Hockeyfans.at/Reinhard Eisenbauer

Vorschau auf die dritten Duelle im EBEL Viertelfinale



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Montag, 12.März 2018 - 11:55 - Am Dienstag steht in der Erste Bank Eishockey Liga der dritte Viertelfinalspieltag am Programm. Drei Teams - Meister EV Vienna Capitals, der EC Red Bull Salzburg (beide zu Hause) und KHL Medvescak Zagreb (in Linz) - könnten sich mit einem Sieg vier Matchpucks sichern.

Drei Fakten vor Viertelfinale 3:
  • letzte Saison konnten alle drei Teams (VIC, RBS, KAC), die nach Viertelfinale 2 in ihren best-of-seven-Serien 2:0 voran lagen, am dritten Spieltag auf 3:0 stellen.
  • Im Vorjahr gab es am dritten Viertelfinalspieltag gleich zwei Shut Out Siege (durch den EC-KAC und den HCB Südtirol Alperia).
  • Die Vienna Capitals halten bereits bei 14 Playoff-Siegen in Folge (Rekord).

    Di, 13.03.2018: Vienna Capitals (1) vs. HC TWK Innsbruck „Die Haie“ (6) – 19:15 Uhr.
    Referees: M. NIKOLIC, STOLC, Pardatscher, Schauer.
    Stand in der best-of-seven-Viertelfinalserie, VIC – HCI: 2:0.

    Die Vienna Capitals könnten sich am Dienstag in Viertelfinalduell Nummer 3 mit dem HC TWK Innsbruck „Die Haie“ bereits vier Matchbälle sichern. Der Meister führt in der best-of-seven-Serie mit 2:0. Nachdem Andreas Nödl und Company Spiel 1 zu Hause 4:1 gewannen, entschieden sie Spiel 2 am Sonntag in Innsbruck 3:2 nach Verlängerung für sich. Damit läuft die Serie bisher parallel zum Vorjahr: Auch damals siegte der Meister zunächst zuhause und in Spiel 2 in der Overtime. Die Special Teams haben diese Serie bisher stark beeinflusst. Insgesamt zehn Tore fielen in den ersten beiden Viertelfinalduellen dieser zwei Mannschaften, davon gleich 50% (fünf Treffer) im Powerplay. Die Haie schossen im Playoff bisher drei Goals, zwei dieser Treffer (66,6%) gelangen ihnen in Überzahl. Die Caps drehten bisher sieben Mal jubelnd ab, sie halten bei drei Überzahltreffern (43%).

    Der HC TWK Innsbruck „Die Haie“ nimmt in Kagran den zehnten Anlauf endlich ein Playoff Spiel gegen die Vienna Capitals zu gewinnen. Die Wiener konnten bisher beide Viertelfinalserien (3:0 bzw. 4:0), sowie alle bisherige neun Playoff-Spiele gegen die Tiroler für sich entscheiden. Die beiden Teams zeigten zuletzt unterschiedliche Gesichter: Während die Vienna Capitals vier Siege am Stück feierten und dabei nur fünf Treffer zuließen, mussten die Tiroler fünf Mal in Folge als Verlierer vom Eis und dabei ein Gesamtscore von 9:23 hinnehmen. Die Haie sind damit im März weiterhin ohne Sieg, ihre letzten drei Pleiten kassierten die Tiroler allesamt gegen die Caps. Die Vienna Capitals führen im Saisonduell mit 7:1. Aber Achtung: Den Haien gelang ihr bislang einziger Saisonerfolg über den Meister vor Weihnachten in Wien.

    Serge Aubin, Trainer Vienna Capitals: „Wir freuen uns über den Sieg. Aber es war ein harter Kampf in Innsbruck und wir warten weit weg von der Normalform. Wir werden an Details arbeiten und ich bin mir sicher, dass die Fans am Dienstag in Wien eine andere Caps-Mannschaft sehen werden.“ Rob Pallin, Headcoach HC TWK Innsbruck „Die Haie“: „Wir müssen mit Emotion und Cleverness agieren.“


    Di, 13.03.2018: EC Red Bull Salzburg (2) vs. Dornbirn Bulldogs (7) – 19:20 Uhr, www.servushockeynight.com live.
    Referees: SMETANA, ZRNIC, Nagy, Zgonc.
    Stand in der best-of-seven-Viertelfinalserie, RBS – DEC: 2:0.

    Der EC Red Bull Salzburg könnte sich im Viertelfinalduell mit den Dornbirn Bulldogs am Dienstag mit einem Heimsieg bereits vier Matchbälle sichern. Die Bullen haben im Playoff bisher in der Abwehr Beton angerührt, sie gewannen Viertelfinale Nummer 1 zu Hause mit 3:2/OT und Spiel 2 am Sonntag im Ländle 2:0. Der EC Red Bull Salzburg bot seinen Fans zu Hause zuletzt mehr für ihr Geld: Die Mozartstädter gewannen ihre letzten beiden Heimspiele vs. Dornbirn Bulldogs (3:2/OT) bzw. den EC-KAC (3:2/SO) jeweils erst nach Überstunden.

