3
 
0

HCI vs.VSV

3
 
4

MZA vs.ZNO

8
 
3

RBS vs.G99

2
 
6

MZA vs.VIC

7
 
3

HCB vs.ZNO

4
 
2

VSV vs.VIC

0
 
2

KAC vs.DEC

3
 
7

G99 vs.RBS

4
 
1

BWL vs.HCI

2
 
3

AVS vs.MZA

2
 
5

ZNO vs.MZA

3
 
2

G99 vs.HCB

3
 
2

DEC vs.KAC

3
 
2

HCI vs.BWL

6
 
1

VIC vs.VSV

1
 
2

AVS vs.RBS

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Die Geschichte des Eishockeysports



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Mittwoch, 12.Juli 2006 - 22:50 - Hier Erfahren einiges über die Geschichte des Eishockeysports Internationational und National. Weiters finden Sie eine Liste aller Österreichischen Eishockeymeister

Eishockey wurden schon vor sehr langer Zeit gespielt, aber es ist heute unmöglich zu sagen, wann genau es erfunden wurde oder von wem. Trotzdem weiß man ungefähr, wie es begann und man kann die Evolution des Sports nachvollziehen. Am Beginn eine relativ merkwürdige Art der Freizeitgestaltung in nördlichen Ländern, hat sich Eishockey mittlerweile zu einer der populärsten Wintersportarten entwickelt und wird auf der ganzen Welt gespielt.

Die Ursprünge des Spiels
Die meisten Historiker platzieren die Ursprünge von Eishockey in die kalten Regionen von Nordeuropa, im Speziellen nach Großbritannien und Frankreich, wo Feldhockey schon vor mehr als 500 Jahren ein beliebter Freizeitsport im Sommer gewesen ist. Im Winter, wenn die Felder und Seen zugefroren waren, war es nicht unüblich für die Spieler eine Version des Feldhockeys auch am Eis zu spielen.

Ein Spiel auf Eis, das "Kolven" genannt wurde, war in Holland im 17. Jahrhundert sehr beliebt und kurze Zeit später fand es auch den Weg in einer etwas abgeänderten Form nach England. Dort hieß es "Bandy" und wurde auf den gefrorenen Feldern der Städte gespielt. Gespielt wurde mit Holzstöcken und einem Ball aus Holz oder Kork. Diverse Londoner Zeitungsartikel aus dieser Zeit berichten über die rasante Steigerung des Interesses an diesem Spiel zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Schon damals wurde des Spiel Hockey genannt, was vermutlich auf das französische Wort hoquet zurückzuführen ist. Es bedeutet gebogener Stock oder Schäferstock. Einige Journalisten waren der Meinung, daß dieses Spiel verboten werden sollte, da es auf den damals stark bevölkerten Eislaufplätzen zu handfesten Auseinandersetzungen kommen konnte.

Eishockey in Nordamerika
Nicht gerade überraschend fanden die ersten Eishockeyspiele in Nordamerika in Kanada statt. Britische Soldaten, die in Halifax stationiert waren, haben angeblich ca. 1870 Turniere auf den gefrorenen Teichen der Stadt organisiert. Zur gleichen Zeit haben in Montreal Studenten begonnen am örtlichen Eislaufplatz gegeneinander zu spielen. Die erste Eishockeyliga Nordamerikas wurde in 1885 Kingston, Ontario gegründet und beheimatete 4 Teams.

Eishockey wurde so populär, dass es sehr bald regelmäßige Spiele zwischen Clubs aus Toronto, Ottawa und Montreal gab. Der Englische Gouverneur General von Kanada, Lord Stanley of Preston, war so beeindruckt, dass er 1892 eine silberne Schüssel mit Goldapplikationen kaufte und festlegte, dass diese jedes Jahr an das beste Amateurteam Kanada's übergeben werden sollte. Diese Trophäe ist heute besser unter dem Namen Stanley Cup bekannt und wird an den Gewinner der Play Offs der NHL überreicht.

