photo_320147_20121214.jpg EXPA Oskar Hoeher

Pustertal holt sich Matchpuck bei der VEU in Feldkirch



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Freitag, 16.März 2018 - 6:09 - Am Donnerstag gingen beide Viertelfinal-Partien der Alps Hockey League in die Verlängerung. Dabei belohnte sich der HC Pustertal nach 84 Minuten für seine Aufholjagd bei der FBI VEU Feldkirch und siegte 5:4. Die Rittner Buam behielten gegen die Red Bull Hockey Juniors 4:3 die Oberhand und zogen ins Halbfinale ein.

FBI VEU Feldkirch (4) vs. HC Pustertal Wölfe (5) 4:5 OT (1:1; 1:1; 2:2; 0:0; 0:1)
Während Benjamin Kyllönen ins Lineup der VEu zurückkehrte, fehlte den Gastgebern Topscorer Dylan Stanley. Pustertal, das wieder mit Alexander Kinkelin im Tor begann, musste auf Nick Bruneteau verzichten. Feldkirch begann druckvoll und nach nur drei Minuten sorgte Diethard Winzig für die Führung. Die Vorarlberger gaben weiter den Ton an und drückten auf den zweiten Treffer, doch die Gäste stemmten sich defensiv dagegen. Nach 14 Minuten folgte die Antwort der Südtiroler, als Jean-Francois Jacques einen Rebound versenkte. Die VEU begann das zweite Drittel in Überzahl, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Bei gleicher Spielstärke schlugen dann die Gäste durch Sean Ringrose (23‘) zu. In einem sehr schnellen Spiel vergab der HCP dann ein paar gute Chancen, um die Führung aufzubauen. Kurz vor der zweiten Drittelpause musste Armin Hofer auf die Strafbank und die VEU nutzte das eiskalt aus: Marcel Witting versenkte eine Direktabnahme zum 2:2. Obwohl beide Mannschaften sehr verhalten in den dritten Abschnitt starteten, brachte Daniel Winzig (52‘) die Vorarlberger wieder in Führung. Kurz darauf erhöhte Stefan Wiedmaier mit einem Backhander auf 4:2 und es hatte den Anschein, als würde sich die VEU wieder den Vorteil holen. Doch Pustertal nahm Goalie Kinkelin früh vom Eis und Raphael Andergassen verkürzte 125 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit. Der HCP wiederholte sogar das Kunststück aus Spiel 3, als die Wölfe auch zwei Tore mit einem Extra-Angreifer erzielten – ein weiteres Mal traf Ringrose und schickte die Partie in die Verlängerung. In dieser wurden zunächst Andergassen und Jacques gefährlich, dann scheiterte VEU-Angereifer Draschkowitz an der Stange. Nachdem die erste Overtime torlos endete, sorgte Ringrose nach 84 Minuten mit seinem dritten Treffer des Abends für die Entscheidung.

Rittner Buam (2) vs. Red Bull Hockey Juniors (7) 4:3 OT (1:0; 2:1; 0:2; 1:0)
Die Lehtonen-Truppe begann druckvoll, scheiterte aber mehrmals an Gäste-Goalie Daniel Fießinger. Nach einer Viertelstunde musste Tobias Eder für zwei Minuten in die Kühlbox. Dies kam seiner Mannschaft sehr teuer zu stehen: Ritten benötigte 64 Sekunden, um mit Oscar Ahlström 1:0 in Führung zu gehen. Für den Schweden war es der 21. Meisterschaftstreffer, der zweite im Playoff. Danach kamen auch die Salzburger zu einigen Chancen, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Salzburg kam stark aus der Kabine heraus und erzielte in der 23. Minute den Ausgleichstreffer. Florian Baltram überlistete Patrick Killeen zum 1:1. Die Freude der „Jungbullen“ währte aber nur 140 Sekunden, bis Verteidiger Brad Cole die Rittner auf Zuspiel von Simon Kostner wieder mit 2:1 in Front schoss. In der 27. Minute fiel dann der dritte Treffer der „Buam“, Alex Frei erhöhte nach Borgatello-Assist auf 3:1. Im Schlussdrittel machte es Youngstar Samuel Antti Soramies wieder spannend und verkürzte in der 44. Minute auf 3:2. Die Salzburger waren in dieser Phase klar spielbestimmend und erzielten zehn Minuten vor der Schusssirene sogar den erneuten Ausgleich mit ihrem Kapitän Victor Östling. Anschließend ging das Match in die Verlängerung. Nach 32 Sekunden erlöste Oscar Ahlström alle Ritten-Fans und traf zum 4:3-Endstand. Somit entscheidet der Meister die Serie mit 4:1 für sich und trifft nun im Halbfinale auf Jesenice.


Quelle:red/Erste Bank Eishockey Liga