EBEL 14/15
4
 
1

RBS vs.HCI
EBEL 14/15
5
 
1

VSV vs.DEC
EBEL 14/15
1
 
0

HCB vs.G99
EBEL 14/15
3
 
1

AVS vs.KAC
EBEL 14/15
6
 
1

ZNO vs.OLL
EBEL 14/15
5
 
2

VSV vs.HCI
EBJL 14/15
3
 
0

TKR vs.BLE
EBJL 14/15
6
 
3

LA1 vs.ZNO
EBJL 14/15
0
 
0

BLE vs.KAC
EBEL 14/15
0
 
0

HCI vs.AVS
EBEL 14/15
0
 
0

VIC vs.KAC
EBEL 14/15
0
 
0

HCB vs.AVS
EBEL 14/15
0
 
0

RBS vs.BWL
EBEL 14/15
0
 
0

G99 vs.OLL
EBEL 14/15
0
 
0

ZNO vs.VSV
EBEL 14/15
0
 
0

DEC vs.HCI

RBS 07/08, Page, Head lacht Eisenbauer.com

Kaderbewertung: Titel Hattrick für die Bullen?



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Dienstag, 30.September 2008 - 17:48 - EBEL Champion, österreichischer Meister, Ligakrösus - die Red Bulls aus Salzburg vereinen das alles in einem Kader. Die Mozartstädter gehen auch heuer als das gejagte Team ins Rennen und wollen den eingeschlagenen Weg fortführen. Der sorgte schon in der letzten Saison für einige interne Querelen, heuer soll er vor allem eines bringen: den dritten Titel in Serie. Sind die "abgespeckten" Bullen bereit dafür?




Wer die Marke "Red Bull" und deren Boss Dietrich Mateschitz hinter sich stehen hat, der dürfte sich eigentlich keine Sorgen machen. Zumindest finanzieller Art haben die Mozartstädter mit Sicherheit den größten Background der gesamten Liga und können auf Verletzungen oder ausbleibende Leistungen immer wieder rasch und vor allem namhaft reagieren. Dennoch werden auch beim Meister günstigere Brötchen gebacken - auch wenn das alles relativ ist.

Den eingeschlagenen Weg eines Entwicklungs- und Förderungsprogramms für junge Eishockeyspieler geht Trainer Pierre Page mit seinem Team an hochkarätigen Coaches weiter und wird auch heuer so viele Spieler einsetzen wie kein anderes Team der Bundesliga. Was den Jungen einiges bringt, sorgt bei den Arrivierten immer wieder auch für murren. Von internen Machtkämpfen mit dem Trainer war da schon mehrmals die Rede, was in der vergangenen Saison beinahe zum sportlichen Crash geführt hätte. Aber eben nur beinahe, denn als es drauf ankam waren alle da und holten den Titel.

Ein Blick auf den Bullen Kader der neuen Saison verrät, dass man sich auch beim finanzstarken Meister den Ligagegebenheiten beugen musste. Durch viele Vierpunktespieler unter den Österreichern müssen die Mozartstädter förmlich gezwungener Maßen auf junge Legionäre zurückgreifen, die zwar durchaus Potential, aber nur bedingt die Erfahrung der Spieler vergangener Jahre haben. Die Reihen der Klassespieler im Bullen Imperium haben sich gelichtet, der Kader ist nicht mehr so überzeugend tief besetzt wie in den letzten Saisonen.

Dafür stoßen immer mehr und immer stärkere Nachwuchsspieler nach oben. Im Farmteam kann Pierre Page ständig aus dem Vollen schöpfen und so zumindest die hinteren Reihen mit zwar relativ unerfahrenen, dafür aber umso motivierteren Spieler füllen. Vorne müssen es die "alten" Hasen aus Österreich und ihre teilweise sehr jungen Legionärskollegen richten.

Eine wieder sehr schwere Ausgangslage für die Bullen, die aber den bereits angesprochenen Vorteil haben, jederzeit reagieren zu können. Dann holt man eben einen zusätzlichen Legionär und wenn er auch nur auf der Tribüne sitzt. Auch auf Verletzungen kann hier adäquat reagiert werden, die einzige Einschränkung bildet hier das Alter. Denn bei U22 "kosten" diese Cracks nur 2 Punkte.

