3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

3
 
4

ZNO vs.HCB

4
 
3

VSV vs.VIC

5
 
8

HCI vs.RBS

1
 
4

G99 vs.KAC

0
 
4

AVS vs.BWL

0
 
0

DEC vs.AVS

0
 
0

MZA vs.HCI

0
 
0

HCB vs.KAC

0
 
0

MZA vs.VIC

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

VSV vs.HCI

0
 
0

BWL vs.G99

 Reinhard Eisenbauer/eisenbauer.com

Wochenende der Wahrheit für Team Austria



Teilen auf facebook


Freitag, 23.April 2010 - 11:05 - Für Österreichs Eishockey Nationalteam wird es nach drei Siegen zum Auftakt und dem heutigen spielfreien Freitag am Wochenende ernst. Gegen Gastgeber Holland und die Ukraine geht es um den Aufstieg.

Nach den beiden ungefährdeten Auftaktsiegen gegen Serbien und Litauen hatte das Team von Bill Gilligan gegen Japan beim 3:1 Sieg hart zu kämpfen, bis der Erfolg fixiert wurde. Erst ein Short-hander von Roland Kaspitz vier Minuten vor Schluss brachte die Entscheidung. Bis dahin hatten sich die Japaner vehement gegen die Niederlage gestemmt und auch nach einem schnellen 2:0 der Österreicher nicht aufgesteckt, wie auch der Villacher Mittelstürmer bestätigte: „Japan ist eine gute Mannschaft. Auch bei einem Rückstand geben sie nie auf und kämpfen zurück. Sie haben uns über die gesamte Spielzeit wenig Raum gelassen.“

Um gegen Veranstalter Holland den Pflichtsieg einzufahren, muss die Österreichische Mannschaft zu 100% fokussiert ins Spiel gehen und den Gegner ernst nehmen. Vor allem der Heimvorteil macht die Niederländer gefährlich, wovon sich der Trainerstab beim gestrigen 4:1 Erfolg der Holländer über die Litauer selbst ein Bild machen konnte. Nach einem Rückstand drehten die Gastgeber die Partie vor allem im Überzahlspiel, da sich die undiszipliniert auftretenden Litauer immer wieder zu Strafen hinreißen ließen. Auch wenn Österreich mit Japan nun den ersten am Papier stärkeren Gegner geschlagen hat, so darf man gegen Holland nicht leichtfertig agieren. „Wir dürfen auf keinen Fall den Fehler machen sie zu unterschätzen. Wenn wir glauben, dass sie im Vorbeigehen zu schlagen sind, werden wir nicht gewinnen“, warnt Kaspitz davor, gedanklich schon beim Spiel gegen die Ukraine zu sein.

Sollte jedoch der angepeilte Sieg gegen die Niederlande gelingen, so kommt es am Sonntagabend zu einem echten Endspiel um den Aufstieg, das viel Spannung und Zündstoff verspricht. Die Ukraine hat im bisherigen Turnierverlauf zwei Gesichter gezeigt. Einerseits waren sie offensiv mit 36 Toren in drei Partien nicht zu halten, andererseits zogen sie sich mit ihrer teilweise schmutzigen und unsportlichen Spielweise den Unmut der Gegner zu. Auch das letzte Duell mit den Ukrainern im Rahmen des Asiago Cups 2010 hat beim österreichischen Team einen bittern Nachgeschmack hinterlassen. Zwar gewann man das Spiel mit 6:3, speziell im Schlussabschnitt agierten die Ukrainer aber überhart und provozierten ständig. Mehrere Raufereien und über 250 Strafminuten waren die unrühmliche Folge.

Es wird also für Österreich nicht leicht werden, den Aufstieg zu schaffen. Die Aufgabe ist sicher lösbar, es muss jedoch alles zusammenpassen. In der Mannschaft beschäftigt man sich vorerst aber nicht mit der Ukraine sondern nur mit dem nächsten Gegner Holland. Roland Kaspitz, angesprochen auf das mögliche entscheidende Duell mit der Ukraine: „Ich denke noch nicht an ein mögliches Endspiel gegen die Ukraine. Für mich zählt immer nur der nächste Gegner im Turnier.“

2010 IIHF Weltmeisterschaft Div. I in Tilburg
24.04.2010: Österreich – Niederlande, 20.30 Uhr
25.04.2010: Österreich – Ukraine, 20.30 Uhr

Head-to-head Bilanz:

Österreich – Niederlande
34 Spiele
22 Siege
4 Unentschieden
8 Niederlagen
Torverhältnis 174:95

Letzte Begegnungen:
07.02.2004 Österreich – Niederlande 4:2 (2:1, 1:0, 1:1)
28.04.2006 Österreich – Niederlande 8:2 (2:1, 3:1, 3:0)
16.04.2008 Österreich – Niederlande 5:1 (0:0, 1:1, 4:0)

Österreich – Ukraine
15 Spiele
8 Siege
1 Unentschieden
6 Niederlagen
Torverhältnis 47:42

Letzte Begegnungen:
13.02.2005 Österreich – Ukraine 3:4 (1:2, 1:1, 1:1)
07.05.2007 Österreich – Ukraine 8:4 (3:1, 3:2, 2:1)
13.02.2010 Österreich – Ukraine 6:3 (0:1, 3:2, 3:0)