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AVS vs.HCB

GEPA-14111279042.jpg GEPA / Red Bulls

Matthias Trattnig will nicht zurücktreten



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Mittwoch, 05.März 2014 - 11:33 - Matthias Trattnig gilt als einer jener Spieler, die in Zukunft nicht mehr fürs Nationalteam zur Verfügung stehen werden. Doch der Steirer in Diensten von Red Bull Salzburg will sich noch nicht festlegen und lässt sich in der aktuellen Ausgabe des ServusTV ForeCheck Podcasts eine Hintertür offen.

"Ich werde nicht zurücktreten. Es kommt aber immer auch auf die Umstände an, auch auf die privaten, die mittlerweile mit dem zweiten Kind und der Familie um Einiges schwerwiegender sind. Ich werde nie sagen, dass ich nie wieder Nationalteam spiele, aber ich werde es mir in Zukunft sicher genau überlegen," sagt Trattnig heute im ServusTV Podcast und schließt damit nicht aus, dass er auch weiterhin das ein oder andere Turnier für Österreich absolvieren wird. Allerdings ist er mit Sicherheit kein Fixbestandteil des Kaders mehr.

Rückblickend auf das Turnier von Sotschi ist Trattnig Realist und meint: "Wir haben, wenn man es objektiv betrachtet, die beste Platzierung seit langem bei einem internationalen Turnier geholt. Aber der Abschluss hat das Ganze halt ein wenig schwarz eingefärbt und dafür steht das österreichische Eishockey nicht!"

Dass die Kritik des ÖEHV Sportdirektors Alpo Suonoen in der vergangenen Woche bei den Spielern nicht gut ankommen würde war klar, auch Trattnig nahm dazu Stellung: "Eine Mannschaft die zu Olympia fährt, das sind 27 Spieler, zehn Funktionäre und drei oder vier Trainer. Ich glaube also nicht dass sich irgendjemand ausgrenzen sollten, denn die Aktionen, die bei einem Turnier funktionieren, werden von jedem beeinflusst und sind vor allem von den Funktionären und den Trainern um einiges mehr zu beeinflussen als von den Spielern."

Gleichzeitig kritisiert Trattnig auch das Medienmanagement des ÖEHV, das in diesem Zusammenhang schlecht gewesen sei. "Natürlich betrifft es das österreichische Eishockey und Österreich, aber solche Sachen gehören intern erledigt. Konsequenzen sollte es auf jeden Fall geben. Ich glaube im 21. Jahrhundert kann man erwarten dass es beim Nationalteam bei Turnieren einfach Alkoholverbot gibt, das hat im Profisport nichts mehr zu suchen", so der bald 35-Jährige, der noch in der Serie gegen Dornbirn sein 500. EBEL Spiel absolvieren wird.

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