8
 
3

BWL vs.ZNO

5
 
3

DEC vs.RBS

2
 
4

AVS vs.HCI

4
 
3

HCI vs.G99

2
 
3

ZNO vs.AVS

3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

BWL vs.G99

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

HCI vs.RBS

0
 
0

G99 vs.KAC

0
 
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AVS vs.BWL

0
 
0

VSV vs.VIC

0
 
0

ZNO vs.HCB

 Reinhard Eisenbauer/eisenbauer.com

Der Head Coach der U18-Nationalmannschaft, Dieter Werfring, im Gespräch



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Mittwoch, 23.Juli 2014 - 17:09 - Mit seinem U18 Nationalteam krebst der ÖEHV derzeit noch immer in der drittklassigen Division IB herum. Bereits in einem Monat beginnt die Auswahl mit einem Turnier mit der Vorbereitung auf den nächsten Anlauf, endlich wieder aufzusteigen. Dieter Werfring, Headcoach des U18 Teams, hofft, dass es dieses Mal klappt.

Im Vorjahr wurde das Ziel der U18-Nationalmannschaft, der Aufstieg in die Division IA, knapp verpasst. Was muss sich in deinem zweiten Jahr als Head Coach ändern, damit dieses Vorhaben im April 2015 gelingt? Dieter Werfring: Große Änderungen braucht es nicht. Wir werden mit der gleichen positiven Einstellung, ausgezeichnetem Teamverhalten und derselben Motivation das neue Jahr durchziehen. Das einzige, was sich ändern muss, ist, dass wir tatsächlich den Aufstieg erreichen. Alle Voraussetzungen waren letztes Jahr schon gegeben, aber wie so oft im Mannschaftssport ist nicht alles planbar und oft entscheidet Glück oder eine einzige Situation während einer Weltmeisterschaft über Sieg oder Niederlage. Die Mannschaft hat sich letztes Jahr in jeder Situation bestens verhalten, eine gute Moral gezeigt und wollte aufsteigen. Wir waren spielerisch die stärkste Mannschaft bei der WM, aber der Sport schreibt eben eigene Geschichten. Deutschland ist im Fußball sicher auch nicht um sechs Tore besser als Brasilien. Es gibt Momente, die muss man hinnehmen. Und das mussten auch wir im letzten Jahr.

Welche Punkte stehen beim ersten Zusammentreffen in Kapfenberg auf der Tagesordnung? Dieter Werfring: Zu Beginn des Camps werden sich die Spieler Konditionstest unterziehen. Bei diesen Tests werden wir sehen, in welcher körperlichen Verfassung sich die Spieler befinden. Die physische Präsenz wird ein wichtiges Kriterium in dieser Saison sein. Die ersten Tage werden wir auch im technischen Bereich (Eislauf- und Stocktechnik) arbeiten, taktische Grundkenntnisse werden trainiert und den Spielern in Besprechungen erklärt. Ein Hauptaugenmerk werden wir auf das Teamverhalten der Spieler legen.

Was wird genau von den Spielern erwartet? Dieter Werfring: Eine hundertprozentige Einstellung wird von den Spielern verlangt, sie müssen bei jedem Training und Spiel an ihre Grenzen gehen, die Spieler müssen eine Vision haben. Ich hoffe, dass unsere jungen Spieler bei der Fußball-WM beobachtet haben, mit welchem Stolz die Nationalhymnen gesungen wurden und welche fokussierten Augen diese Spieler gehabt haben. Diesen lesbaren Willen in den Augen von Spielern kann man auch bei NHL-Spielern beobachten. Sie identifizieren sich mit ihrem Land. Wir wollen sehen, dass auch unsere Spieler diesen Stolz nach außen zeigen können. Und zwar stolz, ein österreichischer Eishockeyspieler zu sein.

Wie wichtig sind die sportmedizinischen und –wissenschaftlichen Tests am ersten Tag der Trainingswoche? Dieter Werfring: Diese Tests sind sehr aussagekräftig für uns Trainer. Es zeigt, welche Spieler im physischen Bereich bereit sind auf hohem Niveau zu spielen. Diese Tests lügen nicht, sie zeigen uns, wer in der Vorbereitung gut gearbeitet hat und sich daher für höhere Aufgaben empfiehlt. Die Spieler müssen lernen, dass ihr Körper ihr wichtigstes Kapital im Sport ist.

Bereits Mitte August trifft sich die U18-Nationalmannschaft erneut. Bei einem Turnier in Ungarn (20. bis 23. August) wird erstmals in dieser Saison auf internationalem Level geprobt. Wie wichtig ist dieses Turnier? Dieter Werfring: Jedes Turnier ist wichtig, jedes Turnier bedeutet Entwicklung für die jungen Spieler und es ist für unser Team ein Baustein auf dem Weg zur Weltmeisterschaft. Das Turnier, an dem Slowakei, Ungarn und Polen teilnimmt, ist eine erste wichtige Standortbestimmung. Wir werden die ersten Erkenntnisse bekommen: Wo stehen wir im internationalen Vergleich mit diesem Jahrgang und welche Spieler können auf diesem Niveau problemlos mithalten.

Im Juni fand in Wien eine Sitzung mit den ÖEHV-Nachwuchstrainern statt. Wie war bzw. wie ist der Austausch unter euch Trainern? Dieter Werfring: Diese Treffen sind sehr wertvoll, der regelmäßige Informationsaustausch ist eines der wichtigsten Bestandteile einer professionellen Arbeit. So können wir gewährleisten, dass alle Nationalteam- bzw. Coaches der Auswahlen eine einheitliche Linie verfolgen. Darüber hinaus erfahren wir gegenseitig mehr über den aktuellen sportlichen Istzustand von Spielern. Diese Zusammenarbeit ist enorm wichtig.


Quelle:ÖEHV