    Die Dornbirn Bulldogs sehen sich erstmals in der Geschichte der Erste Bank Eishockey Liga in einem Viertelfinalduell mit 0:2 in Rückstand. In den Jahren 2014 und 2016 konnten die Vorarlberger jeweils die ersten beiden Spiele gewinnen und verloren dann vier Mal in Folge… Der EC Red Bull Salzburg konnte die letzten vier Duelle mit den Dornbirn Bulldogs für sich entscheiden und ließ dabei nur fünf Treffer zu. Zwei Mal siegten Matthias Trattnig und Co. sogar zu Null. Die Dornbirn Bulldogs blieben in den Playoffs noch ohne Powerplay Treffer. Außerdem trafen der EC-KAC und der HCB Südtirol Alperia im Viertelfinale 2018 noch nicht in Überzahl.
    Alexander Pallestrang, Verteidiger EC Red Bull Salzburg: „Wir spielten defensiv ziemlich gut, haben kein Tor zugelassen. Dornbirn hatte gute Chancen, aber Starkbaum hat super gehalten. Wir werden weiter uns Tempo gehen. Defensiv können wir noch besser starten und vorne noch mehr Schüsse zum Tor bringen, dann gelingt und vielleicht auch das eine oder andere Tor mehr.“ Martin Grabher-Meier, Stürmer Dornbirn Bulldogs: „Wir haben sehr gut gespielt, aber leider keinen Weg gefunden ein Tor zu schießen. Wir müssen am Dienstag wieder eine gute Leistung abrufen und irgendwann kommt auch das Glück zurück und die Tore werden für uns fallen.“


    Di, 13.03.2018: EHC LIWEST Black Wings Linz (3) vs. KHL Medvescak Zagreb (5) – 19:15 Uhr.
    Referees: LEMELIN, STERNAT, Kontschieder, Nemeth.
    Stand in der best-of-seven-Viertelfinalserie, BWL – MZA: 0:2.

    KHL Medvescak Zagreb könnte sich im Viertelfinalduell mit dem EHC LIWEST Black Wings Linz am Dienstag mit einem Sieg in Linz bereits vier Matchbälle sichern. Die Kroaten zeigten sich bisher in Torlaune und gewannen Viertelfinale Nummer 1 in Linz 4:3/OT und Spiel 2 am Sonntag daheim mit 6:2. Die Bären zeigten sich dabei sehr effizient (Scoring-Effizienz: 13,51%). Die Linzer, die sogar mehr Torschüsse abfeuerten (80:74), halten bei einer Scoring-Effizienz von nur 6,25%. Das Viertelfinalduell EHC LIWEST Black Wings Linz vs. KHL Medvescak Zagreb ist die trefferreichste aller Serien. In den ersten zwei Playoff-Duellen dieser Teams fielen bereits 15 Treffer. Die beiden Teams zeigten zuletzt unterschiedliche Gesichter: Die Kroaten gewannen ihre letzten drei Spiele – alle gegen die Oberösterreicher. Die Black Wings hingegen verloren erstmals in dieser Saison vier Matches in Folge und sind damit im März weiterhin ohne Sieg.
    Brian Lebler (BWL) konnte sich in beiden bisherigen Viertelfinal-Duellen mit KHL Medvescak Zagreb als Torschütze feiern lassen und damit sein Trefferkonto auf 40 hinauf schrauben. Die Black Wings trafen im Viertelfinale bei sechs Überzahlspielen bereits zwei Mal (PP%: 33,3%) und führen damit diese Wertung im Playoff an. Die Kroaten hingegen werden in der Penalty Killing Wertung mit einer Effizienz von nur 66,7% am Ende geführt.
    Kevin Moderer, Stürmer EHC LIWEST Black Wings Linz: „Wir müssen das Momentum, das wir uns am Anfang immer erkämpfen über das gesamte Spiel behalten. Wir müssen uns da jetzt durchkämpfen!“ Tyler Morley, Stürmer KHL Medvescak Zagreb: „Linz ist kein einfacher Gegner. Wir brauchen wieder einen guten Start und müssen einfach so weitermachen!“


    Di, 13.03.2018: EC-KAC (4) vs. HCB Südtirol Alperia (8) – 19:15 Uhr, SKY Sport Austria HD & Streaming-Dienst SKY Ticket & www.video33.it live.
    Referees: PIRAGIC, TRILAR, Seewald, Verworner.
    Stand in der best-of-seven-Viertelfinalserie, KAC – HCB: 1:1.

    Die Viertelfinalserie EC-KAC (4) vs. HCB Südtirol Alperia (8) geht zumindest über fünf Spiele. Die ersten beiden Playoff-Duelle der beiden Rekordmeister brachten jeweils Auswärtssiege, dabei erzielte die erfolgreiche Mannschaft jeweils drei Treffer (3:1, 3:2). Das Duell um ein Semifinalticket wird nun ab Dienstag in Klagenfurt best-of-five fortgesetzt. Beide Teams warten noch auf einen Powerplay-Treffer in Playoff. Klagenfurt konnte im Viertelfinale bisher sieben Überzahlspiele nicht nützen, Bozen Acht. Im Vorjahr gewannen beide Teams Viertelfinale Nummer 3 zu Null. Der HCB Südtirol Alperia siegt in Linz 2:0, Klagenfurt daheim gegen den HC Orli Znojmo 3:0. Die Italiener gewannen ihre letzten beiden Auswärtsspiele (in Klagenfurt und Szekesfehervar) jeweils 3:1. Mike Angelidis (HCB) konnte sich bisher in beiden Viertelfinalduellen mit den EC-KAC als Torschütze feiern lassen.

    Steve Walker, Headcoach EC-KAC: „Die Jungs haben auf dem Eis viele Opfer gebracht und David Madlener war ein starker Rückhalt für uns. Wir müssen weiterhin so auftreten, dann wird es schwer sein, uns in einer Play-Off-Serie zu bezwingen.“ Alexander Egger, Verteidiger HCB Südtirol Alperia: „Es war am Sonntag nicht genug, der KAC war meistens einen Schritt schneller. Die Serie beginnt jetzt wieder bei Null. Wir haben aber schon einmal in Klagenfurt gewonnen und fahren mit Selbstvertrauen hin. Wir müssen von Anfang an bereit sein.“

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    Quelle:red/Erste Bank Liga