3
 
0

HCI vs.VSV

3
 
4

MZA vs.ZNO

8
 
3

RBS vs.G99

2
 
6

MZA vs.VIC

0
 
2

KAC vs.DEC

4
 
2

VSV vs.VIC

3
 
7

G99 vs.RBS

4
 
1

BWL vs.HCI

2
 
3

AVS vs.MZA

7
 
3

HCB vs.ZNO

2
 
5

ZNO vs.MZA

3
 
2

G99 vs.HCB

3
 
2

DEC vs.KAC

6
 
1

VIC vs.VSV

3
 
2

HCI vs.BWL

1
 
2

AVS vs.RBS

 GEPA/Red Bulls

Break! Bozen beginnt Finalserie mit einem Sieg in Salzburg



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Sonntag, 08.April 2018 - 16:11 - Der Lauf des HCB Südtirol geht auch im Finale weiter! Nachdem sich schon der KAC und die Vienna Capitals die Zähne an der Defensivtaktik der Italiener ausgebissen hatten, erging es Red Bull Salzburg in Spiel 1 der Best of Seven Serie nicht anders...

Viel wurde vor diesem ersten Finalspiel zwischen Salzburg und Bozen spekuliert. Die Ähnlichkeiten zur Saison 2013/14 sind ja verblüffend ähnlich, auch damals zogen die Bullen über Dornbirn im Viertelfinale und Linz im Halbfinale in die Endserie ein, um dann schlussendlich den Südtirolern den Vortritt lassen zu müssen.

Bozen, das als letztes Team sich für die Playoffs qualifizierte und im Viertelfinale den Titelaspiranten Klagenfurt schlug sowie den amtierenden Meister Wien im Halbfinale entthronte entpuppte sich als wahres Schreckteam. Und das zeigte sich auch zu Beginn des ersten Spiels im Salzburger Volksgarten schnell: während die Bullen gegen Linz noch seelenruhig ihr Spiel aufziehen konnten starteten die Füchse aus Bozen mit penetrantem Forechecking in die Partie. Schon in der ersten Spielminute klopfte Raphael Herburger bei Pekka Tuokkola an, doch der beste Keeper in diesen Playoffs bis dato ließ nichts anbrennen. Postwendend markierte auch Bozen durch Austin Smith die ersten Angriffe, der Schuss ans Außennetz war aber nicht weiter gefährlich. Es sollten weitere zehn Minuten vergehen, ehe die erste richtig gefährliche Möglichkeit in dieser Partie aufkam. Matt Generous bediente Peter Mueller aus dem hohen Slot perfekt, doch dieser verzog an der langen Ecke vorbei. Im ersten Powerplay für die Mozartstädter bewiesen die Gäste, dass sie nicht umsonst das beste Penalty-Killing in dieser Saison haben. Als später auch Bozen in die Gunst einer Überzahl kam sah man allerdings die Bullen in Szene: Heinrich startete zum Konter, sollte aber nicht vollenden. Damit 0:0 nach den ersten zwanzig Minuten.

Nach dem anfänglichen Abtasten im ersten Drittel nahm das Spiel im zweiten Abschnitt mehr Fahrt auf. Beide Teams bislang ohne gröbere Fehler die zu Chancen führen sollten. Erst nach der Halbzeit sahen die Fans im ausverkauften Volksgarten erste Tore. Zuerst fälschte im Powerplay Alexander Egger einen Schuss von Angelo Micelli zwischen die Schoner von Starkbaum ab, damit Führung für die Foxes. Nicht mal eine Minute später hatten die Italiener wieder Überzahl, diesmal dauerte es nur elf Sekunden bis zum nächsten Tor: Austin Smith überraschte Starkbaum an der kurzen Ecke und ließ die mitgereisten Fans der Foxes in Jubel ausbrechen.

Der Bann war gebrochen, und zwar auch auf der anderen Seite, als Raphael Herburger bei einem Konterangriff einfach ins lange Eck abzog und damit auch Pekka Tuokkola zum ersten Mal an diesem Abend hinter sich greifen musste. Für die Bullen war der Anschlusstreffer zum 1:2 ein wichtiger Impuls, ab der 36. Spielminute nahmen sie für ganze zwei Minuten das Heft mehr als in die Hand und ließen Bozen kaum Befreiungsmöglichkeiten. Doch der Ausgleich sollte nicht mehr vor der Pause fallen.

Bozen schaltete wie erwartet im Schlussdrittel angesichts der Führung etwas zurück und versuchte in der Verteidigung Beton anzurühren. Salzburg indes versuchte dieses Abwehrbollwerk zu durchbrechen um auszugleichen. Ab der 54. Minute wurden die Angriffe der Bullen schon konkreter: zunächst traf Rob Schremp die Querlatte, danach herrschte kurzzeitig viel Verkehr vor Pekka Tuokkola, doch der Finne hielt Stand. Man versuchte das Spiel lang zu machen und Angriffe zu unterbinden, was auch gut funktionierte.

Die Südtiroler schaffen es damit nach Klagenfurt und Wien erneut einen „der Großen“ zu ärgern und holen sich damit gleich im ersten Spiel das Break und das Heimrecht. Salzburg muss morgen Abend im zweiten Heimspiel unbedingt gewinnen, will man nicht schon vor den zwei Auswärtsspielen in Bozen mit dem Rücken zur Wand stehen. (Felix Gradinaru)

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Quelle:red/fg