2
 
3

HCB vs.RBS

5
 
2

G99 vs.VSV

2
 
3

BWL vs.KAC

1
 
2

VSV vs.AVS

6
 
4

VIC vs.ZNO

2
 
1

RBS vs.G99

1
 
0

HCB vs.HCI

3
 
2

DEC vs.BWL

0
 
0

RBS vs.ZNO

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

AVS vs.KAC

0
 
0

DEC vs.HCB

0
 
0

BWL vs.HCI

0
 
0

G99 vs.VIC

0
 
0

MZA vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.VSV

 Nicolas Zangerle

Österreichs Damen erzwingen Entscheidungsspiel um Aufstieg



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Mittwoch, 19.April 2017 - 6:08 - Dritter Sieg im dritten Spiel für Österreichs Eishocke Damen bei der Weltmeister der Division IA in Graz: Nach dem 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) gegen Frankreich geht es nach dem zweiten Ruhetag am Donnerstagabend gegen den ebenfalls unbesiegten Favorit Japan (gestern 5:3 gegen Norwegen nach 0:2-Rückstand) um den Aufstieg.

Der Sieger steigt in die Top Division auf. Österreich ist auf jeden Fall auf Medaillenkurs. Die könnte nicht einmal verpasst werden, wenn die letzten zwei Spiele gegen Japan und Dänemark verloren gehen. Aber daran dachte beim Jubel niemand. Teamchef Pekka Hämäläinen: „Wir haben bisher in jedem Spiel dazugelernt. Erstmals haben wir alle drei Drittel gut gespielt, speziell defensiv war es unsere beste Leistung“. Der Nachsatz des Finnen: „Aber gegen Japan müssen wir noch besser spielen.“

Schon im ersten Drittel hatten Denise Altmann, die Kapitänin Esther Kantor und Anna Meixner das Führungstor am Schläger - das fiel aber erst nach 26 Minuten und 45 Sekunden. Durch ein schwedisches Duett, eine Kombination von HV 71 Jonköping und Linköping: Den Assist von Meixner nützte Altmann zu ihrem fünften Treffer bei dieser WM. Sie trifft, auch wenn ihre Eltern und Bruder Mario auf der Tribüne die Daumen nicht drücken. Meixner scheiterte mit einem Sitzer zur 2:0-Führung an der starken französischen Torfrau Jeanne Morin, ehe den Französinnen ihr erstes WM-Tor gelang: Lara Escudero bezwang die überzeugende Theresa Hornich. Aber Österreichs Antwort folgte 45 Sekunden vor Drittelende: Janine Weber scorte nach einem sehenswerten Solo backhand. Der erste Treffer der Tirolerin beim Kampf um den Aufstieg. Im letzten Drittel folgte das nächste „schwedische“ Tor. Diesmal durch die gebürtige Zellerin Meixner - nach 44:21 Minuten praktisch die Entscheidung. Auch für Meixner war es ihr erster WM-Treffer - gerade im richtigen Moment.

Bei einem Lattenschuss der 1,90 Meter-Stürmerin Lore Baudrit hatte Hornich noch Glück. Aber am Ende riesiger Jubel. „Unser Ziel, eine Medaille, ist nun erreicht“, freute sich Damen-Eishockeychef Martin Kogler, der für Donnerstagabend auf volle Tribünen gegen Japan hofft: „Das haben sich unsere Damen wirklich verdient. Und die Karte kostet nur fünf Euro. Ein Kinobesuch ist teurer.“

Bereits Dienstag unter den Besuchern: Dr. Hans Dobida, Ehrenpräsident des österreichischen Eishockeyverbandes, der Janine Weber als beste Österreicherin auszeichnete. Dazu Zdenek Vanek, der Vater von Österreichs NHL-Star Thomas.



Quelle:red/ÖEHV

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