Hockeyfans.at/Reinhard Eisenbauer

Die EBEL bangt um ihre Teilnehmer



Teilen auf facebook


Mittwoch, 17.Juni 2015 - 20:12 - Am kommenden Samstag läuft die selbst gesetzte Deadline des HC Bozen ab und die Südtiroler könnten sich aus der EBEL verabschieden, ebenso gilt Ljubljana als Wackelkandidat. Die Liga hat derzeit keine Ahnung, wie man in der nächsten Saison an den Start gehen wird, denn auch die möglichen Alternativen sind allesamt weg. Jetzt meldet man sich auch noch aus Jesenice zu Wort.

Jesenice wird auf jeden Fall noch ein Jahr in der INL spielen, peilt aber für 2016/17 den Einstieg bzw. die Rückkehr in die Erste Bank Eishockey Liga vor. Wie sich das finanziell in einer ohnehin angeschlagenen Region ausgehen soll ist derzeit aber noch völlig ungewiss. Das ist übrigens auch die Zukunft des HC Bozen, der bis zum Samstag entscheiden will, ob man nächste Saison an der Liga teilnimmt oder nicht.

Es gibt derzeit sehr viele Ungewissheiten für die Erste Bank Eishockey Liga, weshalb sich offenbar auch die Veröffentlichung des Spielplans verzögert. Derzeit werden angeblich zwei Varianten eines Spielplans durchgespielt: eine mit 12 Mannschaften, eine zweite mit 10 Teams. Demnach deutet alles darauf hin, dass auch die bislang sehr ruhigen Drachen aus Ljubljana ein Wackelkandidat sein könnten.

Der Spielplan soll übrigens Ende Juni veröffentlicht werden, sofern man bis dahin Klarheit von Seiten der Teilnehmer hat. Die andere Mannschaften werden indes schon unruhig, benötigen die Spielpläne bereits für Hallenbelegungen, Ticketsysteme und andere organisatorische Planungen. Aber es ist wie jedes Jahr: die EBEL stolpert ein wenig unbedarft durch die Sommerpause, ohne dass man genau weiß, mit welchem Teilnehmerfeld man dann tatsächlich am 11. September in die neue Saison starten wird.

passende Links:

Erste Bank Eishockey Liga


Quelle:red/kf