3
 
6

KAC vs.BWL

3
 
0

HCI vs.VSV

3
 
2

DEC vs.AVS

2
 
6

MZA vs.VIC

4
 
2

VSV vs.VIC

0
 
2

KAC vs.DEC

7
 
3

HCB vs.ZNO

3
 
7

G99 vs.RBS

4
 
1

BWL vs.HCI

2
 
3

AVS vs.MZA

2
 
5

ZNO vs.MZA

6
 
1

VIC vs.VSV

3
 
2

HCI vs.BWL

3
 
2

G99 vs.HCB

3
 
2

DEC vs.KAC

1
 
2

AVS vs.RBS

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Kai Suikkanen: Das war unser schlechtestes Spiel



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Samstag, 14.April 2018 - 7:06 - HCB Südtirol Alperia verliert gegen EC Red Bull Salzburg mit 3:6. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

Kai Suikkanen (Head Coach HCB Südtirol Alperia):
…über das Spiel: „Wenn wir die ganze Serie anschauen, war das sicher unser schlechtestes Spiel. Der erste Abschnitt war noch gut, der zweite war dann unglaublich schlecht. Wir müssen wirklich darüber nachdenken, was falsch gelaufen ist. Warum haben wir nicht mehr rausholen können? Das versteh ich jetzt noch nicht. Vielleicht morgen dann, wenn wir mit dem Team darüber gesprochen haben und ein bisschen Videoanalyse gemacht haben. Vielleicht sind wir morgen schlauer. Aber was klar ist, wir müssen am Sonntag viel besser spielen. Diese Serie ist noch lange nicht vorbei. Wir müssen einfach besser spielen.“

...über die vielen Strafen, die seine Mannschaft genommen hat: „Wir dürfen natürlich nie so viele Strafen nehmen. Das war sehr undiszipliniert von uns. Wir waren zwei Monate so diszipliniert in dieser Hinsicht, aber heute waren wir nicht diszipliniert. Wir haben definitiv zu viele Strafen genommen.“

Anton Bernard (HCB Südtirol Alperia):
…über das Spiel: „Wir sind nicht als Mannschaft aufgetreten und haben vor allem im zweiten Drittel zu viel zugelassen. Es sind viele Turn Over dabei gewesen und dann natürlich die Strafzeiten. Sie haben drei Powerplay-Tore geschossen. Die Schiedsrichter haben das Spiel ein bisschen aus der Kontrolle verloren und das hat uns dann zum Ende das Spiel gekostet. Wir wussten, dass es eine lange Serie wird und deswegen müssen wir jetzt nach vorne schauen am Sonntag in Salzburg.“

Mike Angelidis (HCB Südtirol Alperia):
…vor dem Spiel über die Spielweise in den Playoffs: „Je physischer du spielst, desto besser ist es im Playoff. Natürlich will niemand Checks kassieren, darum ist es wichtig diese Präsenz auf dem Eis zu zeigen. In den Playoffs ist natürlich einiges erlaubt, was das körperliche Spiel betrifft. Damit wollen wir den Salzburgern heute wieder wehtun, aber wir dürfen auch keine unnötigen Strafen kassieren.“

...vor dem Spiel über die Wichtigkeit einer stabilen Defensive: „Natürlich. Wir haben mit Pekka einen super Goalie. Unsere Defense hat uns sicher in die Playoffs gebracht, aber auch unsere offensiven Varianten sind super für die Balance. Aber wir werden unsere Verteidigung sicher nicht für die Offensive vernachlässigen.“

Dieter Knoll (Geschäftsführender Vorstand HCB Südtirol Alperia):
…in der zweiten Drittelpause über das Spiel: „Ich glaube es ist ein sehr schnelles, unterhaltsames Spiel, das sehr viel von der einen auf die andere Seite wechselt. Beide Mannschaften kämpfen und, wie gesagt, meine Mannschaft hatte ein bisschen das Pech, dass wir jetzt diese Tore gleich hintereinander bekommen haben, aber wir kämpfen tapfer weiter und können auch ganz gut mithalten würde ich sagen.“