Als Hockey erstmals in Kanada gespielt wurde, bestand jedes Team aus 9 Leuten. Als der Stanley Cup eingeführt wurde waren es nur mehr 7. Die Änderung war eher ein Zufall als gewollt. In den späten 80er Jahren des 19. Jahrhunderts konnte eine Mannschaft im Montreal Winter Karneval nur mit ´7 Mann antreten. Die beiden Mannschaften einigten sich, dass beide mit gleicher Stärke antreten sollten, damit das Match fair sein konnte. Schon bald bevorzugten die Spieler die kleiner Anzahl an Mitspielern und es setzte sich der Standard durch, dass jede Mannschaft nur mehr 7 Spieler am Feld haben durfte. Jedes Team bestand aus einem Tormann, 3 Stürmer, 2 Verteidigern und einem Außenspieler, der bei Angriffen stürmen konnte, aber auch als Verteidiger agieren durfte.

Die Entstehung des professionellen Eishockey
Hockey war strickt nur für Amateure bis 1904, als die erste professionelle Liga in den USA eingerichtet wurde. Sie nannte sich die International Pro Hockey League (IPHL) und hatte ihre Basis vor allem in der Region von Michigan. Sie wurde jedoch 1907 wieder eingestellt. Nur 3 Jahre später jedoch entstand eine noch größere Liga, die National Hockey Association (NHA). Kurz danach kam die Pacific Coast Leage (PCL). 1914 wurde eine transkontinentale Finalserie zwischen den beiden Ligen arrangiert und der Gewinner erhielt die Schüssel von Lord Stanley. Der erste Weltkrieg machte auch vor den Eishockeyspielern nicht halt und die Liga musste unterbrochen werden.

Nach dem Krieg entstand eine vollkommen neue Organisation, die später als die National Hockey League (NHL) bekannt werden sollte. Am Beginn bestand die NHL aus 5 Teams (Montreal Canadiens, Montreal Wanderers, Ottawa Senators, Quebec Bulldogs, Toronto Arenas). Das erste Spiel fand am 19. Dezember 1917 statt. Die Clubs spielten ein 22 Spieltage umfassendes Programm und veränderten die alte Regel der NHA und verboten den Außenspieler, sodaß nur mehr 6 Spieler pro Team am Eis sein durften. Toronto war in der ersten Saison an der Spitze und im März 1918 kam es zum Aufeinandertreffen mit den Champions der PCL, den Vancouver Millionaires. Mit 3 zu 2 Siegen gewann Toronto die Finalserie und erhielt den Stanley Cup. Bald darauf wurde die PCL aufgelöst und im Jahr 1926 startete die NHL-Saison mit 2 Divisions. Jede Division bestand aus 10 Teams.

Die Entwicklung in Österreich
Am 14. Jänner 1912 fand die konstituierende Generalversammlung des Österreichischen Eishockeyverbandes statt, und einen Tag später wurden die von Gustav Feix und Th. Müller ausgearbeiteten Satzungen des Vereines „Österreichischer Eishockeyverband“ (ÖEHV) durch die Statthalterei genehmigt. Erster Präsident wurde Gustav Feix, der sich anschließend sofort um eine Aufnahme in die LIHG/IIHF bemühte, welche dann aber erst am 18. März 1912 erfolgte.

Zu einer Neukonstituierung kam es am 3. November 1919 unter Präsident Oskar Schlesinger - das "„kanadische Eishockey“ mit der Scheibe ersetzte seinen Vorläufer.

1927 gewann das von Dr. Gordon Dempsey gecoachte Nationalteam den Europameistertitel - 1931 konnte dieser Erfolg wiederholt werden, bei der WM gewann das Team die Bronzemedaille hinter Kanada und den USA.

