2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
0

AVS vs.HCB

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

KAC vs.RBS

0
 
0

HCI vs.VIC

0
 
0

BWL vs.MZA

0
 
0

DEC vs.VSV

0
 
0

ZNO vs.G99

  

16.04.2016, Albert Schultz Halle, Wien, AUT, Testspiel, Oesterreich vs Ungarn, im Bild Brian Lebler (AUT) // during a International Icehockey Friendly Match between Austria and Hungary at the Albert Schultz Halle in Wien, Austria on 2016/04/16. EXPA Pictures © 2016, PhotoCredit: EXPA/ Alexander Forst EXPA/ Alexander Forst

Zweiter Krampfsieg für Österreich bei der WM



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Sonntag, 24.April 2016 - 22:08 - Gestern kam Österreich gegen Südkorea gerade noch mit einem blauen Auge davon, heute holte sich das Team von Trainer Dan Ratushny das zweite ab. Auch gegen Japan glänzte das Team Austria nicht, mühte sich zu einem 3:1 Erfolg und hat vor dem morgigen Ruhetag Platz 2 in der Tabelle erobert.

Wer sich nach dem Gruselspiel vom Samstag am heutigen Sonntag gegen Japan eine Leistungssteigerung der österreichischen Nationalmannschaft erhofft hatte, sah sich getäuscht. Die ÖEHV Auswahl begann zwar sichtlich motiviert und ging durch einen haltbaren Schuss von Niki Petrik auch in Führung, danach verpufften die Versuche der rot-weiß-roten Cracks aber ohne große Mühe für die Japaner.

Die Asiaten, die nach den ersten Partien als Abstiegskandidat Nummer 1 gelten müssen, kämpften sich ins Match, während das Team Austria scheinbar einzuschlafen schien. Das Tempo wurde immer langsamer, die Japaner hatten keine Probleme mehr in der Defensive und erspielten sich dank vieler Abspielfehler der Ratushny Truppe gute Möglichkeiten. Als Markus Schlacher auf der Strafbank Platz genommen hatte, gelang dem Außenseiter sogar der Ausgleich. Im Power Play trafen die Asiaten zum 1:1 und es kündigte sich abermals ein Krampfspiel Österreichs an.

Diesen Eindruck konnte die ÖEHV Auswahl auch im zweiten Abschnitt nicht vom Tisch fegen. Stefan Geier hatte zwar nach wenigen Sekunden eine Riesenchance, danach konnten die Japaner aber besser nach vorne spielen. Bernhard Starkbaum stand plötzlich im Mittelpunkt und schließlich musste Benjamin Petrik auch noch auf die Strafbank, was aber keine Folgen hatte. Dennoch hatten die Japaner über Minuten das Momentum auf ihrer Seite gehabt.

Das Match, es plätscherte ohne große Höhepunkte vor sich hin, ernüchternd was Österreich am Eis fabrizierte. Das änderte sich auch nicht in der ersten Überzahl für den Absteiger des letzten Jahres. Österreich kam zwar mit einem Mann mehr zu guten Schüssen, echte Torgefahr versprühte man aber auch im Power Play nicht. Es blieb nach 40 Minuten beim enttäuschenden 1:1 Unentschieden und der Erkenntnis, dass dieses Nationalteam weit weg von irgendwelchen Aufstiegsträumen ist.

Auch in den ersten Minuten des letzten Drittels hieß es zittern, denn Japan machte mit einem Mann mehr Druck auf die Führung. Diese erzielte dann aber doch Österreich, als Brian Lebler einen ausnahmsweise sehr schön vorgetragenen Angriff am langen Eck abschloss. Sein 20. Treffer im Nationalteam, der Vorteil lag wieder beim Team Austria. Zehn Minuten vor dem Ende war es wieder Lebler, der mit einem harten Schuss auch am nächsten Tor beteiligt war. Der japanische Schlussmann ließ die Scheibe abprallen, Raphael Herburger brauchte nur noch abzustauben.

Die Frage nach der Punktevergabe war zu diesem Zeitpunkt beantwortet. Japan wollte das allerdings noch nicht anerkennen, nahm in der letzten Minute noch ein Time Out und holte seinen Torhüter vom Eis. Das alles sollte aber nichts mehr bringen, die Österreicher gewannen dieses Match mit 3:1.

Für Japan wird es nun schon eng. Am Dienstag geht es im direkten Asien-Duell mit Südkorea wohl schon um den Klassenerhalt. Österreich trifft am Dienstag Nachmittag auf Nachbar Italien – dabei dürfte es nach den ersten Eindrücken dieser WM eventuell schon um Platz 2 gehen.

Österreich – Japan 3:1 (1:1, 0:0, 2:0)
Tore: 1:0 N. Petrik (3.), 1:1 Takahashi (18./PP), 2:1 Lebler (44.), 3:1 Herburger (51.)
Schüsse:36:22
Strafen: 6:2 Minuten


Quelle:red/kf