Reinhard Eisenbauer/eisenbauer.com

Transfergeflüster: Harand ATSE Trainer, zweiter Winzig kommt



Teilen auf facebook


Mittwoch, 22.April 2009 - 11:32 - Kurt Harand ist wieder Vereinstrainer! Die Wiener Eishockeylegende kehrt mit einem Vertrag beim ATSE Graz auf die Trainerbank eines Teams der höchsten beiden österreichischen Liga zurück und darf sich gleich doppelt freuen: die Steirer haben mit Diethard auch den zweiten Winzig im Kader...

Überraschungscoup des ATSE: mit Kurt Harand haben die Steirer einen bekannten Mann als Trainer engagiert, der zuletzt mit dem U18 Nationalteam internationale Erfahrungen als Nachwuchsbetreuer gesammelt hat.

Der gebürtige Wiener gehört zu den erfahrensten österreichischen Trainern und gilt als absoluter Experte. Beim ATSE wird er das alleinige sportliche Sagen haben, neben seiner Funktion als Trainer wird er auch als Sportdirektor fungieren.

Der neue Coach des ATSE ist bereits seit einem Jahr im Verein tätig. Bislang war er als sportlicher Berater engagiert. In dieser Funktion war der 151-fache Teamspieler und momentane U-18 Nationalteamcoach des ÖEHV bereits in alle sportlichen Entscheidungen im Hinblick auf die Vorbereitung auf die Nationalliga 2009/10 eingebunden. „Mit Kurt Harand haben wir uns einen absoluten Topmann ins Boot geholt, über dessen Qualitäten es keinerlei Diskussionen gibt“, freut sich auch Geschäftsführer Fritz Maier über die Verpflichtung des neuen Coaches. „Mit seinem Know-how und seiner langjährigen Trainererfahrung wird er uns enorm weiterhelfen können“, so Maier weiter.

Auch Winzig Nummer 2 in Graz
Im Kader für die kommende Saison kann Kurt Harand mit Diethard Winzig einen weiteren Topösterreicher als Neuzugang begrüßen. Der Zwillingsbruder von Philipp Winzig kommt vom EV Zeltweg, wo er zuletzt das Kapitänsamt innehatte, zu den Grazern. Auch beim ATSE soll der 26-jährige Flügelstürmer eine Führungsrolle im Team übernehmen. Außerdem erhofft sich der Verein, dass Diethard Winzig an der Seite seines Zwillingsbruders auch in Graz seine in den letzten Jahren gezeigten Scorerqualitäten ausspielen kann. In den beiden letzten Spielzeiten war er beim EVZ mit exakt 100 Scorerpunkten der gefährlichste Angreifer bei den Zeltwegern.

Nach Franz Wilfan, Michael Pollross, Philipp Winzig und Andreas Kleinheinz ist Diethard Winzig der fünfte österreichische Stürmer im Kader für die Nationalliga 2009/10, der letztes Jahr nicht in der Oberliga für die Eggenberger gespielt hat.

Legionäre müssen noch warten
Bislang hat der ATSE Graz noch keinen Transferkartenspieler unter Vertrag. Bei der Entscheidung, welche und wie viele Legionäre für die kommende Spielzeit verpflichtet werden, wird sich die Vereinsführung vorerst noch Zeit lassen.