...in der zweiten Drittelpause über die Spannung und die ständigen Führungswechsel im zweiten Drittel: „Ich bin das eigentlich die ganze Saison über gewohnt. Wir haben fünfzehn Spiele mit einem Tor Unterschied verloren. Das heißt, man zittert immer mit. Es gibt keine Siege mit drei, vier, fünf Toren Unterschied. Das heißt, du bist von der ersten bis zur sechzigsten Minute angespannt. Wenn der Schlusspfiff kommt, kommst du wieder auf die normale Temperatur herunter.“

...in der zweiten Drittelpause darüber, ob er überhaupt noch ein Heimspiel in dieser Finalserie haben möchte oder ob es davor entschieden sein soll: „Ich sage, ich bin Sportdirektor und auch Geschäftsführer. Als Sportdirektor würde ich sagen, wäre es interessant, wenn kein Spiel mehr wäre. Als Geschäftsführer möchte ich es selbstverständlich. Da haben wir noch einmal das volle Haus mit siebentausendzweihundert Zuschauern. Das ist eine super Kulisse, super Atmosphäre. Südtirol ist Eishockeybegeistert. Das ganze Land steht hinter unserer Mannschaft. Das ist wirklich toll mitzuerleben.“

...in der zweiten Drittelpause darüber, wie schwierig es sein wird den Trainer und manche Spieler halten zu können: „Der Trainer ist selbstverständlich sehr schwierig zu halten. Er hat in Finnland zwei Mal die Meisterschaft gewonnen und hat auch eine bestimmte Gage, die wir normalerweise in Bozen nicht zahlen können. Bei den Spielern ist es so, dass der Marktwert der Spieler jetzt durch das Finale gestiegen ist. Andere Kollegen aus Österreich, Deutschland und so weiter werden dann versuchen unsere Spieler mit besseren Angeboten wegzulocken. Das passiert mir jedes Jahr, aber das sind wir schon gewohnt. Wir müssen jedes Jahr sieben bis acht Spieler ersetzen.“

Greg Poss (Head Coach EC Red Bull Salzburg):
…über das Spiel: „Wir haben einfach mit viel Tempo gespielt. Wir haben schneller von Defensive auf Offensive umgeschaltet. Wir haben heute auch in Überzahl getroffen. Wir hatten auch gestern sehr viele gute Chancen und Gelegenheiten in Überzahl. Heute sind die einfach reingegangen. Vor dem Spiel haben wir gesagt, wir müssen einfach weiterschießen, weiterspielen, bis das Ding reingeht. Jetzt geht es um das Spiel am Sonntag. Wir wissen, dass es ein sehr harter Kampf gegen eine sehr gute Bozner Mannschaft wird. Wir müssen alles geben in den zwei Heimspielen, aber das ist bedeutungslos, wenn wir sonntags nicht ähnlich auftreten wie heute.“

...zum Tackle an Schremp und ob er Sorgen hatte, dass Schremp nicht weitermachen kann: „Natürlich, wenn wir so einen Check sehen. Es hat ihn, glaube ich, motiviert besser zu sein und hat ihn nicht beeinflusst.“

...zu den Provokationen der gegnerischen Fans und Spieler im letzten Drittel: „Kein Kommentar. Wir müssen einfach unser Spiel machen und uns auf uns konzentrieren.“

Michael Schiechl (EC Red Bull Salzburg):
...über das Spiel: „Ich glaube wir haben heute wieder eine super Mannschaftsleistung gebracht, defensiv gut gearbeitet und vorne haben wir die Dinger reingemacht. Das zählt. Ich glaube wir haben gleich gespielt wie die letzte Partie, nur ein bisschen smarter. Wir haben halt im Powerplay endlich die Tore geschossen und ich glaube das ist ganz wichtig. Daran müssen wir jetzt weiterarbeiten. Momentan schaut es gut aus, aber es ist noch eine lange Serie.“

Rob Schremp (EC Red Bull Salzburg):
...in der zweiten Drittelpause über den Check, den er im ersten Drittel abbekommen hat: „Ich fühle mich gut, meine Energie ist gut, also passt alles.“

