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Matt Fraser wechselt von Dornbirn in die DEL



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Mittwoch, 11.April 2018 - 10:52 - Die Augsburger Panther haben heute ihren zweiten Neuzugang vorgestellt: Matt Fraser kommt von den Dornbirn Bulldogs und verlässt somit die EBEL nach einem Jahr wieder. Dabei wäre er beinahe in Linz gelandet.

Matt Fraser zählte zu den torgefährlichsten Spielern der österreichischen Erste Bank Eishockey Liga. Mit 27 Toren rangierte der Außenstürmer auf Platz fünf der besten Torschützen der EBEL. Weitere 18 Assists in 51 Hauptrunden-Partien komplettieren die starke offensive Ausbeute des 191 cm großen und 93 kg schweren Außenstürmers. Mit dem DEC scheiterte Fraser im Playoff-Viertelfinale nur knapp am Favoriten Salzburg.

Fraser absolvierte in seiner Karriere auch bereits 91 NHL-Spiele für Dallas, Boston und Edmonton.

Panther-Coach Mike Stewart über den ersten neuen Importspieler für die Saison 2018-19: „Matt Fraser wurde bei seiner ersten Europastation in Rögle 2016-17 von einer Verletzung gestoppt und entschied sich in der abgelaufenen Saison dann für ein Engagement in Dornbirn. Dort konnte er überzeugen. Ich konnte ihn in den vergangenen Jahren immer wieder persönlich scouten und bin überzeugt, dass er eine Verstärkung ist. Er ist ein Power-Forward, der mit einem guten Schuss ausgestattet ist und so immer wieder Offensive kreiert. Er wird auch in der DEL seinen Weg gehen.“

Matt Fraser ergänzt: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung in der Deutschen Eishockey Liga und bei den Panthern. Mike Stewart hat sich sehr um mich bemüht und mir das Gefühl gegeben, dass ich in seinen Planungen eine wichtige Rolle spiele. Ich werde im Sommer hart an mir arbeiten, um im August topfit nach Augsburg zu kommen.“

Ein wenig enttäuscht ist man hingegen bei den Black Wings, die schon vor Wochen grundsätzlich Einigkeit mit dem Ex-NHLer erzielt hatten. Nun unterzeichnete Fraser aber sogar einen schlechter dotierten Vertrag in Augsburg und sucht den Weg in eine bessere Liga. Die Absage des DEC Stürmers hatten die Linzer allerdings schon vor geraumer Zeit erhalten und sind daher in ihrer Kaderplanung für 2018/19 bereits anderweitig auf der Suche.

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Quelle:red/PM