3
 
4

MZA vs.ZNO

3
 
6

KAC vs.BWL

3
 
2

DEC vs.AVS

2
 
6

MZA vs.VIC

2
 
3

AVS vs.MZA

0
 
2

KAC vs.DEC

4
 
2

VSV vs.VIC

4
 
1

BWL vs.HCI

3
 
7

G99 vs.RBS

7
 
3

HCB vs.ZNO

3
 
2

HCI vs.BWL

1
 
2

AVS vs.RBS

6
 
1

VIC vs.VSV

3
 
2

DEC vs.KAC

2
 
5

ZNO vs.MZA

3
 
2

G99 vs.HCB

photo_293597_20121007.jpg EXPA / Thomas Haumer

Der finale Countdown in der DEL2 beginnt



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Mittwoch, 11.April 2018 - 5:23 - Zum ersten Mal in der DEL2-Geschichte ein bayrischer Club im Finale

Die Zeit verging wie im Flug und schon befindet sich die DEL2-Saison 2017/18 auf der Zielgeraden. Am Freitag beginnt die Finalserie zwischen dem SC Riessersee und den Bietigheim Steelers. Zum ersten Mal in der DEL2-Historie steht ein bayrischer Traditionsclub in der finalen Endrunde und trifft auf den Rekordfinalisten aus dem Ellental. Vier Finalserien gab es in der Deutschen Eishockey Liga 2 und viermal waren die Steelers ein Teil davon. Einmal konnte Bietigheim den DEL2-Meistertitel bejubeln. In den drei vorangegangenen Spielzeiten feierten die Schwaben zudem den Titel „Gewinner der Hauptrunde“. Die Grün-Weißen schienen schon gesetzt für den Platz an der Sonne. Diese Saison kam es ein wenig anders. Nach einem ungewohnt holprigen Start arbeiteten sich die Schwaben peu à peu in der Tabelle nach oben. Ab dem 03. Oktober konnten die Steelers lange Zeit nicht vom Thron gestoßen werden. Erst am letzten Spieltagswochenende übernahm der SC Riessersee die Tabellenspitze. Im direkten Duell am 51. Spieltag gelang es dem SCR die Bietigheimer zu besiegen und die Plätze wurden getauscht.

Die Mannschaft aus den bayrischem Land hat sich stetig in der Tabelle verbessert und war stets unter den Top-Sieben vertreten. War es nach den ersten Spieltagen ein Auf und Ab bei den Platzierungen, pendelten sich die Garmisch-Partenkirchner auf dem dritten Rang ein – mit kleinen Ausreißern nach oben und nach unten. Ab Dezember ging es von Platz sechs in der Tabelle nur noch nach oben. Ab Spieltag 35 war ihnen der zweite Rang nicht zu nehmen - bis die Weiß-Blauen mit Bietigheim tauschten. Die Werdenfelser bejubelten dann den Gewinn der Hauptrunde.

Die Werdenfelser haben bei den Auszeichnungen der besten DEL2-Akteure abgeräumt: In den Reihen der Weiß-Blauen spielt der Spieler und Stürmer des Jahres Andreas Driendl. Sein Dank ging sofort an seine Mannschaftskollegen: „Ich möchte mich bei meinen Mitspielern bedanken – ohne sie wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“ Das Team steht in Garmisch-Partenkirchen an erster Stelle. Gemeinsam verlieren sie – gemeinsam gewinnen sie. Das macht die Mannschaft aus. Das Team hat sich auch die Fair-Play-Trophäe erspielt. Mit Richard Mueller stellen die Bayern zudem den Top-Scorer aus der Hauptrunde. Hinter der Bande steht mit Toni Söderholm der Trainer der Saison 2017/18. Im Viertelfinale hatten die Mannen aus Garmisch-Partenkirchen ein paar Startschwierigkeiten. Im siebten Spiel entschied der SCR die Serie gegen die Eispiraten Crimmitschau für sich. Im Halbfinale war es dann das sechste Aufeinandertreffen und die Mannschaft setzte sich gegen den ESV Kaufbeuren durch. Nach 15 Jahren steht der SC Riessersee wieder in einem Eishockeyfinale in der zweithöchsten Spielklasse.

Die Steelers haben sich in einer engen Derby-Viertelfinalserie gegen die Heilbronner Falken durchgesetzt. Im Halbfinale kam es zur Neuauflage des Finales aus der vergangenen Spielzeit. Viele Eishockey-Begeisterte glaubten an einen Einzug des noch amtierenden Meisters aus Frankfurt. Doch es waren die Grün-Weißen, welche sich gegen die Löwen in sechs Spielen durchgesetzt haben. Den erkämpften Endrunden-Einzug bejubelte Bietigheim und somit ist auch dieses Jahr der Rekordfinalist in der letzten „Best-of-Seven“-Serie vertreten.

DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch: „Sportlich können wir uns in der DEL2 auf ein großes Feuerwerk zum Finale freuen. Mit dem SC Riessersee und den Bietigheim Steelers stehen die besten beiden Teams der Hauptrunde verdient im Finale um die Meisterschaft."

Nun liegt der Fokus ganz auf dem Finale: Der SC Riessersee empfängt am Freitag die Bietigheim Steelers. Die Serie wird im „Best-of-Seven“-Modus gespielt. Die Mannschaft, welche als erstes vier Siege holen kann, ist der neue amtierende Meister. Der Titelgewinner bekommt eine Trophäe, welche zwölf Kilogramm wiegt, 65 Zentimeter hoch ist und ein Fassungsvermögen von 22 Litern hat. Zudem dürfen sich die Spieler über eine exklusive und mit einer individuellen Nummer versehene Medaille freuen - für den Meister in Gold und für den Vizemeister in Silber. Auf dem Rücken der Plakette wird der Schriftzug „Meister/Vizemeister der Saison 2017/2018“ eingraviert. Meister-Pokal wie auch die Medaillen entstammen der Kreativabteilung von Mauritz Individual mit Sitz in Schechen als langjähriger Partner der DEL2. Die Sieger-Mannschaft erhält zudem die offiziellen DEL2-ChampionCaps, die die Liga seit der letzten Saison zusammen mit ihrem Partner Bad One auflegt. Diese kann man im Anschluss an das Finale auch mit eingesticktem Schriftzug des Meister-Teams erwerben.

Die Spieltermine im Überblick:
Freitag, 13. April 2018, 20:00 Uhr: SC Riessersee - Bietigheim Steelers
Sonntag, 15. April 2018, 17:00 Uhr: Bietigheim Steelers – SC Riessersee
Dienstag, 17. April 2018, 20:00 Uhr: SC Riessersee - Bietigheim Steelers
Freitag, 20. April 2018, 19:30 Uhr: Bietigheim Steelers – SC Riessersee
Sonntag, 22. April 2018 17:00 Uhr: SC Riessersee - Bietigheim Steelers *
Dienstag, 24. April 2018, 19:30 Uhr: Bietigheim Steelers – SC Riessersee *
Freitag, 27. April 2018, 20:00 Uhr: SC Riessersee - Bietigheim Steelers *

*falls erforderlich


Quelle:red/PM