Todesstoß in der 93. Spielminute – Ausgleich gegen Bad Tölz



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Mittwoch, 21.März 2018 - 5:53 - Was für ein bitterer Abend für die Tölzer Löwen. In der 50. Spielminute lagen sie noch mit 1:3 in Rückstand, erzielten dann durch Johannes Sedlmayr (54.) und Christian Kolacny (55.) den Ausgleich und schienen das Momentum auf ihrer Seite zu haben. Doch in der 93. Minute waren es die Freiburger, die am Ende jubelten.

Die Ausgangsposition war klar: Die Serienführung lag bei den Löwen, mit einem Heimsieg hätten sie den Klassenerhalt zum Greifen nahe gehabt. Ins erste Drittel starteten die Gastgeber gut. Andreas Schwarz (12.) brachte seine Farben in Führung. Noch vor der Pause aber schaffte Tobias Kunz in Überzahl (20.) den Ausgleich.

Fortan waren die Gäste einen Tick besser. Die Löwen nahmen im zweiten Drittel zu viele Strafen und kassierten erneut einen Gegentreffer durch Jannik Herm (29.). Als dann Jakub Babka Freiburg auf 3:1 schoss (50.), schien die Partie vorzeitig entschieden. Die Tölzer aber sammelten noch einmal alle Kräfte und erzielten durch Sedlmayr und Kolacny den Ausgleich.

Es ging in die Verlängerung. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen, Tölz durfte zweimal, Freiburg einmal in Überzahl ran. Der Siegtreffer durch Jannik Herm (93.) in der zweiten Verlängerung aber fiel bei gleicher Mannschaftsstärke.

„Natürlich ist man nach so einem Spiel enttäuscht“, sagte Löwen-Coach Rick Boehm. „Es war hart umkämpft, mit Einsatz und Leistung meines Teams bin ich zufrieden.“ Allerdings müsste seine Mannschaft dringend die Strafzeiten in den Griff bekommen. „Jetzt müssen wir Kraft sammeln und regenerieren. Und uns dann am Freitag den Heimvorteil wieder zurückholen.“



Quelle: Pressemeldung //PI