Wer diese Infrastruktur hinter sich vereint aufbieten kann muss eigentlich immer zum Favoritenkreis auf den Titel gezählt werden. So auch die Salzburger Mannschaft 08/09. Es wird für die Red Bulls so schwer werden wie noch selten zu vor, die Meisterschaft erneut zu holen. Man verfügt über zwei wirklich gute Linien und mit den vielen Youngsters wird man wieder einige Höhen und Tiefen miterleben. Ob man schließlich so wie im Frühjahr pünktlich zu den Play Offs die Höchstform abrufen kann wird sich weisen. Fakt ist, dass einige Konkurrenten stärker erscheinen, zumindest so lange, bis die Salzburger vielleicht reagieren (müssen).
Hockeyfans.at Prognose: Rang 3 - 6

Kaderbewertung: Red Bull Salzburg

Torhüter:
Ein sehr schweres Erbe hat die neue Nummer 1 der Salzburger angetreten. Wenngleich Reinhard Divis in der letzten Saison nicht immer der beliebteste Spieler der Salzburger war, bei den großen Partien war er immer voll da. Mit Jordan Parise hat man mit Sicherheit einen sehr guten und soliden Torhüter verpflichtet, der in der AHL Anfangs gute, dann weniger berauschende Zahlen produzierte. Jetzt versucht er sich erstmals in Europa und damit auch als echte Nummer 1 in einem Team. Der 26-Jährige muss erst einmal beweisen, dass er konstant gute Leistungen abrufen kann - und dann soll er auch noch Spiele gewinnen! Das hätte man eigentlich von Gasttorhüter Bobby Goepfert eher erwartet - er überzeugte in der Pre-Season sogar mehr, hat aber noch Vertrag in Übersee. Vielleicht eine der besagten Optionen für schlechtere Zeiten.
Das erwartet man von den Backups hinter Parise nur bedingt. Mit den Talenten Innerwinkler und Höneckl kann man in der Nationalliga mithalten, für die EBEL reicht es aber noch nicht wirklich. Einzelne Partien werden aber beide wieder absolvieren, bei längeren Ausfällen der Nummer 1 wird aber auch in Salzburg ohne Frage reagiert werden müssen. Ein Problem, das man aber auch bei vielen Konkurrenten kennt.
Wertung: 3 von 5 Punkten


Verteidigung:
Ragte in den letzten Jahren meist die Offensive der Bullen als Speerspitze heraus, übernimmt diesen Part in dieser Saison die Defensivabteilung. Mit Mike Siklenka holten die Salzburger einen alten Bekannten in die EBEL zurück, der sich in den letzten beiden Jahren offenbar vom heißblütigen Kämpfer zum disziplinierten Verteidiger verwandelt hat. Er bringt einen mächtigen Körper ins Spiel, kann körperlich hart agieren und ist zudem auch universell einsetzbar, spielt auch schon als Stürmer. Daneben hat man mit Jeremy Rebek einen sehr erfahrenen Austrokanadier, der vor allem für den Spielaufbau in Salzburg ungemein wichtig ist. Mit 32 Jahren hebt der Verteidiger den Altersschnitt im Kader gewaltig, doch auch heuer wird er wieder für seine 40+ Punkte gut sein. Mit Mario Scalzo und Lee Sweatt hat man zwei neue Imports geholt, die beide zwar relativ klein sind, dafür das Spiel schnell machen können. Auch Oskars Cibulskis gehört in die Kategorie „Lern-Legio“ und dürfte wohl das größte Fragezeichen in den Abwehrreihen sein. Patrick Harand wurde im letzten Jahr zum Verteidiger umfunktioniert und macht seine Aufgabe ganz gut. Als fünfter oder sechster Verteidiger gehört er zudem schon zu den erfahreneren Bundesligacracks im Team.
Hinter diesen sechs Verteidigern folgt eine ganze Phalanx an Nachwuchshoffnungen, die sich für Defensivplatz Nummer 7 wohl die Klinke des Volksgartens in die Hand geben werden. Alles in allem eine gute Mischung für die Bullen-Abwehr, bei der gerade die jungen Legionäre aber erst zeigen müssen, dass sie über eine ganze Saison gesehen Verantwortung übernehmen können.
Wertung: 4,5 von 5 Punkten


