3
 
0

HCI vs.VSV

3
 
4

MZA vs.ZNO

8
 
3

RBS vs.G99

2
 
6

MZA vs.VIC

7
 
3

HCB vs.ZNO

4
 
2

VSV vs.VIC

0
 
2

KAC vs.DEC

3
 
7

G99 vs.RBS

4
 
1

BWL vs.HCI

2
 
3

AVS vs.MZA

2
 
5

ZNO vs.MZA

3
 
2

G99 vs.HCB

3
 
2

DEC vs.KAC

3
 
2

HCI vs.BWL

6
 
1

VIC vs.VSV

1
 
2

AVS vs.RBS


KAC und Innsbruck kämpfen um Rang 4



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Sonntag, 25.Februar 2018 - 7:43 - Die 51. Runde in der Erste Bank Eishockey Liga bringt für den EC-KAC ein weiteres Auswärtsspiel, die Rotjacken gastieren am Sonntagabend (Spielbeginn: 17.30 Uhr) beim HC Innsbruck.

Nach vier Niederlagen in den ersten vier Begegnungen der Pick Round kam der EC-KAC gut aus dem International Break, gegen Medveš?ak Zagreb gelang sowohl zu Hause (4:3 am Mittwoch) als auch auswärts (4:2) jeweils ein Sieg. Damit schoben sich die Klagenfurter wieder auf den vierten Tabellenplatz, der am Ende der Zwischenrunde das Heimrecht im Viertelfinale bedeuten würde. Bei aktuell drei Zählern Vorsprung auf die fünftplatzierten Tiroler kommt dem Auswärtsspiel in Innsbruck am Sonntag eine große Bedeutung zu, könnten die Rotjacken die Distanz zwischen den beiden Teams mit einem Sieg doch verdoppeln.

Der HC Innsbruck hat wie der EC-KAC zwei seiner sechs Begegnungen in der Platzierungsrunde gewonnen, neben einem 4:3-Erfolg im Penaltyschießen gegen den EHC Linz am vergangenen Mittwoch triumphierten die Tiroler am letzten Spieltag vor der Länderspielpause in Klagenfurt gleich mit 4:0. Vor eigenem Publikum agierten die Haie heuer (fast schon traditionell) recht erfolgreich, sie sammelten in Heimspielen bereits 47 Zähler, ein Wert, der nur vom Spitzentrio Wien, Salzburg und Linz übertroffen wird. Zuletzt geriet der Motor des HCI jedoch ein wenig ins Stottern, von den jüngsten vier Heimspielen gewann man keines in regulärer Spielzeit. Die Rotjacken bezwang die Mannschaft von Head Coach Rob Pallin bei deren letzten Auftritt in Innsbruck Mitte Januar allerdings klar mit 4:1.

Die Zahlen zum Spiel:
2 – Der EC-KAC kam gut aus der Länderspielpause und siegte in dieser Woche bereits zwei Mal gegen Medveš?ak Zagreb. Damit konnten die Rotjacken zum ersten Mal seit Ende Dezember wieder zwei aufeinanderfolgende Partien gewinnen.

7 – Innsbruck war in der jüngeren Vergangenheit kein sonderlich guter Boden für die Rotjacken: Von seinen letzten sieben Auftritten in Tirols Landeshauptstadt konnte der EC-KAC nur einen einzigen erfolgreich gestalten.

9 – Nach neun Einsätzen ohne Scorerpunkt beendete KAC-Topscorer Johannes Bischofberger seine Durststrecke im Auswärtsspiel in Zagreb am Freitag mit Stil: Der Flügelstürmer erzielte zwei Treffer und bereitete einen weiteren vor. Damit kam der Flügelstürmer (wie seine beiden Linienkollegen Thomas Koch und Stefan Geier) auf drei Scorerpunkte, das Trio stand bei jedem der vier Tore der Rotjacken am Eis.

10 – In den bisherigen fünf Saisonduellen zwischen dem EC-KAC und dem HC Innsbruck war Haie-Stürmer Tyler Spurgeon der auffälligste Akteur. Der ehemalige Rotjacken-Crack erzielte zwei Tore, lieferte gleich acht Vorlagen und kam somit auf insgesamt zehn Scorerpunkte und eine Plus/Minus-Bilanz von +5. Überragend präsentierte er sich auch am Faceoff-Punkt: Von 105 Scheibenaufwürfen gewann er 68, was einer Erfolgsquote von 64,8 Prozent entspricht.

