3
 
0

HCI vs.VSV

3
 
4

MZA vs.ZNO

8
 
3

RBS vs.G99

2
 
6

MZA vs.VIC

7
 
3

HCB vs.ZNO

4
 
2

VSV vs.VIC

0
 
2

KAC vs.DEC

3
 
7

G99 vs.RBS

4
 
1

BWL vs.HCI

2
 
3

AVS vs.MZA

2
 
5

ZNO vs.MZA

3
 
2

G99 vs.HCB

3
 
2

DEC vs.KAC

3
 
2

HCI vs.BWL

6
 
1

VIC vs.VSV

1
 
2

AVS vs.RBS

 Eisenbauer/BWL

Linzer Heimfestung hält auch gegen Salzburg



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Dienstag, 27.März 2018 - 22:57 - Zu Hause sind die Black Wings eine echte Macht. Das unterstrichen die Linzer auch im zweiten Halbfinale gegen Salzburg und feierten einen 3:1 Sieg. Damit gelang den Oberösterreichern der Ausgleich in der Serie, die am Donnerstag in der Mozartstadt weiter geht.

Während Greg Poss sein Line Up nach dem Auftaktsieg vom Sonntag fast unverändert ließ, baute Troy Ward den Linzer Kader etwas um und kehrte in der Offensive zu jenen Linien zurück, die man im Großteil der regulären Saison gesehen hatte. Die Black Wings erhofften sich dadurch mehr Torgefahr, wurden aber vorerst in der Defensive festgenagelt. Das lag an einem frühen Power Play der Salzburger, die durch Brant Harris gleich zwei Mal die Möglichkeit auf die frühe Führung vergaben. In den ersten Minuten hatten die Gastgeber kaum gute Offensivszenen, erst nach und nach lösten sie sich aus dieser Umklammerung der Red Bulls.

Das dann aber höchst effizient, denn in der 8. Minute traf Brian Lebler ins lange Eck und fixierte damit seinen 46. Saisontreffer. Damit ist der Stürmer neuer Rekordhalter was Saisontore betrifft in Linz. Und er hätte beinahe noch nachlegen können, als er in der 12. Minute allerdings zu eigensinnig ein 2 gegen 1 mit Fabio Hofer abschloss und an Bernhard Starkbaum scheiterte. Der Salzburger Schlussmann hatte in weiterer Folge einiges zu halten, in einem ersten Unterzahlspiel zischten die Scheiben links und rechts am Tor vorbei. In der 15. Minute schlug der Puck dann aber doch noch im Netz ein, Sebastien Piche traf genau ins kurze Eck und brachte die Hausherren mit 2:0 in Führung. Dass das auch in Ordnung ging lag vor allem an einer starken zweiten Hälfte im ersten Drittel, denn die Oberösterreicher hatten mehrere Chancen, das Ergebnis noch weiter zu verbessern. Es blieb beim Zweitorevorsprung und damit ging es erstmals in die Kabine.

Dort dürfte Salzburgs Trainer Greg Poss deutliche Worte gefunden haben, denn die Bullen starteten bissig und mit sehr gefährlichen Versuchen von Stajnoch und Herburger in diesen zweiten Abschnitt. In der Defensive mussten die Salzburger aber aufpassen, was ein Versuch von Corey Locke aus extrem spitzem Winkel bewies. Weil die Oberösterreicher im Power Play danach eher harmlos waren, konnten die Salzburger zusehends Druck aufbauen und hatten den Anschlusstreffer mehrfach vor Augen. Rob Schremp stolperte in der 30. Minute einen Versuch am Tor vorbei, wenig später setzte Dominique Heinrich einen Kracher ans Lattenkreuz. Der Druck der Bullen wurde immer größer, der erste Treffer der Gäste hing in der Luft.

Aber er fiel nicht, stattdessen wurden die Black Wings in ihren Kontern gefährlicher und kamen in der 37. Minute nach einer Energieleistung von Ex-Bullen Andreas Kristler und einem Abstauber von Patrick Spannring zum 3:0. Wenig später konterten die Oberösterreicher schon wieder, dieses Mal hatte Bernhard Starkbaum aber noch eingegriffen und das vierte Gegentor gerade noch verhindert.

Die Pause zum letzten Drittel dauerte schließlich etwas länger, zum zweiten Mal in dieser Saison zickte die Eismaschine in der Keine Sorgen EisArena. Solche Unterbrechungen mögen die Linzer bekanntlich eher nicht, zuletzt hatte man nach so einer Zwangspause in Zagreb eine sichere Führung aus der Hand gegeben. Salzburg spielte zu Beginn des letzten Drittels volles Risiko und warf alles nach vorne. Das brachte zwar gute Chancen, aber auch immer wieder Konter der Hausherren, die knapp an der Vorentscheidung dran waren.

Salzburg blieb weiterhin offensiv, aber selbst ein kurzes 5 gegen 3 Power Play blieb ungenützt. Zu gut verteidigten die Oberösterreicher und hatten in Mike Ouzas einen heute sehr sicheren Rückhalt, der auch noch Zaubersaves aus dem Handgelenk schüttelte. Knapp 10 Minuten vor dem Ende hatten die Red Bulls dann für fast zwei Minuten zwei Mann mehr am Eis - die Chance, sich in dieser Partie zurück zu melden. John Hughes brachte die Salzburger schließlich auch auf die Anzeigetafel und verkürzte auf 1:3.

Jetzt stand dieses Match auf Messers Schneide, die Gäste waren zwei Mal knapp am nächsten Treffer dran, im Gegenzug verschossen die Linzer einen schönen Konter. Es wurde ein Abwehrkampf der Oberösterreicher, die in den letzten Minuten fast durchgehend mit einem Mann weniger am Eis standen. Aber Salzburg fand an diesem Abend keinen Weg, den Linzer Defensivverband zu knacken und so steht es in der Best of Seven Serie nun 1:1 Unentschieden.

LIWEST Black Wings Linz - Red Bull Salzburg 3:1 (2:0, 1:0, 0:1)
Tore: 1:0 Lebler (8.), 2:0 Piche (15./PP), 3:0 Spannring (37.), 3:1 Hughes (51./PP2).

Stand in der Best of Seven Serie: 1:1 (2:3, 3:1)

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Quelle:red/kf