3
 
0

HCI vs.VSV

3
 
4

MZA vs.ZNO

8
 
3

RBS vs.G99

2
 
6

MZA vs.VIC

7
 
3

HCB vs.ZNO

4
 
2

VSV vs.VIC

0
 
2

KAC vs.DEC

3
 
7

G99 vs.RBS

4
 
1

BWL vs.HCI

2
 
3

AVS vs.MZA

2
 
5

ZNO vs.MZA

3
 
2

G99 vs.HCB

3
 
2

DEC vs.KAC

3
 
2

HCI vs.BWL

6
 
1

VIC vs.VSV

1
 
2

AVS vs.RBS

 EXPA

Black Wings gewinnen erneut im Torfestival gegen die Capitals



Teilen auf facebook


Sonntag, 25.Februar 2018 - 19:57 - Das Duell Wien gegen Linz wurde auch im zweiten Aufeinandertreffen in der Zwischenrunde zu einem echten Torfestival. Nach 13 Treffern im ersten Meeting waren es dieses Mal nur 11 Tore, die geboten wurden, aber wieder setzten sich die Black Wings durch und feierten einen 6:5 Auswärtssieg. Damit starten die Stahlstädter fix mit dem Heimrecht im Rücken ins Viertelfinale.

Angesichts der Leistungen in den letzten beiden Partien gingen die Vienna Capitals als doch deutlicher Favorit in dieses Spiel gegen die Black Wings, die zuletzt einige Probleme hatten und nicht nur defensiv anfällig, sondern offensiv nicht mehr ganz so durchschlagskräftig wie noch vor ein paar Wochen agierten. Dazu gesellten sich die schon über die gesamte Saison präsenten Strafenprobleme, in die sich die Oberösterreicher auch zu Beginn ihres Auftritts in Kagran begaben. Schofield und Kristler saßen auf der Sünderbank, was Niki Hartl nach nicht einmal vier Minuten zur sehr frühen Führung der Vienna Capitals ausnützte. Wenig später hatten die Linzer dann auch noch Glück, denn ein Versuch von Mario Fischer ging nur ans Torgestänge.

Das schien die Oberösterreicher scheinbar aufzuwecken, DanDaSilva war in der 7. Minute ganz alleine durch, brachte die Scheibe aber nicht an Lamoureux vorbei ins Gehäuse. Wenig später versuchte sich auch noch Schofield mit einem Weitschuss, der war aber kein Problem für den Wiener Schlussmann. Die Wiener wurden von diesen ersten Linzer Chancen aber nicht hellhörig, in der 11. Minute passierte dann das, was sich angekündigt hatte. Corey Locke über links wurde zu lasch attackiert, er spielte auf den mittig mitgefahrenen Fabio Hofer, der den Schläger hinhielt und das 1:1 erzielte. Nicht nur nach Toren stand es nun 1:1, die Gäste glichen auch was Stangenschüsse betrifft aus. Mark Naclerio traf in der 12. Minute in einem 2 gegen 1 Konter nur Aluminium. Die Oberösterreicher waren nun deutlich besser ins Spiel gekommen und gingen sogar in Führung. In der 14. Minute zog Corey Locke ab, Brian Lebler kreuzte vor Jean Philippe Lamoureux, der unglücklich zwischen die Schoner hindurch erwischt wurde. Damit lagen die Stahlstädter erstmals vorne und konnten diesen Vorsprung sogar noch ausbauen. Nachdem Lebler einen schnellen Konter noch ungenützt verstreichen ließ war es Dan DaSilva, der in der 17. Minute einen DAVersa Schuss abfälschte und damit auf 3:1 für die Gäste stellte.

Von den Capitals hatte man schon lange Zeit keine Offensivaktion mehr gesehen, ein Versuch in der 18. Minute wurde am kurzen Eck sofort geblockt. Nach hinten leisteten sich die Hauptstädter einige eher seltene Fehler, was die Black Wings ein uns andere Mal in günstige Situationen versetzte. Eine Minute vor der Pause fuhren sie sogar einen 3 gegen 1 Konter, den Fabio Hofer aber zu eigensinnig vergab und an Lamoureux scheiterte. Die Oberösterreicher waren in dieser Phase dem vierten Tor deutlich näher, als der Meister einem Anschlusstreffer. Dennoch ging es mit diesem Zweitorerückstand in die erste Pause, die Capitals mussten eine Antwort finden.