60,1 – Auch wenn ihr kein Treffer gelang, so war die Angriffsformation mit Julian Talbot, Jamie Lundmark und Manuel Geier Klagenfurts aktivste beim Auswärtssieg in Zagreb am Freitag: Während 60,1 Prozent der Zeit, in der dieser Block am Eis stand, war der EC-KAC im Scheibenbesitz, 16 Torschussversuchen standen lediglich acht des Gegners gegenüber (Corsi: 66,7 Prozent).

95,8 – Der EC-KAC agierte im Verlauf der aktuellen Saison gegen den HC Innsbruck speziell in Unterzahl sehr erfolgreich: Den Haien gelang in 24 Powerplay-Versuchen nur ein einziger Treffer, die Rotjacken überstanden also 95,8 Prozent der Situationen numerischer Unterlegenheit unbeschadet.

Der stetige Aufwärtstrend des HC Innsbruck seit seiner Rückkehr in die Erste Bank Eishockey Liga im Jahr 2012 hatte bislang auch in der laufenden Spielzeit Bestand: Die Haie halten nach 50 absolvierten Partien bei bereits 27 Siegen, mehr gelangen ihren zuletzt in der Saison 2006/07 (28 Erfolge in 56 Partien). Aktuell nehmen die Tiroler in der Tabelle den fünften Rang in der Pick Round ein, mit einem Heimerfolg über den EC-KAC könnten sie nach Punkten wieder zu den Rotjacken aufschließen und damit im Rennen um das Heimreicht im Viertelfinale bleiben.

Als besonders stark erweist sich auch heuer wieder Innsbrucks Offensive, die Haie halten bereits bei 164 Saisontreffern, haben also 31 Tore mehr erzielt als die Klagenfurter. Getragen wird der Angriff in erster Linie von Importspielern, die ersten zwölf(!) Ränge der teaminternen Scorerwertung werden allesamt von Legionären eingenommen. Aus dem Trio Andrew Clark, Andrew Yogan und Mitch Wahl kommt jeder Crack auf über 50 Zähler, auch die jeweils 45 Punkte der beiden Ex-KAC-Spieler Tyler Spurgeon und John Lammers können sich sehen lassen. Zwischen den Pfosten dürfte in der sonntägigen Partie gegen die Rotjacken ein weiterer ehemaliger Klagenfurter zum Zug kommen, Goalie René Swette feierte beim jüngsten Aufeinandertreffen dieser beiden Teams am 11. Februar in der Stadthalle bekanntlich ein Shutout.

Im Rahmen der Erste Bank Eishockey Liga standen sich der HC Innsbruck und der EC-KAC bislang exakt 100 Mal gegenüber, 58 dieser Begegnungen gingen an den Rekordmeister, der auch ein deutlich positives Torverhältnis von 356 zu 289 aufweisen kann. Besonders geprägt sind Konfrontationen zwischen dem HCI und den Rotjacken aber von einer Heimtendenz: 69 der 100 Partien endeten mit Erfolgen für die jeweils gastgebende Mannschaft.

Die Personalien:
Bei den Rotjacken kehrt Olympiateilnehmer Mitja Robar ins Aufgebot zurück. Fehlen werden im Auswärtsspiel gegen Innsbruck der gesperrte Kevin Kapstad und vermutlich auch der angeschlagene Marco Richter. Alle übrigen Kaderspieler stehen dem Trainerteam zur Verfügung.

„Die Teilnahme an den Olympischen Spielen war ein tolles Erlebnis, nach der guten Vorrunde tat es natürlich weh, dass wir in der KO-Phase in der Verlängerung ausgeschieden sind, insgesamt überwiegen aber ganz sicher die positiven Erfahrungen. Diesen Flow möchte ich nun auch zum EC-KAC mitnehmen, ich freue mich darauf, wieder mit der Mannschaft am Eis zu stehen und ihr helfen zu können. Innsbruck ist speziell vor eigenem Publikum eine stets gefährliche Mannschaft, auch eine zwischenzeitliche Führung für das Gästeteam bedeutet dort meist wenig. Insofern müssen wir über 60 Minuten fokussiert und konsequent zur Tat schreiten, um erfolgreich sein zu können.“ Mitja Robar, Verteidiger EC-KAC)

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Quelle:red/PM