3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

5
 
4

ZNO vs.G99

3
 
4

KAC vs.RBS

2
 
3

HCI vs.VIC

4
 
3

BWL vs.MZA

3
 
4

DEC vs.VSV

0
 
0

HCB vs.AVS

0
 
0

HCI vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
0

MZA vs.HCB

0
 
0

G99 vs.BWL

0
 
0

KAC vs.ZNO

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

AVS vs.HCB

photo_424495_20130920.jpg EXPA Thomas Haumer

Salzburger Nachwuchs: „Wir bilden Spieler für Salzburg und München aus“



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Donnerstag, 19.Januar 2017 - 11:29 - Während der EC Red Bull Salzburg gerade der Pick Round in der Erste Bank Eishockey Liga entgegensieht und damit den Playoff-Platz bereits fixiert hat, behauptet sich der EHC Red Bull München seit Wochen an der Tabellenspitze der DEL und befindet sich damit ebenfalls schwer auf Playoff-Kurs. Mitbeschritten haben diesen Weg in beiden Teams viele junge Spieler aus der Red Bull Eishockey Akademie in Salzburg-Liefering, die parallel zu ihren Aufgaben bei den Red Bull Hockey Juniors in beiden Profiligen nicht nur ‚reingeschnuppert‘, sondern sich teilweise schon fix in den bzw. die Kader gespielt haben.

Beim EC Red Bull Salzburg sind das Daniel Jakubitzka, Lukas Kainz, Daniel Wachter, Dario Winkler, Alexander Lahoda, Lucas Birnbaum, Maximilian Egger und Raphael Wolf. Beim EHC Red Bull München sind die Deutschen Maximilian Daubner, Emil Quaas, Jakob Mayenschein und Niklas Postel auf dem besten Weg, sich für die höchste Spielklasse zu empfehlen.

Für Helmut de Raaf, den Director of Development Academy, ist diese Entwicklung höchst erfreulich: „Vor Saisonstart hatten wir das Ziel ausgegeben, dass ein bis zwei Spieler Einsätze in der höchsten Spielklasse bekommen. Im Moment stehen wir bei insgesamt über 80 Einsätzen in der EBEL bzw. DEL, das ist deutlich mehr, als wir erwartet haben. Einige haben sich in der Zwischenzeit sogar fest in den Kader gespielt.“ Dabei betont der 55-jährige Deutsche die gute Zusammenarbeit mit den Profiabteilungen in Salzburg und München: „Die Trainer ziehen da voll mit und geben den jungen Talenten die notwendigen Einsätze. Nur so können sich die jungen Spieler entwickelt bzw. an das höhere Bundesliganiveau herangeführt werden.“

Dass in den jetzt folgenden entscheidenden Meisterschaftsphasen in den Profiteams wahrscheinlich wieder mehr auf die Routiniers zurückgegriffen wird, schmälert diesen Erfolg keineswegs. „Das wird sich zeigen, einige Junge werden schon noch Einsätze bekommen. Aber das ist auch nur eine Momentaufnahme. Der erste Schritt ist gemacht und jetzt müssen die Spieler den Weg fortsetzen bzw. sich durchsetzen. Die nächsten warten schon.“

In der Sky Alps Hockey League haben die Red Bull Hockey Juniors bei ihrer diesjährigen Premiere einen Playoff-Platz nach dem ersten Teil des Grunddurchgangs verpasst, haben aber noch alle Chancen, sich über die Zwischenrunde für die K.O.-Phase zu qualifizieren. „Wenn sie mit allen Spielern spielen könnten, würde ich ihnen das zutrauen“, sagt Helmut de Raaf. „Aber da immer wieder Spieler für die Kampfmannschaften abgestellt werden, könnte es schwierig werden. Viel wichtiger aber ist, dass sich im Laufe der Saison Spieler aus dem Akademi Nachwuchs für die Profiteams in Salzburg und München angeboten haben. Dafür bilden wir sie aus und wir befinden uns auf einem guten Weg.“


Quelle:red/PM