8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

4
 
3

HCI vs.G99

2
 
3

ZNO vs.AVS

3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
0

AVS vs.BWL

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
0

ZNO vs.HCB

  

16.04.2016, Albert Schultz Halle, Wien, AUT, Testspiel, Oesterreich vs Ungarn, im Bild Markus Schlacher (AUT) // during a International Icehockey Friendly Match between Austria and Hungary at the Albert Schultz Halle in Wien, Austria on 2016/04/16. EXPA Pictures © 2016, PhotoCredit: EXPA/ Alexander Forst EXPA/ Alexander Forst

Polen fügt Österreich erste Niederlage zu



Teilen auf facebook


Mittwoch, 27.April 2016 - 22:02 - Österreich hatte sich in den ersten drei Partien erfolgreich durch das WM Turnier von Katowice geschummelt, gegen Gastgeber Polen ging dieser Lauf zu Ende. Die ÖEHV Auswahl agierte nach vorne einfallslos und hatte gegen aggressiv auftretende Gastgeber kein Mittel. Die Polen setzten sich mit 1:0 durch und damit ist das Aufstiegsrennen wieder völlig offen.

Das Match gegen WM Gastgeber Polen begann hoffnungsvoll, denn Österreich konnte gleich in der ersten Minute ein Power Play herausarbeiten, das dann aber höhepunktlos verstrich. Optisch gehörte die Anfangsphase klar dem Team Austria, das aber mit dem Abschluss Probleme hatte und von den Polen auch geschickt aus dem Slot ferngehalten wurde.

Je länger dieses Drittel dauerte, umso mehr stand auch Bernhard Starkbaum im Mittelpunkt. In der 8. Minute rettete sogar die Querlatte für den Schwedenlegionär. Fünf Minuten später leistete sich Markus Schlacher ein unverständliches Black Out in der Defensive, zwei Polen waren plötzlich ganz alleine vor dem Tor und spielten das 1:0 schön heraus. Bis zur Pause gehörte das Momentum den kämpferischen Hausherren, die mit starkem Forechecking immer wieder für Kopfschmerzen bei Dan Ratushny sorgten. Die ÖEHV Auswahl hatte große Probleme mit dem Spiel der Polen.

Das sollte sich so fortsetzen. Andreas Kristler fand zwar nach wenigen Sekunden im Mitteldrittel im Power Play eine Riesenchance vor, danach übernahmen aber wieder die Gastgeber das Kommando. Diese waren dem zweiten Treffer deutlich näher als die Österreicher dem Ausgleich. Die rot-weiß-roten Akteure nahmen in dieser Phase viel zu viele Strafen und der Druck auf Bernhard Starkbaum erhöhte sich beständig. In der 32. Minute zeigte der ÖEHVSchlussmann in Unterzahl mit einem schönen Save Schlimmeres – es war bezeichnend, dass er der auffälligste Österreicher am Eis war.

Erst in der 35. Minute tauchte Fabio Hofer gefährlich vor dem Tor der Polen auf, sein Schuss bereitete dem Schlussmann der Hausherren aber keine echten Probleme. Dan Ratushny war nicht zufrieden, was er von seiner Mannschaft sah und nahm zu diesem Zeitpunkt ein Time Out. Das führte zumindest in den letzten Augenblicken des Mittelabschnitts zu gefährlichen Szenen vor dem Tor der Polen, aber nicht zum Treffer.

Das letzte Drittel begann für die ÖEHV Schützlinge mit einem Ausfall: Konstantin Komarek ging mit einer Schulterverletzung in die Kabine. Im daraufhin folgenden Power Play ließ Brian Lebler einen Sitzer liegen, Stefan Ulmer verzog mit einem Schuss am langen Eck vorbei. Wenig später klopften aber auch die Polen am nächsten Tor an. Österreich ließ ein Power Play ungenützt verstreichen, die Zeit begann schön langsam gegen das Team Austria zu laufen.

Polen stand in der Abwehr gut, hielt die Ratushny Schützlinge weiterhin von der Gefahrenzone fern und konterte seinerseits brandgefährlich. Während das Team Austria erneut eine Überzahlsituation nicht nützen konnte, fabrizierten die Kollegen vor ihm weiterhin haarsträubende Abwehrfehler. Die Polen igelten sich vor dem eigenen Tor ein, unterbanden gefährliche Aktionen und verteidigten diesen Vorsprung über die Zeit.

Mit dieser Niederlage ist Österreich seine weiße Weste los und damit sind vor dem abschließenden Spieltag am Freitag fünf Teams bei diesem WM Turnier im Aufstiegskampf. Österreich trifft dann auf Slowenien, die Polen bekommen es mit Japan zu tun.

Polen – Österreich 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)
Tore: 1:0 Pasiut (13.).
Schüsse: 27:29
Strafen: 20:18 Minuten


Quelle:red/kf