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Capitals geben sich keine Blöße gegen Haie



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Freitag, 09.März 2018 - 21:50 - Die Vienna Capitals haben den Auftakt in die Play Offs souverän gestaltet. Schon nach einem Drittel führten die Wiener gegen den HC Innsbruck ungefährdet mit 3:0, am Ende setzte sich der Titelverteidiger mit 4:1 durch und musste dabei noch nicht einmal alle Kräfte abrufen.

Das Gesetz der Serie, es hat für Capitals-Trainer Serge Aubin auch zum Playoff-Auftakt 2018 Bestand. Immer wenn Aubin am Wochenende auf Innsbruck traf, gab es einen Sieg. So auch im zwölften Anlauf. Den Grundstein dafür legten die Wiener im ersten Viertelfinale ganz früh. Auch deshalb, weil die Haie ihnen den ersten Treffer quasi am Silbertablett servierten. Das 1:0 von Jerry Pollastrone (3.) folgte bei einfacher Überzahl unmittelbar auf ein 68-sekündiges doppeltes Powerplay. Die Übeltäter: Andrew Clark (1.) und Jeremie Blain (2.). HCI-Schlussmann Rene Swette war erst in Minute sechs in der Serie angekommen, als er zweimal gegen Pollastrone zur Stelle war. Diese Glanztat wurde ebenfalls in Tiroler Unterzahl verübt, Mitch Wahl war zu diesem Zeitpunkt zum Schmoren in der Kühlbox verdammt worden. Und Swette-Pendant JP Lamoureux? Der hatte nach 15 Minuten und 58 Sekunden seinen ersten Scheibenkontakt überhaupt. Da stand es allerdings auch schon 2:0. Den Treffer markierte Jamie Fraser per Weitschuss – auch dieses Tor fiel nach Blains zweiter Strafe im Powerplay (13.). Den 3:0-Pausenstand fixierte Kapitän Andreas Nödl mit einem verdeckten Weitschuss aus spitzem Winkel (17.). Damit war Swettes Arbeitstag beendet, im Mitteldrittel übernahm Patrik Nachvatal.

Nach dem Torhüterwechsel machten die Innsbrucker in den zweiten 20 Minuten einen weitaus stabileren Eindruck. Nechvatal konnte seinen Kasten immerhin 18 Minuten sauber halten, ehe Nödl aus dem Slot den Doppelpack schnürte (39.). Spielerisch ging auf beiden Seiten im Schlussabschnitt nicht mehr viel, die (Privat-)Duelle trugen die Cracks auch fast ausschließlich mit den Fäusten aus. Wohl auch, um für Spiel zwei am Sonntag schon einmal ihre Visitenkarten beim Gegner zu hinterlassen. Ergebnistechnisch waren die Tiroler in Minute 45 auch in der Serie angekommen, als Verteidiger Sacha Guimond schier aus dem Nichts und unter verhaltenem Jubel auf 1:4 aus der Sicht der Gäste stellte. Damit fixierte er zudem den Endstand.

Vienna Capitals – HC TWK Innsbruck „Die Haie“ 4:1 (3:0, 1:0, 0:1)
Tore VIC: Pollastrone (3./pp1), Fraser (13./pp1), Nödl (17., 39.)
Tor HCI: Guimond (45.)

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Quelle:red/PM