3
 
6

KAC vs.BWL

3
 
0

HCI vs.VSV

3
 
2

DEC vs.AVS

2
 
6

MZA vs.VIC

4
 
2

VSV vs.VIC

0
 
2

KAC vs.DEC

7
 
3

HCB vs.ZNO

3
 
7

G99 vs.RBS

4
 
1

BWL vs.HCI

2
 
3

AVS vs.MZA

2
 
5

ZNO vs.MZA

6
 
1

VIC vs.VSV

3
 
2

HCI vs.BWL

3
 
2

G99 vs.HCB

3
 
2

DEC vs.KAC

1
 
2

AVS vs.RBS


KAC Trainer stellt vor Haie Duell Linien um



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Sonntag, 11.Februar 2018 - 8:09 - Am 48. Spieltag der Erste Bank Eishockey Liga, dem letzten vor dem International Break, empfängt der EC-KAC am Sonntagabend (Spielbeginn: 17.30 Uhr) den HC Innsbruck in der Stadthalle Klagenfurt.

Der EC-KAC verlor jedes seiner jüngsten sieben Spiele, aktuell sieht sich der Rekordmeister demnach mit der längsten Niederlagenserie seit elf Jahren konfrontiert: Im Januar und Februar 2007 gingen ebenfalls sieben Partien hintereinander verloren. In der Tabelle fielen die Rotjacken nach dem 1:4 bei den Vienna Capitals am Donnerstag erstmals seit 27. Oktober wieder aus dem ersten Drittel, aktuell nehmen sie (mit einem Zähler Rückstand auf den Vierten, Medvescak Zagreb) Platz 5 ein. Gegen den HC Innsbruck punkteten die Klagenfurter in jedem ihrer letzten fünf Heimspiele, nach vier Regulation-Siegen unterlagen sie im jüngsten Duell im Januar den Haien jedoch im Penaltyschießen.

Auch der HC Innsbruck steht nach drei absolvierten Begegnungen in der Pick Round noch ohne Sieg da, auf ein 1:4 in Salzburg folgten für die Tiroler zuletzt Heimniederlagen gegen Wien (4:6) und Zagreb (3:5). Damit scheint sich bei den Haien ein Trend der vergangenen Jahre zu bestätigen: Nur ein Mal seit der 2012 erfolgten Rückkehr in die EBEL, in der Saison 2015/16, gewann der HCI in der Zwischenrunde mehr Partien als er verlor. Nach einer starken Phase in fremden Hallen mit vier Siegen am Stück, gekrönt vom 6:5-Erfolg in Klagenfurt nach Shootout am 13. Januar, verlor Innsbruck jedes seiner jüngsten drei Auswärtsspiele klar (3:9 in Zagreb, jeweils 1:4 in Linz und Salzburg). Im historischen Vergleich agiert die Truppe von Head Coach Rob Pallin heuer fernab der Heimat aber insgesamt sehr erfolgreich, zuletzt gab es in der Saison 2005/06 mehr Auswärtssiege des HCI als die neun in der laufenden Spielzeit.

Die Zahlen zum Spiel:
3 – Die Rotjacken verloren jedes ihrer ersten drei Pick Round-Spiele. Eine höhere Anzahl an Niederlagen musste der EC-KAC in der Zwischenrunde zuletzt 2013/14 einstecken, als der damalige Titelverteidiger in der Qualifikationsrunde nach fünf Verlusten in zehn Partien die Play-Offs verpasste.

7 – Der HC Innsbruck ist aktuell das einzige Team aus dem oberen Tableau, gegen das die Rotjacken über eine positive Bilanz aus direkten Duellen verfügen. Der EC-KAC holte gegen die Haie heuer 7:5 Punkte, verlor jedoch die beiden jüngsten Begegnungen mit dem HCI im Januar.

8 – Der ehemalige KAC-Crack und nunmehrige HCI-Stürmer Tyler Spurgeon drückte den ersten vier Begegnungen zwischen Klagenfurt und Innsbruck seinen Stempel auf: Mit acht Scorerpunkten (zwei Tore, sechs Assists) sammelte er in diesen Paarungen mehr Zähler als jeder andere Spieler. Ihm folgen Kevin Kapstad und Johannes Bischofberger mit jeweils fünf Punkten.

12 – Julian Talbot erzielte im Auswärtsspiel in Wien am Donnerstag seinen zwölften Saisontreffer. In der mannschaftsinternen Torjägerliste liegen damit nur noch Thomas Koch (13) und Johannes Bischofberger (14) vor dem Kanadier.

19 – Die Rotjacken überzeugten im bisherigen Saisonverlauf gegen den HC Innsbruck im Spiel bei numerischer Unterlegenheit: Sämtliche 19 Unterzahlspiele, die sich insgesamt über nicht weniger als 33:46 Minuten erstreckten, wurden schadlos überstanden.

