3
 
0

HCI vs.VSV

3
 
4

MZA vs.ZNO

8
 
3

RBS vs.G99

2
 
6

MZA vs.VIC

7
 
3

HCB vs.ZNO

4
 
2

VSV vs.VIC

0
 
2

KAC vs.DEC

3
 
7

G99 vs.RBS

4
 
1

BWL vs.HCI

2
 
3

AVS vs.MZA

2
 
5

ZNO vs.MZA

3
 
2

G99 vs.HCB

3
 
2

DEC vs.KAC

3
 
2

HCI vs.BWL

6
 
1

VIC vs.VSV

1
 
2

AVS vs.RBS

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Jesenice und Asiago erhöhen im AHL Viertelfinale auf 2:0



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Freitag, 09.März 2018 - 8:08 - Den Rittner Buam und den FBI VEU Feldkirch gelingt der Serienausgleich. Asiago und Jesenice erhöhen im Viertelfinale auf 2:0. Jesenice bejubelte im Derby gegen Ljubljana in der 76. Minute den entscheidenden Treffer.

Red Bull Hockey Juniors – Rittner Buam 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)
Nachdem sich die Juniors beim ersten Aufeinandertreffen mit den Rittner Buam den ersten Playoffsieg holten, versprach das zweite Match gleich noch etwas mehr Brisanz. So starteten die Gäste stark, wurden bei einer ersten Überzahlmöglichkeit prompt gefährlich. In weiterer Folge übten die Juniors in der 10. Spielminute starken Druck auf den Gästetorhüter Patrick Killeen aus. Dabei hatten die Red Bulls sogar die Führung auf dem Schläger, Daniel Wachter wurde beim Abschluss noch kurz gehindert und verfehlte das offene Tor. Gegen Ende der ersten zwanzig Minuten ging es schnell auf und ab. Zuerst vergab Nik Postel eine gute Möglichkeit, keine Minute später konnte sich Daniel Fießinger auszeichnen. Als noch 50 Sekunden auf der Uhr waren, schlugen die Rittner zu. Ein langer Pass fand ungehindert den Weg zu Thomas Spinell, der mit einem präzisen Abschluss ins Kreuzeck die Führung der Gäste erzielte. Beide Mannschaften kämpften auch im zweiten Abschnitt um jeden Zentimeter am Eis. Vermeidlich erhöhte Ritten dabei auf 2:0, das Tor war aber zuvor bereits aus der Verankerung gerissen und so entschied das Schiedsrichterduo auf ‚no goal‘. Ein darauffolgendes Powerplay ließen die Juniors ungenutzt, worauf die Gäste aus Südtirol in Person von Topscorer Alex Frei in der 31. Minute zuschlugen und ihre Führung erhöhten. In der 39. Minute hatte Julian Klöckl die beste Chance auf den Anschlusstreffer, seine Direktabnahme entschärfte der Kanadier Killeen im Tor der Rittner Buam mit einer tollen Reaktion. Zu Beginn des dritten Drittels kam es zu einer kuriosen Szene, als Fießinger seinen Torhüterstock verlor und anschließend fast eine Minute mit einem Spielerstock das Tor hütete. Als der nächste Angriff der Rittner Buam auf ihn zurollte, war er nicht nur wieder im Besitz seines Arbeitsgerätes, sondern hellwach zur Stelle und entschärfte zwei Topchancen der Südtiroler. Angriffe der Juniors wurden in diesem Spiel von den Gästen vorzeitig kontrolliert und routiniert verteidigt. Die beste Chance fand Lukas Kainz in der 53. Minute vor, sein Handgelenkschuss aus dem Slot verfehlte das Kreuzeck nur ganz knapp. Kurz darauf hatte Emil Quaas mit einem Fernschuss von der blauen Linie ebenfalls kein Glück – sein Schuss traf nur die Stange. 105 Sekunden vor Schluss nahm Trainer Curley den Torhüter vom Eis. Mit sechs Feldspielern drückten die Juniors auf einen Treffer, die Zeit reichte am Ende jedoch nicht mehr. Ritten glich in der Serie somit aus.