Während des 2. Weltkrieges existierte der ÖEHV praktisch nicht mehr, die Vereine spielten in der deutschen Meisterschaft mit, wo der EKE Wien (1939) und der Wiener EV (1940) über den Titel „Deutscher Meister“ jubeln konnten. Am 18. 10. 1945 kam es nach einer Initiative von Alois Schaffer zu einer Neuanmeldung des ÖEHV bei der Vereinsbehörde, und 1947 durfte das Nationalteam wieder über WM -Bronze jubeln. Danach kam es zu einem internationalen Absturz - 1963 spielte Österreich erstmals in der C-Gruppe. Nach einigen Höhen und Tiefen spielte die Nationalmannschaft 1993 erstmals wieder bei einer A WM mit, 1996 erfolgte allerdings erneut der Abstieg in die B-Gruppe. Mittlerweile ist das Team Austria aber wieder erstklassig und konnte heuer sogar erneut die Qualifikation für das Olympiaturnier in Salt Lake City 2002 schaffen.

In der Saison 1965/66 kam es zur Gründung der "Bundesliga" mit vier Vereinen, 1994/95 wurde diese durch die neue Liga "ÖEHL" abgelöst. In der Saison 1999/2000 kam es zum Zusammenschluss der besten Nationalliga - Vereine mit der Bundesliga - die neue Erste Liga entstand. Nach einigen finanziellen Problemen, Konkursen und freiwilligen Abstiegen in die Nationalliga spielen in der Saison 2004/05 nur noch sieben Teams in der Erste Bank Eishockey Liga: KAC, VSV, Vienna Capitals, Black Wings Linz, HC Innsbruck, Graz 99ers

Österreichische Meister (seit 1923)
2013 EC KAC
2012 EHC LIWEST Black Wings Linz
2011 EC Red Bull Salzburg
2010 EC Red Bull Salzburg
2009 EC KAC
2008 EC Red Bull Salzburg
2007 EC Red Bull Salzburg
2006 EC Pasut VSV
2005 EV Vienna Capitals
2004 Klagenfurter AC
2003 Black Wings Linz
2002 Villacher SV
2001 Klagenfurter AC
2000 Klagenfurter AC
1999 EC Villacher SV
1998 VEU Feldkirch
1997 VEU Feldkirch
1996 VEU Feldkirch
1995 VEU Feldkirch
1994 VEU Feldkirch
1993 EC Villacher SV
1992 EC Villacher SV
1991 Klagenfurter AC
1990 VEU Feldkirch
1989 GEV Innsbruck
1988 Klagenfurter AC
1987 Klagenfurter AC
1986 Klagenfurter AC
1985 Klagenfurter AC
1984 VEU Feldkirch
1983 VEU Feldkirch
1982 VEU Feldkirch
1981 EC Villacher SV
1980 Klagenfurter AC
1979 Klagenfurter AC
1978 ATSE graz'>ATSE Graz
1977 Klagenfurter AC
1976 Klagenfurter AC
1975 ATSE graz'>ATSE Graz
1974 Klagenfurter AC
1973 Klagenfurter AC
1972 Klagenfurter AC
1971 Klagenfurter AC
1970 Klagenfurter AC
1969 Klagenfurter AC
1968 Klagenfurter AC
1967 Klagenfurter AC
1966 Klagenfurter AC
1965 Klagenfurter AC
1964 Klagenfurter AC
1963 Innsbrucker EV
1962 Wiener EV
1961 Innsbrucker EV
1960 Klagenfurter AC
1959 Innsbrucker EV
1958 Innsbrucker EV
1957 EK Engelmann, Wien
1956 EK Engelmann, Wien
1955 Klagenfurter AC
1954 Innsbrucker EV
1953 Innsbrucker EV
1952 Klagenfurter AC
1951 Wiener Eissport-Gemeinschaft
1950 Wiener Eissport-Gemeinschaft
1949 Wiener Eissport-Gemeinschaft
1948 Wiener EV1947Wiener EV
1946 EK Engelmann, Wien
1938 EK Engelmann, Wien
1937 Wiener EV
1935 Klagenfurter AC
1934 Klagenfurter AC
1933 Wiener EV
1932 Plötzeinsdorfer SK
1931 Wiener EV
1930 Wiener EV
1929 Wiener EV
1928 Wiener EV
1927 Wiener EV
1926 Wiener EV
1925 Wiener EV
1924 Wiener EV
1923 Wiener EV

passende Links:

nhl.com


Quelle:Redaktion / Das Grosse Eishockeybuch