3
 
0

HCI vs.VSV

3
 
4

MZA vs.ZNO

8
 
3

RBS vs.G99

2
 
6

MZA vs.VIC

7
 
3

HCB vs.ZNO

4
 
2

VSV vs.VIC

0
 
2

KAC vs.DEC

3
 
7

G99 vs.RBS

4
 
1

BWL vs.HCI

2
 
3

AVS vs.MZA

2
 
5

ZNO vs.MZA

3
 
2

G99 vs.HCB

3
 
2

DEC vs.KAC

3
 
2

HCI vs.BWL

6
 
1

VIC vs.VSV

1
 
2

AVS vs.RBS

 GEPA/Red Bulls

Salzburg beginnt Halbfinalserie gegen Linz mit Sieg



Teilen auf facebook


Sonntag, 25.März 2018 - 19:39 - Zwei Mal haben die Black Wings beim Halbfinalauftakt in Salzburg vorgelegt, am Ende hatten die Red Bulls in einer rasanten Partie aber den längeren Atem. Der Favorit verteidigte seinen Heimvorteil mit einem 3:2 Sieg und kann nun am Dienstag ohne Druck in Oberösterreich antreten.-

Auftakt zum Halbfinale zwischen Red Bull Salzburg und den Black Wings aus Linz. Wieder einmal war der Fanansturm aus Oberösterreich groß, die Stimmung rund um dieses Spiel entsprechend gut. Zum dritten Mal kommt es zu diesem Duell in einer Play Off Serie - noch nie haben sich die Stahlstädter durchgesetzt. Und auch in diese Halbfinalserie gingen die Red Bulls als leichte Favoriten.


Intensiv startete dieses Duell, in dem beide Mannschaften zuallererst auf die Defensive schauten und erst nach einigen Minuten auch offensiv Chancen generierten. Es war vor allem Salzburg, das in der Anfangsphase den Führungstreffer am Schläger hatte. Stajnoch gab in der 5. Minute einen Blue Leiner ab, der wurde zwei Mal abgefälscht, aber Mike Ouzas war am Posten. Auch sonst verteidigten die Black Wings sehr engagiert, warfen sich in die Schüsse der Gastgeber und halfen in der Defensivzone, wo es ging. Die erste Möglichkeit der Gäste hatte Rick Schofield in der 7. Minute, er stand ganz alleine vor dem Tor der Salzburger, schloss aber nicht ab, sondern suchte einen Querpass. Der kam allerdings nicht an und so blieb der Offensivdruck der Red Bulls hoch. Vor allem die Linien 3 und 4 hatten deutlich sichtbar mehr Qualitäten als jene der Linzer, die sich aber weiterhin mit viel Kampf durch diese Phase retteten und auch in Unterzahl sehr gut agierten.

Die Black Wings setzten verstärkt auf Konter, was schließlich auch zum Erfolg führte. Ein Katastrophenpass von Layne Viveiros landete genau bei Dan DaSilva, der bekam eine 1 gegen 0 Konterchance und netzte souverän zur etwas schmeichelhaften Führung der Gäste ein. Eine Minute später hatte Rob Schremp die sofortige Antwort am Schläger, er stand ganz alleine vor dem Tor, konnte die Scheibe aber nicht unterbringen. Es ging mit dem knappen Vorsprung der Oberösterreicher in die erste Pause, die allerdings im zweiten Abschnitt erwartungsgemäß schwer unter Druck gerieten.

Die Salzburger schlugen schließlich auch im Power zurück: Ryan Duncan traf in der 23. Minute ins kurze Eck und traf zum Ausgleich. Danach wurde es etwas unruhiger am Eis, nach Foul an Thomas Raffl bekam der Salzburger einen Penalty zugesprochen. Den hielt Mike Ouzas aber in der 24. Minute mit Einsatz seines Schlägers, aber die Gastgeber hatten weiterhin alles unter Kontrolle. Bis zur 26. Minute, als die Linzer über Kristler einen Konter fuhren, den Pass auf Spannring verwertete dieser mit dem ersten Black Wings Schuss in diesem Drittel zur abermaligen Führung der Oberösterreicher. Die wachten danach etwas auf, hatten durch Locke in der 27. Minute sogar das 3:1 am Schläger und schienen immer besser ins Spiel zu finden.

Aber die Red Bulls blieben ihrer Linie treu, nützten vor allem ihren Speed und kamen in der 34. Minute durch einen weiteren Kreuzecktreffer zum abermaligen Ausgleich. Martin Stajnoch hatte genau gezielt, allerdings wurde es danach für Salzburg brenzlig. Etwas, das man bei den Mozartstädtern nicht gewohnt ist, passierte: die Linzer drückten Salzburg über Minuten in die Defensivzone und hatten einige sehr gute Möglichkeiten. Nach dieser Phase konnten die Mannen von Greg Poss durchaus froh sein, dass man mit dem 2:2 in die zweite Pause ging.

Der letzte Abschnitt begann spektakulär: zuerst verschoss Rick Schofield im Nachschuss nur um Millimeter, im Gegenzug traf Brant Harris zur erstmaligen Führung der Salzburger. Er durfte einen Nachschuss seelenruhig und alleine vor dem Tor verwerten. Die Linzer mussten nun ihre Defensive etwas aufgeben und die Red Bulls fanden sofort Chancen vor. Thomas Raffl traf in der 42. Minute nur die rechte Torstange und auch in weiterer Folge entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Die Linzer hatten den Start in dieses Drittel verschlafen und waren nicht mehr wirklich präsent. Bs 47. Minute, als Dan DaSilva zwei Mal binnen Sekunden den Ausgleich aus dem Nichts am Schläger hatte, aber nicht verwerten konnte. Kurze Zeit später streifte ein Piche Heber nur die Oberkante der Querlatte, während Salzburg nun deutlich sichtbar auf den entscheidenden Konter wartete.

Linz bemühte sich, rackerte, aber so wirklich gefährlich wurde man nur noch einmal im Power Play. Rick Schofields Versuch wurde aber von Bernhard Starkbaum entschärft und die Zeit begann für die Gastgeber zu laufen. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende bekamen die Gäste noch einmal ein Power Play zugesprochen - die Überzahl hatte bei den Black Wings an diesem Abend noch gar nicht funktioniert. Jetzt wurde Bernhard Starkbaum zum Fels in der Brandung, er hielt einen Versuch nach dem anderen, den die Linzer abfeuerten. Es wurde richtig spannend, Schuss um Schuss streifte am Salzburger Gehäuse vorbei und die Bullen wankten. Letzten Endes nützte den Oberösterreichern selbst die Herausnahme von Mike Ouzas nichts mehr und die Salzburger retteten diesen knappen, aber durchaus verdienten Sieg über die Zeit.

Am Dienstag geht es schon wieder weiter in dieser Serie - dann sind die Black Wings zu Hause dran und müssen gegen die Red Bulls antworten.

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga


Quelle:red/kf