3
 
6

KAC vs.BWL

3
 
0

HCI vs.VSV

3
 
2

DEC vs.AVS

2
 
6

MZA vs.VIC

4
 
2

VSV vs.VIC

0
 
2

KAC vs.DEC

7
 
3

HCB vs.ZNO

3
 
7

G99 vs.RBS

4
 
1

BWL vs.HCI

2
 
3

AVS vs.MZA

2
 
5

ZNO vs.MZA

6
 
1

VIC vs.VSV

3
 
2

HCI vs.BWL

3
 
2

G99 vs.HCB

3
 
2

DEC vs.KAC

1
 
2

AVS vs.RBS

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Damen mit WM-Auftakt am Sonntag



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Freitag, 06.April 2018 - 13:05 - Am Donnerstag nachmittag reiste der Großteil des österreichischen Dameneishockey Nationalteams bereits nach Vaujany / Frankreich, wo am Sonntag um 12.30 Uhr das WM-Eröffnungsspiel gegen die Slowakei auf dem Programm steht...

Die drei Trainings in Herisau/Schweiz wurden erfolgreich absolviert, zwei weitere Einheiten standen (Freitag vormittag) bzw. stehen (Samstag nachmittag) noch in Vaujany auf dem Programm. Drei Spielerinnen waren am Freitag noch nicht dabei - Eva Beiter (aus beruflichen Gründen) sowie die beiden Youngsters Nina Ausperger und Laura Lüftenegger (Schule) reisen erst am Freitag nachmittag nach Frankreich. Beim Abschlusstraining am Samstag sollte nach aktuellem Stand der komplette Kader zur Verfügung stehen...

Vaujany als WM-Austragungsort haben drei Spielerinnen noch in schlechter Erinnerung: im Jänner 2015 gab es dort bereits eine U18-WM, die neben dem sportlich ungünstigen Ausgang für Österreich (Abstieg) vor allem auch durch organisatorische Pannen gekennzeichnet war. So fiel z. B. einmal die Heizung komplett für einen Tag aus (was im Jänner nicht unbedingt angenehm ist), im Hotel gab es reichlich Schmutz bzw. sogar Spinnweben in den Zimmern und vieles mehr. Dass jetzt ein Ort mit 300 Einwohnern gar noch eine Damen-WM (Senioren) beherbergt, bei der die Plätze 10-15 der Welt ausgespielt werden, hat bei den teilnehmenden Nationen zumindest ein deutliches Kopfschütteln ausgelöst. Denn vom Level der letzten Weltmeisterschaften in Rouen/FRA, Aalborg/DEN und Graz/AUT ist Vaujany bereits aufgrund der Infrastruktur meilenweit entfernt.

Diesmal wurde allerdings nichts dem Zufall überlassen - das Management reiste bereits am 21./22. März an den Veranstaltungsort, um Hotel, Kabinen u. ä. zu checken. Apropos Hotel: dieses ist sehr einfach gehalten (u. a. ohne TV o. ä.) und liegt 500 Höhenmeter und 20 Minuten Fahrzeit mit dem Bus von der Eishalle entfernt. Der Vorteil ist allerdings, dass dieses "Hotel" der österreichischen Mannschaft seitens des Veranstalters exklusiv zur Verfügung gestellt wurde und Österreich auch das einzige Team ist, das in der 1000-Einwohner-Gemeinde Allemont residiert. Somit kann sich das Team in Ruhe auf die Spiele vorbereiten.

Zurück zum Sportlichen: das Teilnehmerfeld mit Gastgeber Frankreich, Norwegen, Dänemark, Ungarn, der Slowakei und Österreich ist sehr ausgeglichen - ein klarer Favorit kann hier nicht ausgemacht werden. Und an einem guten Tag kann hier wirklich jeder jeden schlagen. Daher sind auf jeden Fall spannende Spiele zu erwarten, Österreichs definiertes Ziel lautet: "Aufstieg in die Top Division 2019 oder 2020" - d. h. 2018 bietet die erste Chance zum Erreichen dieser Zielsetzung, sollte dies nicht gelingen, gibt es 2019 eine noch viel größere Chance: dort ist der Sieger von 2018 weg und es kommt nur von der Division IB noch eine Mannschaft dazu. Außerdem sind hier dann zwei Aufsteiger geplant. Nichtsdestotrotz wird das Team natürlich bereits jetzt alles versuchen.

Kapitänin Denise Altmann: "Wir freuen uns schon sehr auf die WM und hoffen, dass wir auf den Erfolg im letzten Jahr aufbauen können. Es werden sicher spannende und knappe Spiele, wir müssen bereit sein. Aber wir sind gut vorbereitet."

Verteidigerin Charlotte Wittich: "Dieses Jahr gibt es zum ersten Mal keinen großen Favoriten, also gilt es von Spiel zu Spiel zu denken, denn es ist mit allen Mannschaften zu rechnen. Unsere Mannschaft ist bereit und wir freuen uns schon auf den Startschuss!"

Stürmerin Theresa Schafzahl: "Ich habe gemischte Gefühle, wenn ich an Vaujany denke, da es bei der letzten Austragung externe Störfaktoren hinsichtlich der Organisation gab. Ich blicke aber positiv in die Wettkampfwoche und bin davon überzeugt dass die französische Organisation diesmal ihr Bestes geben wird. Wir haben eine gute Vorbereitung hinter uns und erwarten uns einen Platz unter den Top 3. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung von zu Hause, egal ob via Live Stream, Facebook oder einfach nur Daumen drücken und an uns denken."

Auch Teamchef Risto Kurkinen blickt bereits erwartungsfroh auf den ersten Auftritt am Sonntag: "Wir werden noch die letzten Einheiten nützen, um an Details zu arbeiten, wir freuen uns aber bereits auf den WM-Auftakt gegen die Slowakei. Die sind ein unangenehmer Gegner. Wenn wir auf unserem besten Level spielen, sind wir das bessere Team, aber wir haben bereits bei den bisherigen drei Spielen heuer gesehen, dass sie es sofort ausnützen können, wenn wir mal kurz unkonzentriert sind. Auf solche Momente warten sie und schlagen dann eiskalt zu! Deshalb werden wir die Slowakei als Gegner sehr ernst nehmen und auf jeden Fall versuchen, über 60 oder mehr Minuten sehr konzentriert zur Sache zu gehen!"


Quelle:red/ÖEHV