2
 
0

VIC vs.MZA

2
 
1

AVS vs.DEC

2
 
3

VSV vs.ZNO

2
 
3

VIC vs.DEC

3
 
2

RBS vs.KAC

3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
0

AVS vs.HCB

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

KAC vs.RBS

0
 
0

HCI vs.VIC

0
 
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BWL vs.MZA

0
 
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DEC vs.VSV

0
 
0

ZNO vs.G99

14-aut-den-leber1.250.jpg Reinhard Eisenbauer

ÖEHV: Nach der WM ist vor der WM



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Samstag, 26.April 2014 - 19:13 - Die österreichische Nationalmannschaft hat sich bei der IIHF Weltmeisterschaft Division IA in Südkorea mit einem jungen und neu zusammengestellten Team gut verkauft. Mit dem Schlusspfiff bei den Titelkämpfen hat für den Österreichischen Eishockeyverband die Vorbereitung auf die kommende Saison bereits begonnen.

Ein ereignisreiches Jahr ist für die österreichische Eishockeynationalmannschaft am Samstag mit dem letzten Spiel bei der IIHF Weltmeisterschaft Division IA in Goyang/Südkorea zu Ende gegangen. Mit einer jungen und noch International unerfahrenen Mannschaft wurde mit einer großartigen Leistung der Wiederaufstieg in die IIHF Top Division für 2015 IIHF Weltmeisterschaft von 1. bis 17. Mai 2015 in der Tschechischen Republik) geschafft. Samstagabend nahmen Spieler und Betreuer bei der Abschlusszeremonie im Goyang Ice Rink noch die Silbermedaille in Empfang. „Wir haben unsere Ziele in dieser Saison erreicht. Bei den Olympischen Spielen wollten wir gegen Norwegen gewinnen. Das haben wir geschafft“, erinnerte sich Sportdirektor Alpo Suhonen. „Nach Olympia mussten wir ein neues Team zusammenstellen. Diese Mannschaft war jung und für viele war es in Südkorea die erste Weltmeisterschaftsteilnahme. Als Team haben sie eine gute Leistung gezeigt und die Jungs sind verdient aufgestiegen.“

Das positive Signal, dass die jungen Österreicher in den fünf Spielen in Südkorea gesetzt haben, gelte es jetzt in die nächsten Wochen und Monate mitzunehmen. „Für die B-Gruppe sind wir zu gut, das haben wir gesehen. Es wird eine Herausforderung sein, gut genug für die Top Division zu werden“, so der Sportdirektor.

Besonders aufgefallen ist die erste österreichische Sturmlinie um Thomas Koch, Brian Lebler und Thomas Hundertpfund. Mit zehn Scorerpunkten (alles Torvorlagen) wurde Österreichs Kapitän nicht nur Punktbester, sondern auch zum besten österreichischen Spieler ernannt. Nach Michael Grabner bei Olympia hat Österreich auch bei diesem WM -Turnier mit Lebler (sechs Tore) den besten Torschützen in seinen Reihen. Zum besten Verteidiger wurde vom Turnierdirektorat Dominique Heinrich gewählt, ins von Journalisten gewählte All-Star-Team haben es Heinrich, Lebler und Koch geschafft. Die drei anderen All Stars sind Luka Gracnar (SLO/auch wertvollster Spieler des Turniers), Marton Vas (HUN) und Jan Urbas (SLO).

Der Blick des Österreichischen Eishockeyverbandes (ÖEHV) richtet sich auch bereits auf das Jahr 2018, wenn mit den Olympischen Spielen das nächste Highlight in Südkorea ansteht. „Die Coaches und Betreuer haben jetzt drei Jahre zusammengearbeitet und viele Erfolge gefeiert. Die Verträge laufen jetzt aus und wir werden diese dreijährige Tätigkeit analysieren und danach schauen, mit welchen Leuten wir weiter zusammenarbeiten.“

Richtungsweisend für dieses Vorhaben wird das „Austria Hockey Forum“ am 10. Mai in Salzburg sein, an dem die verschiedenen Interessensgruppen des österreichischen Eishockey –Österreichischer Eishockeyverband, Erste Bank Eishockey Liga, Österreichisches Olympisches Comité, Vereine, Landesverbände – teilnehmen werden. Der gemeinsame Fokus soll dabei auf eine bessere Zusammenarbeit der einzelnen Gruppen, ein Entwicklungskonzept für das heimische Eishockey und vor allem die Weiterentwicklung des „Premiumprodukts Nationalmannschaft“ zu einer dauerhaften A-Nation gelegt werden.

Individuelle Auszeichnungen (gewählt vom Turnierdirektorat)
Bester Torhüter: Yutaka Fukufuji (JPN)
Bester Verteidiger: Dominique Heinrich (AUT)
Bester Stürmer: Jan Mursak (SLO)

All-Star-Team (gewählt von Journalisten)
Torhüter: Luka Gracnar (SLO/auch wertvollster Spieler des Turniers)
Verteidiger: Dominique Heinrich (AUT), Marton Vas (HUN)
Stürmer: Brian Lebler (AUT), Thomas Koch (AUT), Jan Urbas (SLO)

passende Links:

Offizielle Seite des IOC


Quelle:ÖEHV