1
 
0

HCB vs.HCI

3
 
2

DEC vs.BWL

3
 
1

ZNO vs.VSV

6
 
3

MZA vs.RBS

3
 
2

G99 vs.VIC

6
 
2

BWL vs.HCI

4
 
1

DEC vs.HCB

1
 
7

AVS vs.KAC

0
 
0

KAC vs.HCB

0
 
0

MZA vs.BWL

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

HCI vs.KAC

0
 
0

HCB vs.G99

0
 
0

AVS vs.MZA

0
 
0

RBS vs.ZNO

0
 
0

BWL vs.VIC

photo_302311_20121028.jpg EXPA / M. Kuhnke

Damen verpassen Aufstieg, jetzt geht es um Silber



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Freitag, 21.April 2017 - 5:49 - Schade drum! Nichts wurde es mit dem Traum von Österreichs Eishockeydamen, mit dem ersten Sieg gegen Japan auch erstmals den Aufstieg in die Top-Division zu schaffen.

Schade drum! Nichts wurde es mit dem Traum von Österreichs Eishockeydamen, mit dem ersten Sieg gegen Japan auch erstmals den Aufstieg in die Top-Division zu schaffen. Der deklarierte Turnierfavorit erwies sich als zu schnell und damit auch zu stark, ließ beim 4:1 (2:0, 2:1, 0:0) den Österreicherinnen erst etwas Luft zum Atmen, als das Match nach 27:04 Minuten mit der 4:0-Führung bereits entschieden war. Jetzt geht es für Esther Kantor, Denise Altmann, Janine Weber & Co Freitag Abend im letzten Match der Grazer WM gegen Dänemark darum, wie vor zwei Jahren in Rouen wieder Silber zu gewinnen. Die Däninnen bezwangen am Donnerstag Norwegen 3:1, könnten mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit Österreich bei Punktegleichheit auf Grund des direkten Duells noch von Platz zwei hinter Japan verdrängen.

Die Japanerinnen schienen sich genau auf dieses Spiel um den Aufstieg konzentriert zu haben, legten von Beginn an im Vergleich zu ihren ersten drei Partien einen Gang zu. Vielleicht wäre das Match etwas anders gelaufen, hätte Tamara Grascher von den Eagles Salzburg im ersten Powerplay des Spiels Österreichs Chance zur Führung genützt. So sorgten die Japanerinnen mit ihrem Forechecking bei dem sie Österreichs Verteidigerinnen oft sogar nicht nur im eigenen Drittel, sondern sogar hinter dem eigenen Tor attackierten, für so manche Verlegenheit, nutzen ein schnelles Break zur Führung in der 12. Minute und das erste Powerplay durch Verteidigerin Shiori Koike zum 2:0. Die Hoffnungen auf den Umschwung im zweiten Drittel waren mit dem dritten Tor nach 23:46 Minuten eigentlich dahin. Teamchef Pekka Hämäläinen reagierte mit einem Timeout, um sein Team wachzurütteln, aber es gelang nicht. Drei Minuten und acht Sekunden später traf Japan wieder, worauf Jessica Ekrt im Tor Theresa Hornich ersetzte. Ekrt konnte sich in ihrem zweiten WM-Einsatz als „Siegerin“ fühlen, denn sie ließ sich nicht bezwingen. Mit ihr „gewann“ Österreich 1:0, denn im Powerplay gelang Eva Beiter nach Assist von Weber das Ehrentor. Hämäläinen versuchte es noch mit Umstellungen, setzte phasenweise Altmann mit Weber in einer Linie ein, aber Japan ließ sich nicht die Rückkehr in die Top Division nicht mehr nehmen, kam nie in ernsthafte Gefahr.

„Die Japanerinnen waren zu gut, fast eine Nummer zu groß“, gestand Weber. „Wir haben alles versucht, aber die Japanerinnen haben in jeder Linie sehr gute Eisläuferinnen, verteidigen zu gut“, meinte Teamchef Hämälinen, „und wir konnten unsre ersten Chancen nicht nützen. Aber so ist Eishockey“. Die Motivation für das letzte Spiel? „Ganz einfach: Silber ist besser als Bronze. Das nimmt jeder lieber mit.“

Österreich - Japan (0:2, 1:2, 0:0)
Tore:
1:0 KUBO Hanae (11:36/ UKITA Rui)
2:0 KUBO Hanae (16:22/ KOIKE Shiori/ UKITA Rui/PP1)
3:0 FUJIMOTO Moeko (23:45/ YONEYAMA Haruna)
4:0 SUZUKI Sena (27:04/ TOKO Haruka)
4:1 BEITER SCHWÄRZLER (35:32/ WEBER Janine/ FAZOKAS Annika/PP1)
Strafen: 4 bzw. 8 Minuten


Quelle:red/ÖEHV