.

Berlin erwischte den besseren Start: 70 Sekunden waren gespielt, als Jamison MacQueen per Abstauber den ersten Treffer der Finalserie erzielte. Die Eisbären spielten zu Beginn einen aggressiven Forecheck und hatten mehr vom Spiel, ehe die Red Bulls gegen Mitte des Drittels stärker wurden. In der zwölften Minute erzielte Jon Matumoto per Abstauber den Ausgleich. Nachdem Michael Wolf das weit offenene Tor verfehlte (13.), schoss Sean Backman auf der Gegenseite die Eisbären erneut in Führung (15.)

Auch im Mitteldrittel waren das Tempo und die Intensität hoch. Beide Teams hatten Drangphasen, aus denen Chancen resultierten. In der 25. Minute parierte Danny aus den Birken einen Alleingang von Thomas Oppenheimer, wenige Sekunden später wurde Münchens Torhüter von James Sheppard zum dritten Mal bezwungen. Die Red Bulls antworteten perfekt: Brooks Macek schloss in der 28. Minute einen schönen Konter über Keith Aucoin und Jon Matsumoto zum 2:3 ab.

In einem Eisbären-Powerplay zu Beginn des Schlussdrittels verfehlten Sean Backman und Nicholas Petersen innerhalb weniger Sekunden das Münchner Tor (44.). Den Red Bulls gelang es in der Folge nicht, Druck aufzubauen. Fünf Minuten vor dem Ende sorgte Louis-Marc Aubry nach einem Zwei-auf-Eins-Konter für die Vorentscheidung. Als Münchens Torhüter aus den Birken zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis gefahren war, verkürzte Keith Aucoin auf 3:4. In den verbleibenden 53 Sekunden warfen die Gastgeber alles nach vorne, für den Ausgleich reichte es aber nicht mehr.

Konrad Abeltshauer: „Wir wussten, dass die Eisbären stark sind. Sie haben die Tore zu den richtigen Zeitpunkten geschossen. Bei uns kam der letzte Push zu spät. Wir werden das Spiel analysieren und wollen dann in Berlin den Ausgleich schaffen.“

EHC Red Bull München - Eisbären Berlin 3:4 (1:2|1:1|1:1)
Tore:
0:1 | 01:10 | Jamison MacQueen
1:1 | 11:56 | Jon Matsumoto
1:2 | 14:53 | Sean Backman
1:3 | 24:57 | James Sheppard
2:3 | 27:15 | Brooks Macek
2:4 | 54:29 | Louis-Marc Aubry
3:4 | 59:07 | Keith Aucoin
Zuschauer: 6.142


Quelle:red/PM