Hockeyfans.at/Reinhard Eisenbauer

Weitere Vereine aus Italien wollen in die EBEL



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Mittwoch, 20.Januar 2016 - 11:51 - Der HC Bozen dürfte mit neuem Hauptsponsor für die nächsten Jahre ein Fixbestandteil der EBEL bleiben, der SV Ritten hat bekanntlich auch um Aufnahme angesucht. Und noch zwei weitere Mannschaften aus Italien würden gerne in der Erste Bank Eishockey Liga Fuß fassen. Seit heute sind auch die Namen bekannt.

Wie bereits vergangene Woche berichtet, hat der SV Ritten das Bestreben, in der EBEL aufgenommen zu werden. Die "Buam" haben das auch schon offiziell bestätigt, darüber hinaus wurden zwei noch nicht namentlich genannte Vereine als potentielle Interessenten nach dem Nennschluss für die neue Saison genannt.

Wie Dieter Knoll, CEO des HC Bozen, nun ausplauderte, handelt es sich dabei um die Teams aus dem Pustertal und Mailand. Die Wölfe aus dem Pustertal spielen derzeit in der Serie A in Italien, die aber einmal mehr vor dem völligen Zerfall steht. Eishockey in Bruneck gibt es bereits seit den 50er Jahren, Anfang des neuen Jahrtausends wurde der HC Pustertal gegründet, vor fünf Jahren wurden daraus dann die Fiat Professional Wölfe. Vier Mal waren die Wölfe Vizemeister in Italien, sie spielen im Rienzstadion, das etwas mehr als 2.000 Fans Platz bietet. Trainiert werden die Wölfe in dieser Saison von Kim Collins, den man in der EBEL aus seinen Black Wings Jahren kennt. Auch die Ex-EBEL Cracks Ryan Kavanagh (Salzburg) und Francois Bouchard (Zagreb) stehen in Bruneck unter Vertrag.

Eishockey in Mailand hat hingegen schon bessere Tage gesehen. Die Mailänder sind selbst in Italien nicht mehr erstklassig und agieren in der Serie B eher im Mittelfeld.

Sowohl Bruneck als auch Mailand sollen um Diskretion gebeten haben, was ihre EBEL Interessen betrifft. Mit der Aussage von Dieter Knoll ist es um diese Diskretion jetzt vorerst einmal geschehen und die EBEL wird viele Fragen zu diesen Bewerbern beantworten müssen. Vor allem was Infrastruktur und finanzielle Mittel betrifft kann es sich die Liga nach den vielen Komplikationen rund um Bozen bzw. auch Ljubljana nicht leisten, hier Entscheidungen zu treffen, die eventuell die Zukunft der Liga stark beeinflussen können.

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Erste Bank Eishockey Liga


Quelle:red/KF