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Serge Aubin: Wir respektieren Bozen sehr



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Sonntag, 25.März 2018 - 20:59 - In Spiel eins der Halbfinalserie setzen sich die Vienna Capitals mit 4:0 gegen Bozen durch. Die Stimmen zur Partie bei Sky Sport Austria HD.

Serge Aubin (Head Coach Vienna Capitals):
…nach dem Spiel: „Es war ein gutes Spiel. Wir haben defensiv sehr solide gespielt. Das Powerplay-Tor war sehr wichtig für uns, dann haben wir unser Spiel durchgezogen. Wir müssen aufmerksam sein, wir respektieren Bozen sehr. Wir sind von Beginn an bereit am Dienstag und bleiben ruhig.“

Kai Suikkanen (Head Coach HC Bozen):
…nach dem Spiel: „Das zweite Drittel war der Wendepunkt. Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt. Dann kam das glückliche Tor der Wiener und sie sind dann gut rausgekommen. Der Mittelabschnitt war nicht gut von uns. Es war erst das erste Spiel, wir können am Dienstag zurückschlagen und müssen besser spielen. Heute war das nicht genug und jeder von uns weiß das.“

Pekka Tuokkola (Goalie HC Bozen):
…nach dem Spiel: „Wir haben gekämpft, unglückliche Tore bekommen, zwei Fehler gemacht, die zu Toren geführt haben. Die Defensive der Capitals hat einen guten Job gemacht. Wir müssen mehr Verkehr zum Tor bringen, das müssen wir besser machen. Es war eine tolle Atmosphäre hier in Wien.“

Peter Schneider (Vienna Capitals):
…nach dem Spiel: „Es ist immer wichtig in den Playoffs das erste Spiel einer Serie zu gewinnen, vor allem zuhause. Ich habe sechs Spiele nicht getroffen, zu lange, der Sieg ist aber viel schöner. J. P. Lamoureux spielt unglaublich, er hat sich das Shutout wirklich verdient. Wir werden in Bozen ein schweres Spiel erleben.“

André Lakos (Ex-Capitals Spieler) in der ersten Drittelpause bei Sky:
…über das Spiel und seine Zukunft: „Es war ein absolutes Abtasten, für eine Playoff-Partie unüblich. Bozen spielt genau das, was sie spielen müssen – sie stehen defensiv gut, schläfern den Gegner ein. Ich habe ein paar Optionen, kann im Moment aber nicht viel dazu sagen. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass ich in der Liga zu sehen sein werde. In den nächsten ein bis zwei Wochen sollte es unter Dach und Fach sein.“

Franz Kalla (Vizepräsident Vienna Capitals) in der zweiten Drittelpause bei Sky:
…über die Capitals: „Im modernen Eishockey kannst du mit drei Linien nicht gewinnen, die vierte Linie ist ein sehr wesentlicher Faktor. Gerade in den Playoffs ist es wichtig mit Selbstvertrauen zu spielen und da ist das Tor für Peter Schneider natürlich eine Hilfe. Wir wussten, dass Innsbruck stärker ist als letztes Jahr. Über die Distanz haben wir unsere Kraft ausgespielt. Ich habe nie das Vertrauen in die Mannschaft verloren. Die Liga ist extrem ausgeglichen, alle Serien sind sehr knapp. Der Vorteil zu Saisonbeginn war, dass wir eine zusammengespielte Mannschaft hatten, die anderen mussten sich erst finden.“

…über die Suche nach einem Nachfolger von Serge Aubin: „Der Prozess der Trainersuche ist einer der wichtigsten Dinge der nächsten Wochen. Es haben sich 60, 70, 80 unterschiedliche Kandidaten beworben. Scouting ist wichtig, wir haben ein Profil erstellt und wir wissen, wen wir suchen. In die Fußstapfen eines Serge Aubin zu treten, ist nicht einfach. Der (neue) Trainer hat ein Mitspracherecht in der Kaderplanung. Wenn er aus Nordamerika kommt, wird er mit dem österreichischen Markt weniger vertraut sein, dann werden wir ihn briefen. Wir sind nicht unvorbereitet, rund um Weihnachten gibt es die ersten Überlegungen bzgl. der Kaderplanung. Rotter wird nicht billiger werden, man muss schauen, ob er nicht die Challenge sucht ins Ausland zu gehen.“

Gregor Baumgartner (Sky Experte):
…nach dem ersten Drittel: „Es war ein Abtasten, es gab nicht viele Torszenen, eher passiv von beiden Seiten. Ich hätte mir von Wien mehr Feuerwerk erwartet. Bozen wird die Taktik kaum ändern, sie haben alles gut umgesetzt, kaum Chancen für die Caps zugelassen und Bozen hat Möglichkeiten gehabt.“

…nach dem zweiten Drittel: „Die Caps waren dann richtig im Vorwärtsgang, das hat dann gut ausgesehen. Die Caps haben ein gutes Powerplay, es kommen viele Schüsse von der blauen Linie. Man hat Schützen auf beiden Seiten und der Mitte. Du musst gegen die Caps das Drittel konsequent zu Ende spielen, sonst sind die Caps da. Sie treffen oft gegen Ende, das sieht man auch heute wieder. Serge Aubin hat attraktives Eishockey nach Wien gebracht, es wird schwierig, da auch der Co-Trainer verloren geht.“

…nach dem dritten Drittel: „Im ersten Drittel hatte ich die Befürchtung, dass die Caps zu passiv sind, dann hat sich durch den glücklichen Treffer das Spiel komplett verändert und die Caps sich eine Führung herausgespielt, die für Bozen nicht mehr aufzuholen war. Die Wiener haben dann gut verteidigt und auf Konter warten konnten. Bozen ist nicht wirklich zu Chancen gekommen. Von Bozen war es schlussendlich zu wenig vor dem Tor. Es sind heute einige Situationen für die Caps gut gelaufen, vor dem 4:0 geht der Puck beim Pass unter dem Körper des Gegenspielers durch, das passiert auch nicht jeden Tag. Die 4-Minuten-Strafe für Angelidis (HCB), dann ist ein Tor gefallen und die Caps haben die Kontrolle übernommen und Selbstvertrauen gehabt. Im dritten Drittel haben sich die Caps eher auf das passive Spiel konzentriert. Es war wichtig für J. P. Lamoureux, dass er sich Selbstvertrauen holt, es waren nicht die hochkarätigen Chancen dabei, er hat aber gut reagiert und ein gutes Stellungsspiel gezeigt. In Bozen müssen die Caps erst gewinnen.“

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Quelle:red/PM