4
 
3

BWL vs.MZA

3
 
4

DEC vs.VSV

3
 
2

DEC vs.VIC

4
 
5

AVS vs.HCB

5
 
0

RBS vs.VSV

1
 
2

MZA vs.HCB

3
 
0

KAC vs.ZNO

4
 
3

G99 vs.BWL

0
 
0

AVS vs.HCI

0
 
0

VSV vs.DEC

0
 
0

VIC vs.HCI

0
 
0

ZNO vs.KAC

0
 
0

RBS vs.MZA

0
 
0

HCB vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

HCI vs.AVS

14-aut-den-leber1.250.jpg Reinhard Eisenbauer

Österreich verliert auch Spiel 2 gegen Ungarn



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Freitag, 10.April 2015 - 21:04 - Während in Wien das EBEL Finale in das zweite Spiel ging standen sich in Budapest auch die Nationalteams aus Ungarn und Österreich zum zweiten Mal gegenüber. Und zum zweiten Mal hatten die Magyaren die Nase vorne. Diese Mal musste sich das Team Austria mit 2:3 geschlagen geben.

Hatten die Österreicher vorgestern im ersten Test anfangs noch gegen die Ungarn mit gutem Spiel überzeugen können waren die heutigen Gastgeber in Budapest deutlich besser auf die ÖEHV Truppe eingestellt. Zwar begannen die rot-weiß-roten Schützlinge abermals sehr engagiert, aber mehr als Halbchancen waren nicht drin.

Doppelschlag bringt Ungarn in Front
Diese erste Drangphase war dann auch schnell verpufft und Ungarn übernahm das Kommando. Immer wieder leistete sich das Team Austria zu einfache Fehler in der neutralen Zone und wurde dafür auch bestraft. Istvan Bartalis brachte die Gastgeber in der 9. Minute in Führung, nur 77 Sekunden später erhöte Neo-Ungar Frank Banham mit einem Distanzschuss im Power Play auf 2:0. Bernhard Starkbaum, der heute im Tor begann, war damit schon früh geschlagen und wirkte auch sonst immer wieder einmal nicht zu 100% sicher.

Die Magyaren hatten durch diesen Doppelschlag deutlich Rückenwind und drückten sogar auf das dritte Tor, das aber nicht gelingen sollte. Erst in den letzten Sekunden dieses ersten Drittels wurde Österreich wieder aktiver, ohne dabei jedoch mit letzter Konsequenz aufs Tor zu spielen. Die Lichtblicke, sie waren nicht besonders häufig in diesem ersten Drittel, dafür startete die ÖEHV Truppe im Mittelabschnitt umso besser. Manuel Ganahl zog im Power Play vors Tor und schloss zielstrebig ab. Der Neo-Klagenfurter mit seinem zweiten Tor im zweiten Vorbereitungsspiel und dem 1:2 Anschlusstreffer.

Ganahl Tor ohne Wirkung
Ein Ruck ging aber trotzdem nicht durch die junge österreichische Auswahl. Stattdessen zeigten die Ungarn der rot-weiß-roten Defensive ein ums andere Mal deren zahlreichen Problemfelder auf und ließen Bernhard Starkbaum immer wieder schwitzen. In der 30. Minute leistete sich das Team Austria einen ganz schweren Fehlpass in der Defensivzone und die Scheibe landete im Netz. Allerdings über den Schuh von Daniel Koger, weshalb dem Tor die Anerkennung verwehrt wurde. Mehr als nur ein Warnschuss der Gastgeber. Der Druck der Hausherren wuchs, Starkbaum musste immer wieder eingreifen, weil seine Vorderleute die Scheibe nicht aus der Defensivzone brachten.

Erst in der 36. Minute tauchten auch die von Dieter Kalt als Übergangscoach geführten Österreicher wieder gefährlich vor dem ungarischen Tor auf. Brian Lebler hatte sich über rechts durchgesetzt, aber untypisch für ihn noch quer auf Manuel Ganahl gelegt. Dieser brachte die Scheibe nicht unter Kontrolle und die Möglichkeit auf den Ausgleich war dahin.

Ungarn erhöht im Power Play, Österreich bleibt dran
Stattdessen kassierte Daniel Mitterdorfer eine folgenschwere Strafe und nur wenige Sekunden später zappelte die Scheibe auch schon im Tor. Ein Sofron Schuss wurde noch von einem Österreicher abgefälscht, Starkbaum war die Sicht völlig verstellt und es hieß 3:1 für Ungarn. Mit diesem Rückstand musste das Team Austria schließlich auch in die letzten zwanzig Minuten gehen.

Die ÖEHV Auswahl versuchte im letzten Drittel von Beginn weg Druck aufzubauen und fand durch Petrik, sowie Lebler gute Einschussmöglichkeiten vor. Da war der abermalige Anschlusstreffer durchaus im Bereich des Möglichen, aber er ließ noch auf sich warten. Noch in Unterzahl war es dann so weit: Martin Schumnig und Manuel Geier kombinierten sich durch die ungarische Defensive, Schumnig vollendete sehenswert mit der Backhand und es stand nur noch 2:3 aus Sicht der Österreicher.

Wie schon im ersten Testspiel ging es also mit einem knappen Rückstand in die Schlussphase und das Team Austria spielte immer wieder gefährlich nach vorne. Es war ein offenes Hin und Her, Chancen taten sich auf beiden Seiten auf. Die Österreicher mussten aber mit herunter tickenden Sekunden alles nach vorne werfen, denn die Zeit lief mal wieder davon. Berhard Starkbaum hatte das Eis schon verlassen, aber troz eines Mannes mehr am Eis konnte die ÖEHV Truppe keine Gefahr mehr erzeugen und musste sich mit 2:3 geschlagen geben.

Damit endet das erste Vorbereitungsdoppel mit zwei Niederlagen gegen Ungarn, in denen eine junge Mannschaft zwar gute Ansätze gezeigt hat, die bekannten Schwachstellen aber ebenso bestätigt wurden. Das dritte Testspiel findet am 19. April in Ljubljana statt, dann trifft man mit Slowenien auf eine Mannschaft, die bei der A WM ebenfalls als Abstiegskandidat gehandelt wird. Dann könnte schon der ein oder andere arrivierte Teamspieler mehr mit dabei sein.

Ungarn – Österreich 3:2 (2:0, 1:1, 0:1)
Tore: 1:0 Bartalis (10.), 2:0 Banham (11./PP), 2:1 Ganahl (23./PP), 3:1 Sofron (38./PP), 3:2 Schumnig (48./SH).


Quelle:red/kf

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