Thomas Raffl (EC Red Bull Salzburg):
…vor dem Spiel über die Torflaute der Salzburger Offensivleute in der Finalserie: „Ja, ich glaube es ist jetzt einmal an der Zeit. Wir haben jetzt natürlich über die letzten zwei Spiele Chancen erarbeiten können, aber sie leider nicht nutzen können. Jetzt ist es genug damit. Heute muss einfach der Umschwung kommen. Durch harte Arbeit müssen wir das Glück auf unsere Seite zwingen und dann werden die Scheiben auch reingehen.“

...vor dem Spiel darüber, wie schwierig es ist vorne im Slot zu spielen: „Natürlich ist es eine Dirty Area. Man bekommt immer etwas ab.“

...vor dem Spiel darüber, was man im Powerplay anders machen muss: „Ich glaube wir bekommen Chancen. Es fehlt einfach nur der eine oder andere Zentimeter, damit die Scheibe dann hüpft. Wir können uns über das nicht beklagen. Wir müssen einfach weiter hart arbeiten.“

Tim Kehler (Co-Trainer EC Red Bull Salzburg):
…in der ersten Drittelpause darüber, ob Schremp weiterspielen kann und wie es ihm nach dem Tackling von Angelidis geht: „Der Medical Staff hat die Freigabe gegeben. Er hat den Hit nicht, beziehungsweise erst sehr spät, gesehen. Das hat ihn ein bisschen durchgeschüttelt, aber die Ärzte haben gesagt er kann weiterspielen.“

…in der ersten Drittelpause über das harte Einsteigen der Bozner: „Das ist einfach ihr Stil. Das wissen wir und darauf müssen wir uns einstellen.“

Gary Venner (Sky Experte):
…über die Leistung der Salzburger: „Wir haben gewusst wie wichtig das Spiel heute für Salzburg war. Hier zu verlieren, wäre, für mich, eigentlich das Ende gewesen. Drei von sechs Toren im Powerplay. Eine 6:3 Packung, das ist wirklich eine Message. Das könnte für mich ein Turning Point in der Serie sein. Das wird am Sonntag brutal spannend sein.“

...über die Bedeutung der Niederlage für die Bozner: „Ich glaube, die haben sehr gehofft, dass sie hier heute einen Sieg einfahren hätten können.“

...über die Spannung im zweiten Drittel: „Es ist wirklich brutal. Diese Führungswechsel, immer dann, wenn du glaubst, eine Mannschaft hat vielleicht die Oberhand, schlägt die nächste Mannschaft zurück. Spannung pur, sensationell.“

...in der zweiten Drittelpause darüber, wie fit Rob Schremp wirkt: „Er hat einmal angegeben, dass es ihm eigentlich gut geht. Es ist genug Kraft da. Was soll er sonst sagen? Aber wenn er so eine Rakete setzen kann, dann geht es ihm vielleicht gar nicht so schlecht.“

...in der ersten Drittelpause über das harte Einsteigen von Mike Angelidis gegen Rob Schremp: „Das ist ein Spieler, der ist bereit an die Grenze zum schmutzigen Eishockey zu gehen. Für mich war das ein bisschen schmutzig. Er hat es genau gewusst, aber trotzdem, Bozen ist bereit ein bisschen an diese schmutzige Grenze zu gehen, auch eine Strafe in Kauf zu nehmen und auch zu killen. Sie wissen auch, dass sie gut Penalty killen können. Und hier, gerade in dieser Phase, ist es dann gekippt.“

...vor dem Spiel darüber, wie wichtig das heutige Spiel für die Salzburger ist: „Durch diese 2:1 Führung für Bozen werden einige Leute sagen, da ist noch Zeit genug für Salzburg, aber für mich stehen die Salzburger mit dem Rücken zur Wand. Für mich ist es Do or Die heute. Meine Meinung ist einfach, dass der Sieger von heute auch Sieger der Serie sein wird.“

…vor dem Spiel über die Torflaute der Salzburger Offensivspieler: „Natürlich, den Ernst der Lage kennen sogar auch diese Spieler. Sie müssen aber trotzdem mit diesem Druck umgehen. Die müssen eigentlich diese Tore schießen und deshalb gibt es auch diese Situation. Das Selbstvertrauen der gesamten Mannschaft ist so, dass die Spieler schon rechts und links die Bank entlang schauen, wer sie heute retten kann. Diese Spieler müssen da punkten. Es ist einfach Crunchtime.“

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Quelle:red/PM