Das versuchten die Hauptstädter auch und hatten im zweiten Abschnitt deutlich mehr vom Match. Vor allem offensiv war das gefährlicher als den Großteil des ersten Drittels. Das führte dazu, dass Rafael Rotter in der 27. Minute einen Klubertanz Schuss noch abfälschte. Das Tor wurde auch nach Videobeweis gegeben und hätte die Partie spannend machen können. Hätte, weil die Linzer rasch antworteten - ausgerechnet durch Stefan Gaffal, der in den letzten Partien in Ungnade gefallen war und am Freitag nur 51 Sekunden Eiszeit hatte. Der Stürmer wurde statt Laurens Ober in der dritten Linie eingesetzt und staubte kurz vor der Hälfte der Partie zum 4:2 für die Black Wings ab. Danach drückten die Vienna Capitals auch dank eines Power Plays gehörig auf das Gehäuse von Mike Ouzas, einzig reingehen wollte nichts. Da war jetzt auch die nötige Portion Glück für die Gäste dabei, die Wiener blieben aber trotzdem dran. Das sollte sich auszahlen, in der 39. Minute brachte Andreas Nödl die Scheibe zum 3:4 im Netz unter und damit war dieses Match vor dem letzten Abschnitt völlig offen.

Es dauerte dann etwas, bis die Partie wieder Schwung aufnahm. Der Meister konnte aber zusehends sein Spiel aufziehen und kam in der 45. Minute durch einen MacKiernan Weitschuss zum Ausgleich. Auch dieses Mal wurde der Videobeweis hinzugezogen und wie schon beim 2:3 wurde der Treffer der Hauptstädter gegeben. Die Oberösterreicher schienen wieder in ihr altes Muster zu verfallen: zuerst wurde man zu passiv, dann leistete man sich eine Strafe (Locke) und spielte den Hausherren damit in die Karten. Die Vienna Capitals spielten nun auf und drückten auf die Führung. Doch das, was die Capitals nicht schafften, brachten die Gäste zustande. In der 48. Minute netzte Brian Lebler zum 5:4 für die Linzer ein und wieder lagen die Stahlstädter vorne. Es kündigte sich ein ähnlicher torreicher Thriller an, wie im letzten Match unmittelbar vor der Nationalteampause.

Es war ein mitreißender Kampf, den sich die Teams boten, wobei die Capitals dank einer weiteren Strafe gegen Linz wieder Gas gaben. Turbulente Szenen spielten sich in diesem Power Play ab, aber die Oberösterreicher kämpften beherzt, Mike Ouzas hielt gut und auch das nötige Glück hatten die Gäste in dieser Phase auf ihrer Seite. Der Titelverteidiger versuchte alles, aber jetzt funktionierte der letzte Pass nicht mehr bzw. war immer ein Schläger der Black Wings da, um noch zu stören oder die Scheibe wegzuwischen. Wer so mit seinen Chancen umgeht, wird üblicher Weise bestraft. So auch die Vienna Capitals, denn in der 53. Minute konterten die Black Wings und Corey Locke schloss sehenswert mittels Backhand zum 6:4 für die Gäste ab. Die Messe war aber noch immer nicht gelesen, denn nur 23 Sekunden später überspielte Taylor Vause Mike Ouzas mittels Bauerntrick und verkürzte auf 5:6. Das Match blieb auf Messers Schneide.

Black Wings Trainer Troy Ward versuchte seine Mannschaft in einem Time Out noch einmal einzuschwören und tatsächlich konnten die Oberösterreicher das Match etwas beruhigen. In der 57. Minute bekamen sie sogar ein Power Play zugesprochen, das die Gäste aber nicht mit dem Torerfolg im Hintergedanken, sondern eher mit der Zeit im Blickfeld spielten. Es ging darum, das Ergebnis zu halten und sich der Schlusssirene zu nähern, was auch gelang. Der Mannschaft von Serge Aubin lief die Zeit davon und selbst mit zwei Mann mehr in den letzten Sekunden konnte der Meister das Ruder nicht mehr herumreißen. Die Linzer gewannen zum zweiten mal in Folge eine trefferreiche Partie gegen die Vienna Capitals und haben damit das Heimrecht fürs Viertelfinale schon fixiert.

Vienna Capitals - LIWEST Black Wings Linz 5:6 (1:3, 2:1, 2:2)
Tore: 1:0 Hartl (4./PP2), 1:1 Hofer (11.), 1:2 Locke (14.), 1:3 DaSilva (17./PP), 2:3 Rotter (27.), 2:4 Gaffal (29.), 3:4 Nödl (39.), 4:4 MacKiernan (45.), 4:5 Lebler (48/PP), 4:6 Locke (53.), 5:6 Vause (54.).

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga


Quelle:red/kf