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Do or Die Game für die Vienna Capitals



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Sonntag, 01.April 2018 - 10:59 - Nach der 2:5-Auswärtsniederlage und dem 1:3-Gesamtscore in der Play-Off-Halbfinalserie gegen den HCB Südtirol ist für die Vienna Capitals morgen in der Erste Bank Arena ein Sieg Pflicht, um das vorzeitige Saisonaus zu verhindern.

„Diese Serie ist noch lange nicht zu Ende. Das einzige was wir jetzt zu tun haben ist unsere eigene Arena zu verteidigen, um dann nach Bozen zurückzukehren und den nächsten Sieg einzufahren.“ Die Kampfansage von Head-Coach Serge Aubin, gleich nach der Schlusssirene, war deutlich. Nach der 2:5-Niederlage stehen die Vienna Capitals vor dem morgigen Spiel 5 in der Erste Bank Arena mit dem Rücken zur Wand. Doch Drittel zwei und drei in der Palaonda haben abermals gezeigt: Es fehlt nicht viel, um die Trendwende in der Serie zu schaffen. „Es steht in der Serie zwar 3:1 für Bozen. Wenn du aber die vier Spiele genau mitverfolgt hast, dann sieht die Geschichte anders aus. Im fünf gegen fünf sind wir das klar bessere Team. Das wissen wir auch und das gibt uns auch Selbstvertrauen. Klar sind wir in keiner angenehmen Situation, aber jeder weiß was er jetzt zu tun hat und ist davon überzeugt, dass die Aufholjagd klappen wird.“

51 zu 19 Torschüsse – alleine 24:2 im dritten Drittel. Die Vienna Capitals versuchten in Spiel 4 alles, um zurück in die Partie zu kommen. „Die Analyse ist einfach. Die drei Gegentreffer in Unterzahl haben uns das Genick gebrochen. Das müssen wir jetzt bis morgen hinbekommen. Wenn wir eine Strafe kassieren, dann müssen wir alles reinwerfen, um die Unterzahl ohne Gegentor zu überstehen. In der Palaonda mit 0:3 zurückzuliegen, auf 2:3 heranzukommen und dann ab dem zweiten Drittel das Spiel zu bestimmen – all diese Punkte zeigen welche Qualität in meinem Team steckt“, so Aubin. „Ab dem zweiten Drittel haben wir unser Potential gezeigt und das gespielt was wir draufhaben. Wir sind überzeugt, dass wir das Ruder noch rumreißen können. An uns glauben wohl nicht mehr viele. Wir haben nichts mehr zu verlieren. Der gesamte Druck liegt jetzt bei Bozen. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass der vierte Sieg in einer Serie immer der schwierigste ist“, erinnert Captain Andreas Nödl an die Viertelfinalserie der Caps gegen den HC Innsbruck, in der Wien mit 3:0 in Front lag und erst den dritten Matchpuck verwandelte.

Die Vienna Capitals kehrten heute Früh nach Wien-Kagran zurück. Am späteren Nachmittag steht eine Trainingseinheit auf dem Programm. Face-Off in der Erste Bank Arena ist morgen um 17:30 Uhr. „Ein volles Haus kitzelt aus dir natürlich noch zehn Prozent mehr heraus“, baut Nödl auf die berühmte gelbe Wand. „Wir wissen, dass unsere Fans hinter uns stehen werden und wir werden hinausgehen und einfach das Spiel, welches wir erfolgreich in der Saison gezeigt haben, auf das Eis bringen“, ergänzt Aubin.

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Quelle:red/PM