skylogo.jpg EBEL

Greg Poss: Wir sind selbst schuld



Teilen auf facebook


Montag, 09.April 2018 - 5:29 - EC Red Bull Salzburg verliert gegen HCB Südtirol Alperia mit 1:2. Alle Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

Greg Poss (Head Coach EC Red Bull Salzburg):
…über das Spiel: „Wir sind nicht enttäuscht. Es ist das erste Spiel. Wir sind selbst schuld. Wir haben zu viele unnötige Strafen genommen. Wir haben Strafen genommen, wo es überhaupt keine gefährliche Situation war, zum Beispiel im offensiven Drittel. Wir müssen halt unsere Schläger auf dem Eis lassen, dann werden wir keinem 0:2 Rückstand hinterherlaufen müssen. Die waren nicht clever. Die Schläger waren nicht auf dem Eis. Das ist hohes Halten. Die waren unnötig. Strafen, in nicht gefährlichen Situationen, zu nehmen, müssen wir sofort abstellen. Es hat mir gefallen wie wir die zweite Hälfte des Spiels gespielt haben. Wir müssen morgen dort anfangen, wo wir heute aufgehört haben.“

Raphael Herbuger (EC Red Bull Salzburg):
…über das Spiel: „Bozen hat nicht schlecht gespielt und wir haben sie vorne einfach nicht reingebracht. Ich glaube das haben wir uns erwartet. Morgen ist ein neuer Tag. Ich glaube wir müssen noch mehr zum Tor. Schüsse hatten wir genug, aber die müssen wir noch ein bisschen abfälschen und mehr Verkehr vorm Tor bringen, wie man sagt. Solche Strafen darf man nicht nehmen, wenn die Schiris so kleinlich pfeifen. Sie pfeifen es, es ist ihr Recht. Es waren dumme Strafen und sie haben das super ausgewertet. Bozens Powerplay war heute wahrscheinlich entscheidend.“

Matthias Trattnig (Kapitän EC Red Bull Salzburg):
...zur zweiten Drittelpause über das bisherige Spiel: „Zweimal Powerplay, zweimal haben sie es eiskalt ausgenutzt. Gott sei Dank haben wir noch den Anschluss gemacht. Es sind noch zwanzig Minuten vor uns und wir sind knapp dran. Das erste Spiel hat immer große Bedeutung und ich hoffe, dass wir es noch rumbiegen.“

...zur zweiten Drittelpause darüber, wann er wieder einsatzbereit sein wird: „Ich bin zuversichtlich, dass ich wieder mit eingreifen kann, hoffentlich im Spiel Drei. Im Moment schaut es so aus, dass es ab Spiel Drei wieder gehen wird. Wirklich wissen werde ich es erst, wenn ich zu hundert Prozent am Eis mittrainiere, aber so ist es derzeit geplant.“

...zur zweiten Drittelpause darüber, wie lange diese Finalserie gehen wird: „Also ich glaube schon, dass sie über sechs, sieben Spiele gehen wird.“

Alexander Rauchenwald (EC Red Bull Salzburg):
...zur erste Drittelpause über das bisherige Spiel: „Geplant lauft einmal, dass wir noch kein Gegentor bekommen haben. Nicht geplant ist, dass es noch immer 0:0 steht. Bozen spielt sehr kompakt und strukturiert. Das Mitteldrittel ist zu und im offensiven Drittel geben sie nicht viel her. Das ist heute ein Schachspiel.“

Dominique Heinrich (EC Red Bull Salzburg):
...über das Spiel: „Ich glaube wir sind selbst schuld, dass wir das Spiel heute verloren haben. Bis auf das Powerplay hatten die Bozener nicht allzu viel. Die Strafen, die wir gemacht haben, waren, glaube ich, relativ dumm. Unser Unterzahlspiel war auch nicht das, was wir uns erwarten. Im Endeffekt, glaube ich, haben wir das Spiel dann selbst verloren. Das erste Spiel ist natürlich wichtig. Das haben wir jetzt verloren und das müssen wir so schnell wie möglich vergessen. Morgen ist schon die nächste Partie und wenn wir die einmal gewinnen, dann schaut es schon wieder ganz anders aus. Wir müssen einfach schauen, dass wir weniger dumme Strafen nehmen und Fünf gegen Fünf spielen, weil wir da, glaube ich, die bessere Mannschaft sind.“

…vor dem Spiel über die Niederlage gegen Bozen in der Finalserie 2014: „Wir wollen uns natürlich revanchieren. Es ist keine Zeit darüber nachzudenken, sondern wir müssen uns einfach auf das Hier und Jetzt konzentrieren und unser Spiel durchziehen.“

...vor dem Spiel über das diesjährige Finale: „Favoriten gibt es im Finale, glaube ich, keine mehr. Bozen hat gezeigt, dass sie eine starke Mannschaft haben, vor allem nach dem schwachen Saisonstart. Wir hatten auch einen schwachen Saisonstart, haben uns dann zusammengerauft und bis ins Finale durchgekämpft. Jetzt sind wir beide da und es zählt, wer vier gute Spiele zusammenbringt.“

Kai Suikkanen (Head Coach HCB Südtirol Alperia):
...über das Spiel: „Wir nehmen jedes Spiel nach einander. Es ist natürlich großartig, dass wir dieses erste Spiel gewonnen haben, aber wir brauchen noch einige Siege um diese Serie zu gewinnen. Wir müssen morgen auf jeden Fall besser spielen. Das Level, das ich gerne sehen würde, habe ich heute in der Form nicht erkannt, also müssen wir uns steigern. Ich denke wir habe defensiv gut gespielt, aber in Scheibenbesitz können wir deutlich mehr. Unser Spiel in Scheibenbesitz hat mir nicht gefallen. Ich will einfach mehr Pässe und Genauigkeit bei den Pässen sehen. Das war sicher nicht unser bestes Spiel. Das Powerplay war heute natürlich großartig. Noch habe ich keine Pläne für morgen. Jetzt haben wir einmal einen langen Abend und haben dann viel Zeit uns auf das Spiel morgen vorzubereiten.“