HKO Olimpija Ljubljana – HDD SIJ Acroni Jesenice 2.3 OT (1:0, 1:1, 0:1, 0:1)
Ljubljana startete mit viel Druck und wurden dafür gleich in der ersten Minute belohnt. Crt Snoj fand Miha Pesjak, der zum frühen 1:0 einnetzte. Beide Teams fokussierten auf die Defensive und neutralisierten die Angriffe des Gegners. Im zweiten Abschnitt dauerte es neun Minuten, bis die Fans in Ljubljana ein weiteres mal feierten. Andrej Hebar verdoppelte die Führung in der 29. Minute nach Assist von Zajc. Jesenice hatte die perfekte Antwort und stellte den alten Rückstand lediglich 20 Sekunden später her. Verteidiger Aleksandar Magovac erzielte das 1:2. Im letzten Abschnitt sorgte Luka Basic für den Ausgleich in der 48. Minute. Die Teams nahmen nicht mehr zu viel Risiko, so musste die Entscheidung in der Verlängerung gefunden werden. Da es in den Playoffs kein Penalty-Shootout mehr gibt, wurde so lange gespielt, bis eine Entscheidung fällt. In der 76. Minute fand Adis Alagic die Entscheidung und brachte die 2:0 Serienführung.

WSV Sterzing Broncos Weihenstephan vs. Migross Supermercati Asiago Hockey 2:3 (1:1; 0:2; 1:0)
Der erste Abschnitt wurde mit einer Chance für Matthias Mantinger eröffnet, sein Schuss wurde aber zu zentral angetragen. Keines der Teams konnte in der Anfangsphase gute Chancen kreieren. Die Gäste übernahmen die Führung zur Hälfte des ersten Abschnitts. Anthony Bardaro servierte einen perfekten Pass auf Giulio Scandella, der mit einem präzisen Onetimer verwertete. Die Antwort von Sterzing folgte sieben Minuten später. Dominik Bernard spielte Radovan Gabri an, der für den Ausgleich sorgte. Am Ende des ersten Abschnitts verletzte sich Ben Duffy. Mit Verdacht auf Gehinerschütterung konnte er nicht mehr eingesetzt werden. Im zweiten Abschnitt sorgte Asiago für die schnelle Führung: Michael Sullivan überraschte Gianluca Vallini. Danach war das Spiel hartumkämpft und die Geschwindigkeit nahm zu. Nach 36 Minuten erzielte Enrico Miglioranzi das 3:1. Im letzten Abschnitt brachte Paolo Bustreo sein Team mit dem Anschlusstreffer zurück ins Spiel. Die Broncos warfen noch einmal alles nach vorne. Asiago ließ aber keinen weiteren Treffer zu und stellte in der best of seven series auf 2:0.

HC Pustertal Wolves vs. FBI VEU Feldkirch 2:4 (1:2; 0:1; 1:1)
Das Spiel startete sehr ausgeglichen und in perfekter Playoff-Manier. Feldkirch wirkte physisch präsenter als noch im ersten Spiel. Nach sieben Minuten gelang Feldkirch innerhalb von 37 Sekunden ein Doppelschlag. Erst überraschte Stefan Wiedmaier mit seinem Schuss den Goalie, dann legte Kristof Reinthaler nach. Pustertal zeigte eine Reaktion: Patrick Bona verkürzte mit einem Onetimer. Im zweiten Abschnitt übernahm Pustertal die Kontrolle und kreierte zahlreiche Chancen. Aber Feldkirch exekutierte effizienter und baute die Führung durch eine spektakuläre Aktion von Dylan Stanley und Curtis Loik aus. Im dritten Abschnitt hatten die Gäste die volle Kontrolle. Pustertal musste in dieser Phase einige Strafen hinnehmen. Nach 52 Minuten erzielte Diethard Winzig ein Tor in Überzahl. Die Vorarberger machten einen guten Job den Vorsprung zu verteidigen. Eric Pance gelang zwei Minuten vor Schluss in Überzahl das 2:4, konnten aber das Spiel nicht mehr drehen. Feldkirch stellte in der best of seven Serie auf 1:1.


Quelle:red/Erste Bank Liga