1
 
0

HCB vs.HCI

3
 
2

DEC vs.BWL

3
 
1

ZNO vs.VSV

6
 
3

MZA vs.RBS

3
 
2

G99 vs.VIC

6
 
2

BWL vs.HCI

4
 
1

DEC vs.HCB

1
 
7

AVS vs.KAC

0
 
0

KAC vs.HCB

0
 
0

MZA vs.BWL

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

HCI vs.KAC

0
 
0

HCB vs.G99

0
 
0

AVS vs.MZA

0
 
0

RBS vs.ZNO

0
 
0

BWL vs.VIC

  

01.10.2017, Albert Schultz Halle, Wien, AUT, EBEL, UPC Vienna Capitals vs EC VSV, 8. Runde, im Bild Torjubel VSV mit Andrew Saraurer (EC VSV), Jordan Hickmott (EC VSV), Miha Verlic (EC VSV), Dave Shields (EC VSV) und Nico Brunner (EC VSV) // during the Erste Bank Icehockey League 8th Round match between UPC Vienna Capitals and EC VSV at the Albert Schultz Ice Arena, Vienna, Austria on 2017/10/01. EXPA Pictures © 2017, PhotoCredit: EXPA/ Thomas Haumer EXPA/ Thomas Haumer

VSV schießt die Black Wings mit 5:1 ab



Teilen auf facebook


Sonntag, 05.November 2017 - 19:39 - Der VSV ist mit einem weiteren starken Spiel in die Nationalteampause unterwegs. Die Kärntner feierten mit einem 5:1 gegen die enttäuschenden Black Wings aus Linz den zweiten Sieg in Folge und unterstrichen damit ihre aufsteigende Form. In Oberösterreich hingegen heißt es jetzt, die Verletzten schnell wieder fit zu bekommen...

Mit dem Sieg in Salzburg im Rücken startete der VSV mit großem Druck gegen abermals personell stark geschwächte Linzer. Die Kärntner arbeiteten aggressiv im Forecheck und störten früh die Versuche der Black Wings, die so gar nicht ins Match fanden. Schon in der 4. Spielminute schloss Valentin Leiler mit einem verdeckten Schuss ab und brachte die Adler in Führung. Auch danach konnten die Gäste aus Oberösterreich lange Zeit nur reagieren, was auch an zwei direkt aufeinander folgenden Strafen gegen Brian Lebler lag. Das führte zwar nicht unbedingt zu Großchancen der Kärntner, aber dazu, dass diese alles unter Kontrolle hatten. Nur ein Mal hatte man im Power Play nicht aufgepasst und da wäre Philipp Lukas fast der Ausgleich gelungen.

Gegen Ende des ersten Abschnitts schienen sich die Black Wings besser zurecht zu finden. Sie konnten zwar keine Torchancen erspielen, arbeiteten sich aber zumindest ins Angriffsdrittel. Genau in diese Phase hinein konterte der VSV und kam durch Nico Brunner in der 18. Minute zum haltbaren 2:0. Die Antwort hätte Dan DaSilva geben können, sein Solo schloss er aber nicht ab und so liefen die nicht wirklich im Spiel befindlichen Gäste nach zwanzig Minuten einem 0:2 hinterher.

Die Linzer waren völlig überfordert und wurden auch im Mittelabschnitt vom VSV dominiert. Immer wieder standen die Kärntner alleine vor dem Gehäuse von Mike Ouzas, der einem an diesem Abend schon fast Leid tun konnte. In der 24. Minute liefen die Hausherren einen 2 gegen 1 Konter und schlossen diesen durch Sam Antonitsch ab. Das 3:0 und es ging in dieser Manier weiter. Die Linzer waren offensiv nicht vorhanden, brachten keinen geraden Pass zusammen und wirkten hinten verunsichert. Das brachte eine Chance um die andere für den VSV, der schon deutlich höher hätte führen können.

Auch wenn die Villacher etwa ab der Hälfte der Partie einen Gang zurück schalteten und die Linzer ab und zu vor dem Tor von Kickert auftauchten, gefährlich wurde das nicht. Selbst im Power Play agierten die Black Wings harmlos und ließen die Adler immer wieder kontern. Das war dann auch deutlich gefährlicher als alles, was die Stahlstädter da am Eis fabrizierten. Die arbeiteten sich zwar ganz langsam in die Partie, wurden von der Abwehr des VSV aber gut aus der Gefahrenzone fern gehalten, sodass es kaum Chancen für einen Nachschuss gab. Mit ratlosen Minen gingen die Linzer zum zweiten Mal in die Pause, während man beim VSV sehr zufrieden mit dem Gezeigten sein konnte.

Im letzten Abschnitt musste der VSV gegen bis dahin harmlose Linzer das Ergebnis somit nur noch über die Zeit bringen. Die Linzer kamen nun zu besseren Chancen, vergaben diese aber weiterhin. In der 45. Minute schoss Corey Locke über rechts kommend, den Abpraller konnte Brian Lebler nicht im Tor unterbringen und die Black Wings mussten weiter auf ihr erstes Tor warten. So locker das Toreschießen am Freitag von der Hand ging, in Villach lief es für die Linzer einfach nicht. In der 47. Minute ließ Joel Broda alleine vor David Kickert stehend die nächste Chance aus und schoss den Schoner das VSV Keepers an. Der VSV ließ es nun etwas zu locker angehen und in der 50. Minute sollte sich das auch rächen. Brian Lebler erzielte das 1:3 aus Sicht der Gäste, die sich danach aber wie so oft in dieser Saison selbst schwächten. Fabio Hofer fasste eine 2+2 Minuten Strafe aus und in dieser gelang den Villachern dann das 4:1 durch Jordan Hickmott.

Damit war die Messe in dieser Partie gelesen, der VSV konnte das Match locker nach Hause spielen, gab sich aber nicht zufrieden. Mit Patrick Platzer traf in der 59. Minute ein weiterer Österreicher für die Hausherren, die sich mit dem klaren Erfolg in die Pause verabschiedeten. In Linz hingegen wird man die Wunden lecken und in den nächsten knapp zwei Wochen an der Genesung der verletzten Stammspieler arbeiten.

EC VSV - LIWEST Black Wings Linz 5:1 (2:0, 1:0, 2:1)
Tore: 1:0 Leiler (4.), 2:0 Brunner (18.), 3:0 Antonitsch (24.), 3:1 Lebler (50.), 4:1 Hickmott (53./PP), 5:1 Platzer (59.).


passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga
Liwest Black Wings Linz
EC Villacher SV


Quelle:red/kf