GEPA/Red Bulls

Salzburg entschärft Linzer Offensive



Teilen auf facebook


Donnerstag, 29.März 2018 - 21:31 - Es bleibt dabei: in der Serie zwischen Red Bull Salzburg und den Black Wings aus Linz geben die Heimteams den Ton an. Die Mozartstädter feierten dank einer starken Leistung in den ersten beiden Dritteln einen 4:2 Sieg und legten damit im Halbfinale die 2:1 Führung vor.

Linz hätte wohl gerne nach dem Heimsieg am Dienstag auch heute von Beginn an das Spiel dominieren wollen, aber da hatten sich wohl viele heute mit der Einstellung der Salzburger verpokert. Die Mozartstädter starteten ungewohnt körperlich in die Partie und ließen den Black Wings kaum Räume sich zu entfalten. Es war klar der neue Spielstil der den Bullen die frühe Führung bescherte, bereits in der 4. Minute musste Ouzas in Unterzahl nach einem perfekten Pass von Muller auf Thomas Raffl hinter sich greifen – 1:0 für die Gastgeber.

Die Bullen verminderten den Druck nicht und Linz hatte weiter kaum Chancen, nur vier Schüsse aufs Tor im ersten Drittel sprechen hier eine klare Sprache. Vier zwingende Chancen konnten die Salzburger nicht nutzen, doch spätestens beim Tor von Alexander Pallestrang war der Linzer Schlussmann erneut chancenlos. Pallestrang erwischte bei viel Verkehr vor dem Tor die Lücke vorbei an Freund und Feind und schraubte die Führung auf zwei Zähler hoch.

Auch nach der Pause war Salzburg die dominante Mannschaft, auch wenn die Stahlstädter sich zum ersten Mal ernsthaft in Szene setzen konnten. In der 27. Spielminute war auch da der Bann gebrochen, Philipp Lukas mit dem Anschlusstreffer aus kurzer Distanz. Auf der Gegenseite hatten die Bullen darauf die perfekte Antwort: Rob Schremp mit dem Konter, Brant Harris geht mit, Schremp probiert es selber und es steht 3:1 für die Bullen.

Wenige Minuten später wieder das Tor der Gäste aus Linz, diesmal durch Dan DaSilva im Powerplay vom linken Bully-Kreis. Doch noch während die zahlreichen Fans der Oberösterreicher „Ausgleich!“ skandierten sorgten die Bullen abermals für die Antwort. John Hughes konnte dabei einen Rebound von Mike Ouzas am kurzen Eck zum 4:2 verwandeln.

Linz steigerte sich im dritten Drittel nochmals und kam in den ersten Minuten des Schlussabschnitts wieder öfters vor Starkbaum zum Abschluss, der Salzburger Schlussmann blieb aber jedesmal ungeschlagen. Mit Fortdauer des Spiels wurden die Versuche der Black Wings immer intensiver, die Bullen konzentrierten sich indes darauf das Tor zu vernageln und auf Konter.

In den letzten zwei Minuten nahmen die Oberösterreicher Ouzas vom Eis zu Gunsten eines weiteren Feldspielers. Salzburg verfehlte zunächst zweimal das leere Tor und damit die endgültige Entscheidung nur knapp, konnte aber auch danach kein weiteres Tor erzielen.

Linz muss jetzt am Karsamstag die Serie wieder ausgleichen, will man nicht schon am Montag in der Mozartstadt mit dem Rücken zur Wand stehen. Für die Salzburger bleibt abzuwarten, ob sie es schaffen diesen neuen druckvollen und körperlichen Spielstil beizubehalten. Gelingt ihnen das, wird es für die Stahlstädter schwer werden. (Felix Gradinaru)

Red Bull Salzburg - LIWEST Black Wings Linz 4:2 (2:0, 2:2, 0:0)
Tore: 1:0 Raffl (4./PP), 2:0 Pallestrang (16.), 2:1 P. Lukas (27.), 3:1 Schremp (29.), 3:2 DaSilva (33./PP), 4:2 Hughes (35.).

Stand in der Best of Seven Serie: 2:1 (3:2, 1:3, 4:2)

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga


Quelle:red/fg