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Ljubljana hat eine Million Schulden



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Montag, 10.Juni 2013 - 12:49 - Die internationale Erste Bank Eishockey Liga steht wohl auf deutlich wackeligeren Beinen, als sich so manch Offizieller ausmalen kann. Nach dem Ausstieg von Zagreb fehlt ein Publikumsmagnet, mit Ljubljana wankt der slowenische Vertreter gewaltig.

In einem heutigen Interview für "Slovenske Novice" gibt der Manager von Olimpija Ljubljana, Matjaz Sekelj, zu, dass die Drachen derzeit auf einem Schuldenstand von ca. einer Million Euro sitzen. Knapp die Hälfte davon sind Steuerschulden an das Finanzamt, der Rest sind Rückstände an Spieler und Banken.

Kooperation mit Zagreb angedacht
Um Kosten zu sparen könnte Ljubljana daher eine Zusammenarbeit mit dem KHL Team aus Zagreb eingehen. Bis zu fünf Spieler aus dem Kader der Kroaten sollen sich in Laibach fit halten und in der EBEL für die Slowenen auflaufen. Bis Mitte November wäre das kein Problem, denn bis dahin läuft die Try Out Phase, in der Tauschvorgänge jederzeit möglich sind. Sollte Zagreb die Spieler für den KHL Einsatz brauchen, müssten diese daher jederzeit verfügbar sein.

Die EBEL wird sich für die Zukunft etwas einfallen lassen müssen. Nicht nur in Ljubljana sind finanzielle Probleme seit geraumer Zeit bekannt, auch Zagreb und Fehervar galten bzw. gelten nicht als die stabilsten Vereine. Der mögliche Einstieg von Jesenice scheiterte letzten Endes auch an den Finanzen. Auch ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen sind das Zeichen dafür, dass man zwar in Richtung 14er Liga denken kann, ob diese realistisch ist hängt aber stark von der wirtschaftlichen Arbeit der aktuellen Teilnehmer ab.

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