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0:5, 10.000 Euro Strafe, Kostenersatz - Salzburg glimpflich davon gekommen



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Montag, 07.März 2011 - 17:19 - Jetzt ist es offiziell: der Strafsenat hat sein Urteil zum Nichtantreten Salzburgs in Laibach gefällt und dabei das rechtlich maximal mögliche Strafmaß ausgesprochen. Titelverteidiger Salzburg kommt dabei aber noch relativ glimpflich davon.

Der Strafsenat der Erste Bank Eishockey Liga (Vorsitzender: Karl Korentschnig; Beisitzer: Bogdan Jakopic und Dr. Alexander Gruber) verhängt über EC Red Bull Salzburg wegen Nichtantretens zu einem Pflichtspiel am 06.03.2011 und ligaschädigendem Verhalten gemäß § 1 GR iVm § 32 DO eine unbedingte Geldstrafe von 10.000 Euro. Des Weiteren wird Funktionär Dr. René Dimter für zwei Monate unbedingt gesperrt und von allen seinen Funktionen enthoben. EC Red Bull Salzburg wird auch zum Ersatz der nachgewiesenen Kosten an den austragenden Verein (HDD Tilia Olimpija Ljubljana) gemäß § 32 DO verpflichtet.

Das Meisterschaftsspiel zwischen HDD Tilia Olimpija Ljubljana und EC Red Bull Salzburg vom 06.03.2011 wird wegen Nichtantretens des EC Red Bull Salzburg mit 5:0 Toren für Olimpija Ljubljana vom Beglaubigungssenat des Österreichischen Eishockeyverbandes (Vorsitzender: Dr. Helmut Gartner; Beisitzer: Dr. Alexander Gruber und Dr. Franz Mayer) strafbeglaubigt.

ÖEHV ändert Durchführungsbestimmungen
Aufgrund dieser Vorfälle hat der Vorstand des Österreichischen Eishockeyverband mit sofortiger Wirkung einen Grundsatzbeschluss gefasst: „Für den Fall, dass ein Verein, trotz Einhaltung der durch den ÖEHV und die EBEL vorgeschriebenen Sicherheitsauflagen, mutwillig oder ohne erkennbaren Grund, sohin eigenmächtig zu einem Meisterschaftsspiel nicht antritt, wird dieser schuldhaft handelnde Verein mit sofortiger Wirkung aus dem laufenden Meisterschaftsbewerb ausgeschlossen.“

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