55,8 – In jedem seiner letzten fünf Spiele verfügte der EC-KAC über mehr Scheibenbesitz bei Even Strength als der jeweilige Gegner, durchschnittlich entfielen 55,8 Prozent der Zeit mit Puckkontrolle auf die Rotjacken. Die Klagenfurter nahmen aus diesen fünf Begegnungen jedoch nur zwei von 15 möglichen Zählern mit und wiesen (bei gleicher Spieleranzahl am Eis) ein Torverhältnis von 5:10 auf - bei 131:106 Shots on Goal.

Der HC Innsbruck liegt aktuell am sechsten und letzten Platz der Tabelle der Pick Round, spielt bisher aber eine insgesamt sehr gute Saison: Erstmals seit der Saison 2007/08 halten die Haie wieder bei mehr Siegen (25) als Niederlagen (22), die Erfolgsquote von 53,2 Prozent gewonnenen Partien war nur in einer einzigen der bislang 14 Erstligasaisonen des Klubs höher (61,2 Prozent im Spieljahr 2002/03).

Die Vorzüge der Tiroler liegen eindeutig in der Offensive, so kam man in den 44 Runden der ersten Grunddurchgangsphase auf exakt gleich viele erzielte Tore wie Titelverteidiger und Tabellenführer Wien, nämlich 146. In Duellen mit den Teams aus der oberen Hälfte des Rankings hatte der HCI jedoch seine Probleme, die Haie wiesen im ersten Abschnitt der Saison gegen alle anderen Pick Round-Teilnehmer eine negative Bilanz aus direkten Begegnungen auf. Innsbruck erzielte gegen die Top-Sechs im Schnitt um 20,9 Prozent weniger Treffer pro Partie, kassierte gleichzeitig aber um 39,7 Prozent mehr Gegentreffer als in Spielen gegen die „Bottom-Six“.

Getragen wird das Spiel des HCI vornehmlich von Importspielern, mit zehn Zählern finden sich die beiden punktebesten Österreicher im Kader Fabio Schramm und Philipp Lindner) erst auf den Rängen elf und zwölf der teaminternen Wertung. Gleich fünf Stürmer der Tiroler haben in der laufenden Spielzeit die 40-Punkte-Grenze bereits durchbrochen, darunter auch die beiden Ex-Klagenfurter John Lammers und Tyler Spurgeon. Der Letztgenannte blühte in Duellen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber heuer überhaupt auf: Er schrieb in jeder der vier Partien gegen die Rotjacken an, sowohl seine acht Punkte als auch sein +4-Rating sind die Höchstwerte aller Kaderspieler aus Saisonbegegnungen mit dem EC-KAC.

In der obersten Spielklasse stehen sich der HC Innsbruck und der EC-KAC am Sonntag zum exakt 100. Mal gegenüber. 58 der bisher ausgetragenen Duelle gingen an Rot-Weiß, 41 an die Haie, in 69 von 99 Fällen setzte sich der jeweilige Gastgeber durch. Im Rahmen der Zwischenrunde blieb in den in Klagenfurt ausgetragenen Begegnungen in jeder der letzten drei Spielzeiten eine der beiden Mannschaften ohne Torerfolg: 2015 (8:0) und 2017 (4:0) gewann der EC-KAC durch, 2016 (0:4) der HC Innsbruck.

Die Personalien:
Dem EC-KAC fehlt unverändert Olympiateilnehmer Mitja Robar, der mit dem slowenischen Nationalteam am Mittwoch gegen die USA ins Turniergeschehen eingreifen wird. Bei den Verletzten Thomas Hundertpfund und Andrew Kozek verläuft der Heilungsprozess positiv, zumindest beim Mittelstürmer ist ein Einsatz vor der Länderspielpause jedoch ausgeschlossen. Somit ist davon auszugehen, dass die Rotjacken die Begegnung mit einem gegenüber dem Spiel in Wien unveränderten Lineup in Angriff nehmen werden. Neu sein wird allerdings die Zusammenstellung aller vier Sturmformationen.

„Nach all den Niederlagen in den letzten Wochen sind wir als Mannschaft gefordert, den sprichwörtlichen Karren aus dem Dreck zu ziehen. Über Monate haben wir erfreuliche Leistungen geboten und uns in eine gute Position gebracht, es wäre sehr ärgerlich, wenn wir diese jetzt vor den Play-Offs verspielen würden. Innsbruck ist eine offensiv stets gefährliche Mannschaft, die Räume sehr effektiv nutzen kann. Diese dürfen wir dem HCI nicht geben, zudem muss sich unser Zweikampfverhalten bessern. In dieser letzten Partie vor der Länderspielpause müssen wir vor allem zwei Dinge zeigen: Herz und Leidenschaft.“ Stefan Geier, Stürmer EC-KAC)

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Quelle:red/PM