Alexander Egger (HCB Südtirol Alperia):
…über das Spiel: „Ich glaube wir haben heute dort weitergemacht, wo wir im Halbfinale aufgehört haben. Wir haben gut verteidigt, nicht viel zugelassen und dann heute einmal im Powerplay zugeschlagen. Ein enges Spiel, aber wir haben es trotzdem über die Zeit geschafft. Es ist ein Sieg, der zählt noch gar nichts. Wir sind gut gestartet, aber dürfen jetzt nicht abheben oder meinen, wir können jetzt anders spielen. Wir müssen gleich weitermachen. Wir brauchen noch drei.“

...über die Bozener Fans: „Heute ist es fast wie ein Heimspiel. Wir wissen ja, unsere Fans sind fantastisch, zuhause sowie auch auswärts. Man sieht wie viele gekommen sind und wie laut es im Stadion für Bozen ist. Einfach nur unglaublich.“

Anton Bernard (HCB Südtirol Alperia):
…vor dem Spiel über den Sieg in der Finalserie 2014 und die diesjährige Finalserie: „Es war natürlich eine ganz große Überraschung. Das hatte sich, glaube ich, keiner erwartet und so ähnlich ist es heuer. Wir haben uns von ganz unten durchgekämpft und sind jetzt im Finale. Wir wollen jetzt auch gewinnen.“

Bernd Brückler (Sky Experte):
…über das Spiel und die Leistung der Bozener: „In den ersten zwanzig Minuten war mir sofort klar, diese Mannschaft ist der Real Deal. Die machen genau dort weiter, wo sie in den ersten beiden Serien schon aufgehört haben. Die sind zusammengewachsen als eine Einheit. Einfach unglaublich wie sie zusammenarbeiten und den Spielplan ihres Trainers umsetzen. Vor ihnen, muss man einfach sagen, muss man den Hut ziehen.“

...über das morgige Spiel: „Red Bull Salzburg wird sich steigern. Sie werden sich steigern müssen um hier gegen Bozen morgen einen Sieg einzufahren und die Serie auszugleichen.“

...darüber, wie wichtig der Anschlusstreffer zum 1:2 für die Salzburger war: „Extrem wichtig, vor allem auch für die Köpfe der Salzburger, zu wissen, dass man hier keine Mauer vor sich hat, sondern auch den Bozenern ein Tor einschenken kann.“

...über den zweiten Treffer der Bozener: „Wahnsinn, wie sie das herausspielen. Es ist natürlich eine einstudierte Situation. Da muss man schon sagen, dass Salzburg sich hier besser in ihrer Unterzahl, ihrer eigenen Penaltykilling-Formation finden muss. Hier sehen wir One Touch Passing vom Feinsten.“

…über die Härte der Bozener in den Zweikämpfen: „Extrem wichtig. Wir sehen, die Bozener fahren jeden Check fertig. Sie machen das Leben für die Salzburger sehr schwer. Die haben dem einen oder anderen schon die Luft weggenommen. Wir können auf jeden Fall jetzt schon sagen, dass es ein Rezept für ihren Erfolg ist.“

…zur ersten Drittelpause über das bisherige Spiel: „Sehr charakteristisch für den HCB Südtirol würde ich sagen. Eines, was ich daraus gelernt habe, es wird keine einfache Finalserie für Red Bull Salzburg sein. Es wird sicher noch super Eishockey auf uns zukommen und vor allem sehr hartes Eishockey.“

...über die Ehrung von Rafael Rotter der Vienna Capitals als MVP der Saison: „Absolut zurecht. Es freut mich auch, dass es ein Österreicher geworden ist. Sonst sind es oft Ausländer, die diese Trophäe bekommen. Ganz toll für ihn und die Vienna Capitals.“

...über die Vertragsverlängerungen einiger Leistungsträger bei den Capitals: „Ihr Stamm wurde gehalten. Ganz wichtig, dass man nicht wieder bei null beginnt, aber es wundert mich auch nicht. Diese Spieler haben in Wien Erfolge gefeiert.“

Gary Venner (Sky Experte):
...vor dem Spiel darüber, was an dieser Finalserie, zwischen diesen beiden Mannschaften, ähnlich zu jener von 2014 ist: „Eines, was ein bisschen gleich bleibt, ist diese Cinderella-Story von Bozen. Sie nehmen gerne diese Underdog Position ein. Ich glaube das ist der einzige Vergleich, aber es ist einfach zu viel Zeit dazwischen, dass man es richtig vergleichen kann.“

Rafael Rotter (Vienna Capitals):
...im Videobeitrag über seine Ehrung als MVP der Saison: „Ich glaube, dass da viele Kriterien mitspielen müssen, dass das klappt und, dass man diese Trophäe erhält. Ich war die letzten zwei Jahre unverletzt und habe meinem Körper wieder alles abverlangen können. Das Glück war dieses Jahr auf meiner Seite und ich hatte wieder einmal eine super Truppe, wie letztes Jahr. Ich wurde hin und wieder glücklich abgeschossen. Ich bin mir sogar nicht sicher, ob das alles meine Punkte waren oder nicht. Das ist in unserer Liga immer ein bisschen crazy. Ich bin einfach froh, dass das alles so geklappt hat. Ich bin sehr egoistisch, auch sehr ehrgeizig und arbeite sehr hart an mir. Für mich ist diese Auszeichnung schon eine Genugtuung.“

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga


Quelle:red/PM