3
 
0

HCI vs.VSV

3
 
4

MZA vs.ZNO

8
 
3

RBS vs.G99

2
 
6

MZA vs.VIC

0
 
2

KAC vs.DEC

4
 
2

VSV vs.VIC

3
 
7

G99 vs.RBS

4
 
1

BWL vs.HCI

2
 
3

AVS vs.MZA

7
 
3

HCB vs.ZNO

2
 
5

ZNO vs.MZA

3
 
2

G99 vs.HCB

3
 
2

DEC vs.KAC

6
 
1

VIC vs.VSV

3
 
2

HCI vs.BWL

1
 
2

AVS vs.RBS

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Ljubljana zieht ins Alps Hockey League Play Off ein



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Mittwoch, 28.Februar 2018 - 7:39 - Wenige Tage vor dem Ende des Alps Hockey League Grunddurchgangs fixieren die Red Bull Hockey Juniors und HK Olimpija Ljubljana die Playoffteilnahme. Die WSV Sterzing Broncos müssen nach der Shootout-Niederlage gegen Jesenice noch zittern, befinden sich aber weiterhin in Poleposition für das letzte Ticket. Lustenau kann nach der Niederlage gegen den amtierenden Meister das Viertelfinale nicht mehr erreichen.

HDD SIJ Acroni Jesenice - WSV Sterzing Broncos Weihenstephan 2:1 S.O. (0:1, 0:0, 1:0)
Für Jesenice war es das erste Spiel nach einer dreiwöchigen Pause. Beide Teams fanden im ersten Abschnitt ihren Rhythmus noch nicht. Die Gäste hatten einige Chancen und Duffy nützte dies in der 12. Minute zur 1:0 Führung. Bis zum letzten Abschnitt änderte sich der Spielstand nicht mehr, obwohl Jesenice den Mittelabschnitt kontrollierte. Den Ausgleich erzielte schließlich Basic im letzten Abschnitt. In der Verlängerung wurde keine Entscheidung gefunden. Jezovsek traf im shootout gleich zweimal und sicherte den Sieg für sein Team.

HK SZ Olimpija - S.G. Cortina Hafro 3:1 (1:0, 1:0, 1:1)
Nach der langen Pause für Ljubljana, hatten die Slowenen gleich ein wichtiges Spiel auf dem Programm. Der erste Abschnitt verlief ausgeglichen. In Überzahl erzielte Maks Selan den ersten Treffer für die Gastgeber. Im zweiten Abschnitt wiederholte sich die Geschichte: Selan verdoppelte die Führung, wieder in Überzahl. Cortina warf im letzten Abschnitt noch einmal alles in die Waagschale und Riley Wison verkürzte nach nur 23. Sekunden. Cortina übte viel Druck aus, konnte den Ausgleich allerdings nicht mehr erzielen. 50 Sekunden vor dem Ende sorgte Anrej Hebar mit einem empty-netter für die endgültige Entscheidung.

EK Zeller Eisbären - Red Bull Hockey Juniors 1:3 (1:0, 0:0, 0:3)
Beide Teams wussten um die Wichtigkeit des heutigen Derbyspiels Bescheid und agierten von Beginn an vorsichtig. Die Eisbären versuchten mit Körperspiel den Juniors die Spielfreude zu nehmen, hielten jedoch standhaft dagegen. Mit Daniel Fießinger im Tor erspielte man sich erste Möglichkeiten, etwas Zwingendes schaute dabei aber nicht heraus. Auf der anderen Seite prüften auch die Zeller den Schlussmann der Red Bulls, der sich in der 11. Spielminute geschlagen geben musste. Der Zeller Albert Krammer traf zur 1:0-Führung für die Hausherren. Das zweite Drittel war recht ausgeglichen, wohlgleich auch etwas zerfahren. Man merkte eine gewisse Nervosität beider Mannschaften in einem Spiel auf Messers Schneide. So ging es auf beiden Seiten hin und her, ein Tor wollte jedoch keiner Mannschaft gelingen. Bei Chancen der Juniors war Zell Keeper Patrick Machreich zu Stelle. So stand es auch nach 40. Minuten weiter 1:0 für die Gastgeber aus dem Pinzgau. Mit einem Doppelschlag durch Daniel Jakubitzka und Niklas Postel drehten die Red Bulls innerhalb 81 Sekunden das Spiel zu ihren Gunsten zu Beginn des dritten Drittels. Beflügelt durch die beiden schnellen Tore versuchte man das Spiel an sich zu reißen, musste jedoch fast sechs Minuten in Unterzahl die Führung verteidigen. Das gelang mit vollem Einsatz, wobei man bei einem Lattenschuss auch das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite hatte. Am Ende versenkte Christof Wappis in der letzten Spielminute die Scheibe im leeren Tor, als die Pinzgauer mit einem Mann mehr alles auf eine Karte setzten. Mit dem Sieg hielt man nicht nur die Verfolger auf Distanz, sondern fixierte sogar die vorzeitige Playoff-Teilnahme.

