Ligamanager Christian Feichtinger Erste Bank

Wollen die Landshut Cannibals in die EBEL?



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Donnerstag, 05.April 2012 - 15:31 - Kaum ist die EBEL Saison beendet tauchen die Sommerthemen für die Liga auf. Das neueste Gerücht kommt aus Deutschland, wo die Landshut Cannibals Kontakt mit der EBEL aufgenommen haben. Entweder DEL oder doch die internationale Liga?

Die Erinnerung an das Spiel des EHC München vor dem Einstieg in die DEL sind plötzlich wieder ganz deutlich. Die Bayern hatten die DEL bezüglich Lizenzierung unter Druck gesetzt und ganz offen mit einem EBEL Einstieg geflirtet. Dieser war ein Druckmittel, dem sich die deutsche Profiliga schließlich auch beugte.

In diesem Jahr heißt das Team, das mit einem Einstieg in die EBEL liebäugelt Landshut Cannibals - und wieder ist auch die DEL eine Option. Landshut könnte nämlich auch die Lizenz von Hannover haben, müsste dafür aber 2 Millionen Euro bezahlen. Das will man sich bei den Cannibals aber nicht leisten und führt parallel zu den Verhandlungen mit Hannover auch Gespräche mit der Erste Bank Eishockey Liga.

Diese will, so die Bayern in einer Tageszeitung, auf 12 bis 14 Teams aufstocken und ist auf der Suche nach möglichen Kandidaten. Ein Vertreter der Liga hat sich bereits zu einem Sondierungsbesuch angekündigt. „Christian Feichtinger kommt hierher, das stimmt. Ob die EBEL eine Alternative wäre, werden wir erst nach den Play-offs bekanntgeben,“ sagt Landshuts Gesellschafter Rainer Beck.

Die Cannibals befinden sich derzeit am besten Weg ins Finale der zweiten deutschen Liga und führen in ihrer Halbfinalserie gegen Ravensburg bereits mit 3:0.

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