3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

3
 
4

ZNO vs.HCB

4
 
3

VSV vs.VIC

5
 
8

HCI vs.RBS

1
 
4

G99 vs.KAC

0
 
4

AVS vs.BWL

0
 
0

DEC vs.AVS

0
 
0

MZA vs.HCI

0
 
0

HCB vs.KAC

0
 
0

MZA vs.VIC

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

VSV vs.HCI

0
 
0

BWL vs.G99

  

AUT, U20 WM, Torhüter Save Eisenbauer.com

Österreich lässt erste Chance aus



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Dienstag, 05.Mai 2015 - 22:09 - Das Team Austria hatte es selbst in der Hand. Ein Sieg gegen Frankreich und der Klassenerhalt wäre schon fast gesichert gewesen. Aber die Österreicher stolperten in einer engen und ausgeglichenen Partie an zu vielen Strafen und mussten sich mit 0:1 geschlagen geben. Das große Zittern im Abstiegskampf geht also weiter.

Schon am Nachmittag hatten die Schweiz und Deutschland gezeigt, wie vorsichtig man ein Match absovlieren kann, wenn wirklich etwas auf dem Spiel steht Und auch Frankreich und Österreich schlossen sich dieser Meinung an, denn in der Anfangsphase der Partie lag die Konzentration vorerst einmal darauf, Fehler zu vermeiden.

Es entwickelte sich ein Duell, in dem viele Fehler passierten und wenig Torchancen zu sehen waren. Die Österreicher erwischten den etwas besseren Start, ohne sich aber wirklich gefährlich in Szene setzen zu können. Die ersten hektischen Minuten hatten die Franzosen noch etwas gehemmt gewirkt, doch mit jeder Minute, die verging übernahm der leichte Favorit immer deutlicher das Geschehen. Allerdings fanden auch die Franzosen nur ganz wenige Tormöglichkeiten vor, nur in der 9. Minute musste Bernhard Starkbaum zwei Mal retten.

Mit einem Power Play im Rücken startete Frankreich das zweite Drittel dann sehr druckvoll und mit vielen Torschüssen, aber Bernhard Starkbaum erwies sich als starker Rückhalt. Diese erste Druckphase überstand die ÖEHV Auswahl aber mit etwas Glück, um schließlich selbst für Gefahr zu sorgen. In der 43. Minute verzog Brian Lebler knapp am langen Pfosten vorbei, aber auch die erste Linie wurde von der gegnerischen Abwehr gut vom Slot fern gehalten, sodass es keine Nachschussmöglichkeiten gab. Es waren vor allem Einzelaktionen, die für Aufregung sorgten. Wie ein Schuss von Fischer, der abgefälscht wurde und beinahe ins kurze Eck gegangen wäre.

Der Faden ging aber danach etwas verloren, die Österreicher leisteten sich eine Strafe und machten den Gegner dadurch unnötig stark. Jetzt drückte Frankreich stark auf die Führung, Österreich spielte fehleranfällig und suchte nach dem Rhythmus. Ein Verlegenheitsschuss von Konstantin Komarek hätte den Spielverlauf in der 31. Minute beinahe auf den Kopf gestellt, prallte aber von der Stange wieder zurück. Pech für das Team von Daniel Ratushny, das sich nun auch stärker werdendem Forecheck der Franzosen gegenüber sah.

Das führte zur nächsten Torchance von Guttig, der das llere Tor vor sich hatte, aber Bernhard Starkbaum brachte irgendwie die Fanghand noch hin und hielt auch diesen Versuch. Auf der gegenüberliegenden Seite zeigte auch Cristobal Huet sein Können, als er einen Geier S.huss mit einer schnellen Handbewegung über die Querlatte lenkte. Auch einen starken Raffl Schuss lenkte der französische Keeper gerade noch ab und so ging es in die Schlussphase des zweiten Drittels, ohne dass ein Treffer gefallen war. In dieser war das Team Austria frischer und brandgefährlich, musste aber stets auf die Angriffe des Gegners aufpassen.

Es ging mit diesem torlosen Remis in die letzten zwanzing Minuten. Spannung war garantiert, die Frage blieb bestehen, wer den ersten Fehler machen würde. Michael Raffl setzte eine erste Duftmarke, als sein Rückpass nach schönem Solo gerade noch an der Stange hängen blieb. Es sollte für einige Zeit die letzte wirklich gefährliche Aktion des Team Austria bleiben, denn in weiterer Folge machte man sich das Leben mit Strafen selbst schwer. Jetzt war es ausschließlich Bernhard Starkbaum, der das Ergebnis hielt.

Aber in der 47. Minute war auch der Schweden-Legionär geschlagen und Österreich musste das erste Unterzahltor in diesem Turnier hinnehmen. Das 1:0 der Franzosen, zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient. Die Mannschaft von Dan Ratushny versuchte sich aufzubäumen, ein von Michael Raffl noch abgefälschter Schuss ging an die Außenstange – zum zweiten Mal Aluminium an diesem Abend für die Österreicher. Es fehlte in dieser Phase auch das nötige Glück.

Also musste man wieder riskieren und Bernhard Starkbaum ging 77 Sekunden vor dem Ende vom Eis. Anders als wie im ersten Turnierspiel gelang dieses Mal kein Treffer, stattdessen lief Meunier auf und davon und machte 58 Sekunden vor der Sirene das vorentscheidende 2:0.

Damit kassiert Österreich die zweite Niederlage im dritten Spiel. An der Ausgangslage hat sich nichts geändert: man braucht aus den Spielen gegen Lettland und Deutschland vermutlich noch einen Sieg, um sich oben zu halten. Das nächste Match geht aber gegen Gastgeber Tschechien – zuvor gibt es zwei spielfreie Tage. Frankreich hat mit dem ersten Sieg in diesem Turnier das Soll erfüllt und endlich angeschrieben. Damit ist man allerdings auch noch nicht alle Sorgen los und muss noch weitere Punkte sammeln.

Österreich – Frankreich 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)
Tore: 0:1 Fleury (47./PP), 0:2 Meunier (60./EN).
Schüsse: 23:29
Strafen: 10:4 Minuten

Aufstellung Österreich:
Tor: Starkbaum (Swette)
Abwehr: Pallestrang/Heinrich, Altmann/Mühlstein, Schumnig/Iberer, Pete/Petrik
Angriff: Lebler/M. Raffl/Herburger, T. Raffl/Latusa/Komarek, Rotter/Geier/Hundertpfund, Fischer/Woger/Cijan.


Quelle:red/kf