4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

HCI vs.G99

  

AUT, IIHF, Oesterreich vs Schweden, Testspiel Reinhard Eisenbauer

3:1! Österreich gewinnt Nachbarschaftsduell gegen Ungarn



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Montag, 24.April 2017 - 21:40 - Ganz wichtiger Sieg für das Team Austria bei der WM in der Ukraine. Die Mannschaft von Trainer Roger Bader tat sich lange Zeit sehr schwer gegen Ungarn, feierte dann aber einen 3:1 Sieg und holte die ersten Punkte im Turnierverlauf. Alle Tore wurden von den Special Teams erzielt.

Österreich und Ungarn lieferten sich gleich von Beginn weg einen intensiven Nachbarschaftskampf,den Layne Viveros nur noch von draußen verfolgen konnte. Nach nur 32 Sekunden verletzte sich der Abwehrspieler, eine darauf folgende Strafe nützten die ÖEHV Schützlinge dann nicht. Stattdessen kassierten die Österreicher selbst eine Strafe, die Thomas Raffl mittels Shorthander zur frühen Führung nützte. Doch Selbstvertrauen gab dieses Tor nicht, die Österreicher spielten äußerst unkonzentriert, leisteten sich nicht nur unnötige Patzer, sondern auch viel zu viele Strafen. Ein schlecht positionierter Bernhard Starkbaum ermöglichte den Ungarn in der 7. Minute den Ausgleich und nur wenig später hatte Kevin Wehrs das zweite Tor der Magyaren am Schläger.

Die Ungarn waren jetzt das bessere Team, wirkten schneller und kombinationssicherer, während die Mannschaft von Roger Bader viele Fehlpässe fabrizierte und sich das Leben selbst schwer machte. Richtig gute Chancen blieben für den Rest des ersten Drittels Mangelware. Ein schwacher Spannring Schuss, ein Blue Liner von Stefan Ulmer und zwei knappe Fehlschüsse von Thomas Raffl sowie Manuel Ganahl blieben die Ausbeute, die aber nicht für genug Gefahr sorgen konnte. Da waren die Ungarn deutlich näher dran an der Führung, es blieb aber nach 20 Minuten beim 1:1 Unentschieden.

Die Ungarn setzten auch im Mittelabschnitt auf sehr aggressives Forechecking, mit dem das Team Austria nicht wirklich zurecht kam. Nur behäbig und mit vielen Fehlpässen arbeiteten sich die Bader-Schützlinge nach vorne. Dort fehlten die zündenden Ideen, meist blieb es bei relativ ungefährlichen Weitschüssen, während die Ungarn deutlich gefährlicher in den weniger werdenden Gegenstößen waren. In der 31. Minute vergaben die ÖEHV Schützlinge zuerst ein 3 gegen 2 Break, um dann selbst in einen Konter zu laufen und nur mit Glück dem zweiten Gegentor zu entgehen.

Das hing in der Luft – Gallo und Bartalis hatten Riesenchancen am Schläger, Bernhard Starkbaum rettete seiner Mannschaft aber das Unentschieden nach zwei Dritteln. Mit einigen Kopfschmerzen wird auch Trainer Roger Bader diesen Abschnitt gesehen haben, in dem wenig zusammen lief und Ungarn das reifere und cleverere Team war. Aber nicht das effizientere und so ging es mit dem 1:1 in die letzten 20 Minuten.

Aber auch diese begannen mit den obligaten Fehlpässen und Fehlern im eigenen Drittel. Die Ungarn hatten das Kommando endgültig übernommen, aber es waren die Österreicher, die für die größte Chance sorgten. Patrick Spannring konnte in der 43. Minute ein 1 gegen 0 nicht nützen, sein Backhandversuch ging am kurzen Eck vorbei. Es war ein Warnschuss, dem wenig später das Tor folgte. Fabio Hofer staubte seinen eigenen Schuss in der 45. Minute ab und sorgte im Power Play für die 2:1 Führung des Team Austria.

Zum zweiten Mal an diesem Abend lag Österreich vorne, Ungarn musste jetzt reagieren und noch mehr riskieren. Manuel Ganahl war wenig später ganz knapp am dritten Treffer dran, die Österreicher nützten die größer werdenden Räume zusehends und bekamen ein viertes Überzahlspiel zugesprochen. In diesem schlenzte Dominique Heinrich vors Tor, Thomas Raffl verstellte die Sicht und die Scheibe ging an Miklos Rajna vorbei zum 3:1 ins Netz.

Mit diesem Vorsprung im Rücken wirkte die ÖEHV Auswahl plötzlich sicherer und kontrollierte die Partie. Die bis dahin durchaus besseren Magyaren hatten den Faden verloren und fanden keine Mittel mehr, die auf einmal gut stehenden Österreicher auszuhebeln. Fast drei Minuten vor dem Ende setzte Rich Chernomaz, der Trainer der Ungarn alles auf eine Karte. Torhüter Rajna ging vom Eis, die Magyaren spielten mit einem Mann mehr und wollten das Anschlusstor erzwingen. Der Druck wurde größer, Österreich igelte sich im eigenen Drittel ein und verpasste zwei Mal das Empty Net. Aber das machte nichts mehr, das Team Austria feierte einen wichtigen Erfolg gegen die Magyaren und setzte sich damit auf Rang 2 in der Tabelle.

Es war der 32. Sieg im 44. Länderspiel gegen die Ungarn. Die ÖEHV Auswahl muss nun schnell regenerieren, wird morgen gegen das Heimteam aus der Ukraine antreten, während die Ungarn auf die Turnierüberraschung aus Korea treffen.

Ungarn – Österreich 1:3 (1:1, 0:0, 0:2)
Tore: 0:1 Raffl (4./SH), 1:1 Dansereau (7./PP), 1:2 Hofer (45./PP), 1:3 Heinrich (48./PP),
Schüsse: 29:28
Strafen: 8:8 Minuten


Quelle:red/kf