3
 
2

VIC vs.HCB

4
 
2

RBS vs.BWL

3
 
1

KAC vs.DEC

3
 
4

ZNO vs.HCB

4
 
3

VSV vs.VIC

5
 
8

HCI vs.RBS

1
 
4

G99 vs.KAC

0
 
4

AVS vs.BWL

0
 
0

DEC vs.AVS

0
 
0

MZA vs.HCI

0
 
0

HCB vs.KAC

0
 
0

MZA vs.VIC

0
 
0

DEC vs.ZNO

0
 
0

RBS vs.AVS

0
 
0

VSV vs.HCI

0
 
0

BWL vs.G99

ÖEHV Logo neu EBEL

Der neue Head Coach der U20-Nationalmannschaft, Roger Bader, im Gespräch



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Mittwoch, 23.Juli 2014 - 17:03 - In der Steiermark beginnt bereits traditionell die Eishockeysaison für die österreichischen Nachwuchsnationalmannschaften der U20- und U18-Jahrgänge. Gesamt 68 Spieler versammeln sich für ein sechstägiges Trainingslager in Kapfenberg.

Neben deiner Tätigkeit als Ausbildungs- und Entwicklungsleiter beim ÖEHV hast du auch die Aufgaben des Head Coach bei der U20-Nationalmannschaft und dem Zukunft-Talente-Team übernommen. Wie verlaufen die Vorbereitungen auf die ersten gemeinsamen Trainingswochen?
Roger Bader: Die Vorbereitungen laufen gut. Zuerst ging es darum, die richtigen Spieler aufzubieten. Dazu ging ein längerer Evaluierungsprozess voraus. Das war notwendig, damit möglichst niemand durch den Raster fällt. Einige Spieler sind das erste Mal bei einer Nationalmannschaft dabei. Die organisatorischen Vorbereitungen für das Trainingslager laufen auf Hochtouren. Die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des ÖEHV machen dabei einen sehr guten Job.

Welche Punkte stehen beim ersten Zusammentreffen in Kapfenberg auf der Tagesordnung?
Roger Bader: Die Spieler sollen den neuen Betreuerstab mitsamt unseren Vorstellungen über modernes Eishockey kennenlernen. Umgekehrt wollen wir die Spieler besser kennenlernen. Wir werden nach einer Woche ein erstes Bild von ihnen haben, wer Kandidat für eine Weltmeisterschaft ist und wer nicht.

Was wird von den Spielern erwartet?
Roger Bader: Wir erwarten von den Spielern, dass sie mit vollem Einsatz ihre Fähigkeiten einsetzen und präsentieren. Auch erwarten wir von ihnen eine professionelle Einstellung, ein diszipliniertes Verhalten und, ganz wichtig, Teamfähigkeit. Sie geben in dieser Woche „ihre“ Visitenkarte von sich ab.

Wie wichtig sind die sportmedizinischen und –wissenschaftlichen Tests am ersten Tag der Trainingswoche?
Roger Bader: Diese Tests sind neu. Es ist sehr wichtig, dass wir sie durchführen. Die Topnationen tun dies schon lange. Die Tests zeigen uns, aber auch dem Spieler selbst, wo er im physischen Bereich International steht. Wir wollen mit diesen Tests auch eine Botschaft geben: Die Tatsache, dass es diese Tests gibt, zeigt die Wichtigkeit des organisierten Off-Ice-Trainings während eines ganzen Jahres.

Welche Ziele steckst du dir mit der U20-Nationalmannschaft, welche mit dem Zukunft-Talente-Team?
Roger Bader: Es gibt Entwicklungsziele und Resultatziele. Wir wollen uns stetig in allen Belangen so stark verbessern, dass wir mit allen U-Nationalmannschaften einen festen Platz in der Agruppe haben. Das Mindestziel der U20-Nationalmannschaft für diese Saison ist der Klassenerhalt. Ob mehr drin liegt, kann ich im Moment noch nicht beurteilen. Das Zukunft-Talente-Team ist nicht in erster Linie eine Resultat-Mannschaft. Wir wollen den besten Spielern Österreichs eine Plattform bieten, sich International weiterzuentwickeln. Deshalb sind in diesem Team auch Spieler aus jüngeren Jahrgängen. Wir erhoffen uns, dass die Spieler dieses Teams das österreichische Eishockey einmal prägen werden. Am European Youth Olympic Festival im Jänner 2015 wollen wir sicher ein positives Bild von uns geben. Wie sich das in Resultaten auswirken wird, kann ich jetzt noch nicht beurteilen.

Wie funktioniert der Austausch innerhalb der Trainer aller Nachwuchsmannschaften des ÖEHV?
Roger Bader: Bis jetzt kann ich mich sehr lobend über die Zusammenarbeit äußern. Die aktuelle Crew ist sehr motiviert und interessiert. Ich nehme dabei sicher eine integrierende Rolle ein. Die Kooperation unter den Coachs ist ausgezeichnet.

In Österreich blickt man gerne in die Schweiz, wo du als Trainer des Schweizer Nachwuchses großen Erfolg hattest. Kannst du deine Erfolgsstory mit über die Grenze nach Österreich bringen?
Roger Bader: Der ÖEHV hat mit Alpo Suhonen den besten Sportdirektor, den man haben kann. Seine große Erfahrung und sein Know-how sind Gold wert. Ich unterstütze ihn dabei ihn sämtlichen sporttechnischen Bereichen. Sicher kann ich meine Erfahrung aus dem Schweizer Eishockey einbringen, genauso wie es Alpo aus Finnland tut. Trotzdem ist es unsere Absicht, bei allem einen österreichischen Weg zu entwickeln. Das ist ganz wichtig. Wir können sicher von den Topnationen lernen, müssen aber eigene Identität finden, um erfolgreich zu sein.


Quelle:hockeyfans