Angriff:
Hier gab es den wohl größten Aderlass bei den Mozartstädtern. Die „Lebensversicherungslinie“ um Green und Banham gibt es nicht mehr, daher stehen andere noch stärker im Mittelpunkt. Hier werden vor allem die Herren Koch, Kalt und Trattnig Flagge zeigen müssen und könnten eine rein rot-weiß-rote erste Linie bilden. Auch in der Offensive hat man nämlich in dieser Saison zur günstigeren Lösung gegriffen und sich mit U22 Angreifern verstärkt. Foster, McDonough und Yellow Horn müssen in sehr große und beliebte Fußstapfen steigen – eventuell zu groß. Seit Jahren in der Bundesliga aktiv sind der konstante Marco Pewal, der aktuell verletzte Daniel Welser und Manuel Latusa, der jetzt mal zeigen muss, was er wirklich kann. In Wien als schlampiges Genie verschrien hofft er auf den Druchbruch in Salzburg. Es wird sich weisen, inwieweit die jungen Imports in ihre Rollen schlüpfen können. Offensivqualitäten haben sie ohne Zweifel, ob sie aber auch zurück arbeiten – gerade in einer dritten Linie zum Beispiel nicht unwichtig – wird sich weisen. Ebenso ihre Fitness, denn die EBEL Saison ist lang und ob die U22 Spieler hier durchhalten wird man abwarten müssen. Vergleichbar mit einer Juniorenliga ist die Bundesliga auf jeden Fall nicht. Die 4. Linie mit Ulmer, Pinter und Schwab bzw. zahlreiche weitere Einpunkter aus Österreich wird den Kader nicht nur ergänzen, sondern konsequent im Grunddurchgang gebracht werden. Die Möglichkeit, sich aufzudrängen werden alle mit viel Motivation angehen. Der Angriff scheint breit gestreut zu sein: zwischen der absoluten Toplinie um Teamoldie Kalt ist der Abstand zur vierten oder auch zur dritten Linie größer als in den letzten Jahren. Ein großer Teil der Verantwortung und die Leaderrollen scheinen bei Kalt, Koch und Trattnig zu liegen. Sollte es im Sturm einmal Probleme geben, wird die Kritik wohl noch am ehesten in ihre Richtung schwenken und für Unruhe sorgen.
Wertung: 4 von 5 Punkten


Trainer:
Kein Verein der Liga leistet sich einen derart aufgeblähten und namhaften Trainerstab. Gleichzeitig war kein Trainer in Salzburg jemals so umstritten wie Pierre Page. Seine Methoden werden bei Fans, Spielern und Medien sehr kritisch gesehen, der Erfolg sollte ihm aber recht geben. Sollte man glauben, doch mit der Amtsniederlegung von Ex-Kapitän Kalt scheint sich die interne Kritik der letzten Saison auch heuer nahtlos fortzusetzen. Ein ganze Armada an Try-Out-Spielen kamen am Salzburg Airport an und flogen wieder nach Hause – ob so etwas den Teamgeist fördert wird sich weisen. Anhänger von Page werden dem ehemaligen NHL- und DEL Coach Rosen streuen und würden ihm wohl 5 Punkte geben. Kritiker – und davon gibt es in Salzburg genug – würden wohl sparsamer agieren. Zuviel Narben und Missstimmung bringt das System „Page" mit sich. Wie sehr die Spieler noch respektvoll zu ihren Coach aufsehen ist auch fraglich – das Wort „Plan" kann im Team kein Spieler mehr hören. Trotzdem: wer Erfolg hat, hat immer recht und Page darf sich über vollste Rückendeckung im Verein verlassen. Dazu noch eine ganze Armada an Trainern – Herz was willst Du mehr? Man darf gespannt sein, ob es auch heuer wieder zum teaminternen Murren kommt und ob man das auch dieses Mal so hinbekommt, dass Page am Ende zwar nicht gemocht wird, aber erfolgreich ist.
Wertung: 4 von 5 Punkten

Gesamtwertung:

Bisherige Wertungen:
1. HC Innsbruck 15,5 Punkte
1. Red Bull Salzburg 15,5 Punkte
3. KAC 15 Punkte
3. Black Wings Linz 15 Punkte
5. Alba Volan 12,5 Punkte


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