FBI VEU Feldkirch - EC Bregenzerwald 7:4 (4:2, 1:0, 2:2)
Im Derby zwischen Feldkirch und Bregenzerwald stand zumindest für die Gäste noch einiges am Spiel. Stanley eröffnete den Torreigen der Gastgeber in der 5. Minute. Loik folgte seinem Beispiel und erzielt seinen ersten Treffer im VEU Dress. Nach elf gespielten Minuten mussten die Wälder auf der Strafbank Platz nehmen, Witting nutzte den zusätzlichen Platz für das 3:0. Stanley brachte mit seinem zweiten Tor Feldkich früh auf Siegeskurs. Doch Daniel Ban und Juuso Mörsky brachten ihr Team mit einem schnellen Doppelpack zurück in Spiel. Der Mittelabschnitt verlief deutlich ausgeglichener, mit leichtem Vorteil für die Gäste. Der Puck wollte allerdings noch nicht für den ECB springen, im Gegenteil. Witting erhöhte in der 32. Minute auf 5:2. Waldhauer eröffnete das letzte Drittel mit dem dritten Tor der Wälder. Es dauerte nicht lange bis Tikkinen im Powerplay den alten Abstand wieder herstellte. Jussi Tupamäki stellte wieder seine Nerven aus Stahl unter Beweis und nahm Pietilä vier Minuten vor dem Ende vom Eis. Die Rechnung ging auf, Daniel Ban brachte die Wälder wieder an Feldkirch heran. Loik ließ sich später nicht zwei Mal bitten, als er die Scheibe vor dem leeren Gehäuse aufgelegt bekam und setzte den Schlusspunkt.

Rittner Buam - EHC Alge Elastic Lustenau 7:4 (3:2, 2:1, 2:1)
Ritten startete wie die Feuerwehr. Nach sechs Minuten musste Maximilian Wilfan für zwei Minuten auf die Strafbank. Die „Buam“ benötigten gerade einmal 71 Sekunden um in Führung zu gehen. Auf Zuspiel von Kapitän Christian Borgatello war es Dan Tudin, der zum 1:0 traf. Nur 31 Sekunden später klingelte es schon wieder im Kasten von Timo Waldherr. Julian Kostner erhöhte mit seinem siebten Saisontor auf 2:0. In der elften Minute verkürzte Eetu-Ville Arkiomaa auf 1:2, drei Minuten vor der ersten Drittelpause stellte Verteidiger Roland Hofer wieder den Zwei-Tore-Vorsprung her. Kurz vor der Sirene machte es jedoch Jeff Ulmer mit dem 2:3-Anschlusstreffer wieder spannend. Gleich zu Beginn des Mitteldrittels glich Lustenau dank des Treffers von Yan Stastny sogar zum 3:3 aus, doch die beiden „Azzurri“ Tommaso Traversa und Edoardo Caletti schossen die Hausherren wieder in Front. Für Neuzugang Caletti war es das erste AHL-Tor im Dress des Italienmeisters, nachdem er schon im Halbfinale der IHL-Elite gegen Sterzing erfolgreich war. Nach 40 Minuten blieb es bei der 5:3-Führung der „Buam“. Lustenau steckte aber nicht auf. Sieben Minuten vor der Schlusssirene war es Thomas Auer, der erneut in Überzahl das 4:5 erzielte. Die Partie war somit wieder völlig offen, doch in der 56. Minute netzte Victor Ahlström zum 6:4 ein. Den Sack machte gleich danach sein Zwillingsbruder Oscar zu, der auf Zuspiel von Victor Ahlström und Simon Kostner das 7:4-Endergebnis besorgte.

HC Gherdeina valgardena.it - HC Neumarkt Riwega 4:3 S.O. (1:1, 0:0, 2:2, 0:0)
Gherdeina kontrollierte die Begegnung und wurde von Minute zu Minute besser. Doch die Stürmer hatten Schwierigkeiten mit der Chancenverwertung. Nach acht Minuten eröffnete Alex Gasser das Scoring für die Gäste. Die Antwort der Hausherren kam im Powerplay durch einen one-timer von David Roupec. Im zweiten Abschnitt machte Gherdeina weiter Druck, doch Neumarkt ließ keine Tore zu. Im dritten Abschnitt eroberten die Gastgeber durch Diego Gluck die Führung. Benjamin Kostner stellte fünf Minuten vor dem Ende gar eine Führung um zwei Tore her. Doch in den letzten 30 Sekunden glichen die Wildgänse durch Marti Graf und David Galassiti noch einmal aus. In der Verlängerung gab es zahlrieche Chancen, keines der Teams konnte diese allerdings nutzen. Im shoot-out konnte Neumarkt keinen Versuch verwerten. Gabriel Vinatzer brachte die Entscheidung für Gherdeina.

