4
 
3

DEC vs.KAC

5
 
3

VIC vs.HCI

2
 
5

KAC vs.VIC

3
 
4

HCB vs.VSV

7
 
5

G99 vs.MZA

8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

ZNO vs.HCB

0
 
0

ZNO vs.AVS

0
 
0

RBS vs.BWL

0
 
0

KAC vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCB

0
 
0

HCI vs.G99

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Kanada ist wieder Olympiasieger



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Sonntag, 23.Februar 2014 - 15:19 - Das Team Canada bleibt am Olympiathron! Die Nordamerikaner dominierten das Finale des Eishockeyturniers von Sotschi mit starker Defensivleistung und effizientem Offensivspiel. Gegen Schweden gab es einen souveränen 3:0 Erfolg und wieder Gold für Kanada!

Die beiden besten Defensiven des Olympiaturniers standen sich in diesem Olympiafinale gegenüber und dennoch zeigten beide Teams von Beginn weg offensiv ambitioniertes Match. Bei den Kanadiern hatte Patrice Bergeron die erste große Chance, ehe zuerst Schweden und wenig später Kanada am Torgestänge scheiterte.

Ab etwa der Hälfte des ersten Drittels übernahm Kanada die Kontrolle im gegnerischen Drittel und konnte durch einen abgelenkten Querpass in der 13. Minute auch in Führung gehen. Danach blieb das Match zwar optisch ausgeglichen, allerdings hatten die Ahornblätter offensiv die besseren Szene, sodass die 1:0 Führung zur ersten Pause durchaus in Ordnung ging.

Kanada wird immer besser
Das führte dazu, dass die Schweden zu Beginn des Mitteldrittels das Tempo noch mehr anzogen und auch schneller zu ihrem Rhythmus fanden. Aber selbst in dieser Phase blieben die Kanadier gefährlicher und je länger das Drittel dann dauerte, umso deutlich wurde das Übergewicht des Titelverteidigers.

Es war der viel gescholtene Superstar im Ahornblatt-Trikot, der im Gegensatz zu seinen Kollegen auch das nötige Glück hatte. Sidney Crosby fing in der 36. Minute eine TreKronor Angriff ab und war plötzlich alleine Richtung schwedisches Tor unterwegs. Mit etwas Glück brachte er die Scheibe dann auch an Henrik Lundqvist vorbei und die Kanadier führten mit 2:0.

Die Schweden wirkten nun schaumgebremst, fanden gegen die starke Defensive der Kanadier kaum Mittel und hatten dann mit den schnellen Gegenstößen und Kombinationen der Nordamerikaner große Probleme. Vor dem abschließenden Drittel musste der Olympiasieger von Turin 2006 einiges verändern, wollte er hier noch eine Chance haben.

Kunitz macht den Deckel drauf
Entsprechend motiviert kamen die Skandinavier auch aus der Kabine und versuchten von Beginn weg Druck zu machen. Das Match blieb sehr schnell, auf hohem Niveau, aber ohne die großen physischen Kontakte. Während die Schweden immer mehr das Geschehen übernahmen konterten die Kanadier brandgefährlich, in einem Gegenstoß trafen sie nur die Stange.

Es war ein Wink, in welche Richtung es in diesem Schlussabschnitt gehen würde. Die Schweden bemüht und mit jeder Minute immer verzweifelter, die Kanadier allerdings mit starker Defensivarbeit im neutralen Drittel und nach vorne immer wieder den Abschluss suchend.

Chris Kunitz war es dann, der einen Fehler der Schweden beinhart ausnützte. Im Spielaufbau holten sich die Ahornblätter die Scheibe und Kunitz knallte die Scheibe ins kurze Kreuzeck zum 3:0 ins Netz. Das war die Goldmedaille für die Nordamerikaner, die ihren Titel von Vancouver damit verteidigen konnten.

In den letzten Minuten ließen die Kanadier nicht mehr viel zu und verteidigten das Shutout von Carey Price mit Erfolg. Damit bleibt Olympisches Gold im Mutterland des Eishockeysports, während sich Schweden nach enttäuschender Finalleistung mit Silber begnügen musste.

Schweden - Kanada 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)
Tore: 0:1 Toews (13.), 0:2 Crosby (36.), 0:3 Kunitz (50.),
Schüsse: 24:36
Strafen: 6:4 Minuten

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