Migross Supermercati Asiago Hockey - HC Pustertal Wölfe 2:1 S.O: (1:1, 0:0, 0:0, 0:0)
Asiago übernahm zu Beginn des Spiels die Kontrolle. Michael Sullivan scheiterte nach nur 30 Sekunden an der Latte. Danach kam Pustertal besser ins Spiel. Die Gäste übernahmen durch einen Treffer von Eric Pance die Fürhung. Doch die Antwort des Tabellenführers ließ nicht lange auf sich warten. Marco Rosa überlistete Thomas Tragust und erzielte das Unentschieden. Im zweiten Abschnitt nahm die Intensität zu. Keines der Teams konnte allerdings die herausgespielten Chancen in Tore umwandeln. Im letzten Abschnitt war das Spiel hart umkämpft und weiterhin scheiterten die Teams an der Chancenauswertung. Auch in der Verlängerung hatten die Teams gute Möglichkeiten die Begegnung für sich zu entscheiden, allerdings weiterhin ohne Erfolg. Anthony Nigro brachte schließlich im shootout die Entscheidung für die Hausherren.

HC Fassa Falcons - EC KAC II 4:5 OT (1:2, 3:1, 0:1, 0:1)
Trotz eines Torschussverhältnisses von 15:6 zu Gunsten der Hausherren konnten die Klagenfurter mit einer Führung in die erste Drittelpause gehen. Zwar ging Fassa in der vierten Spielminute durch den tschechischen Verteidiger Ji?í Klimí?ek mit 1:0 in Front, doch davon ließ sich Rot-Weiß nicht beirren. Philipp Kreuzer erzielte in Spielminute zehn nach Cirtek-Pass den Ausgleichstreffer, ehe Niki Kraus nur vier Minuten später per Alleingang auf 2:1 aus Sicht der in dieser Phase sehr effizient auftretenden Rotjacken stellte. Mit Strafen machte sich der EC-KAC II das Leben im Mittelabschnitt selbst schwer und kassierte bei numerischer Unterlegenheit bereits 34 Sekunden nach Wiederbeginn den Ausgleich durch den Finnen Eetu Heikkinen. Auch die nächsten beiden Powerplays nutzten die Falken, die schon im ersten Saisonduell vier ihrer sechs Treffer bei numerischer Überlegenheit erzielt hatten, eiskalt aus und holten sich ihre Führung durch den zweiten Saisontreffer von Sebastiano Soracreppa wieder, ehe Jari Monferone gar auf 4:2 stellte. Doch erneut kämpften sich die jungen Rotjacken zurück und kamen ihrerseits im Powerplay durch Niki Kraus noch vor der zweiten Pausensirene wieder auf ein Tor heran. In der Schlussminute des zweiten Durchgangs zeichnete sich Florian Vorauer bei einem gehaltenen Penalty Shot aus und hielt den Rückstand für sein Team damit knapp. Im Schlussdrittel gelang es den jungen Rotjacken immer besser, den Gegner in seinen Handlungsspielräumen einzuengen, Schüsse kamen nun häufig von den Außenpositionen und wurden zur Beute von Goalie Vorauer. Zum zweiten Mal an diesem Abend gelang den Klagenfurtern der Ausgleich: Nach einem gewonnenen Faceoff in der Angriffszone verlud Wolfgang Puff an der blauen Linie seinen Gegenspieler, schlenzte den Puck in Richtung Tor, wo ihn Kapitän Philipp Cirtek zum 4:4 in die Maschen abfälschte. 14 Sekunden vor dem Ende hielt der KAC-Schlussmann den fünften Punktgewinn der laufenden Saison für sein Team fest, indem er auch einen zweiten Penalty Shot der Italiener entschärfte. In der fälligen Verlängerung dauerte es nur 21 Sekunden, ehe Philipp Kreuzer die Partie zu Gunsten der jungen Rotjacken entschied: Nach einem „Coast-to-Coast“-Angriff schnürte er seinen Doppelpack, und fixierte den dritten Erfolg der Klagenfurter in dieser Saison.


Quelle:red/Erste Bank Liga