3
 
4

HCB vs.BWL

5
 
4

G99 vs.HCI

2
 
3

MZA vs.AVS

5
 
4

ZNO vs.G99

3
 
4

KAC vs.RBS

2
 
3

HCI vs.VIC

4
 
3

BWL vs.MZA

3
 
4

DEC vs.VSV

0
 
0

HCB vs.AVS

0
 
0

HCI vs.AVS

0
 
0

RBS vs.VSV

0
 
0

MZA vs.HCB

0
 
0

G99 vs.BWL

0
 
0

KAC vs.ZNO

0
 
0

DEC vs.VIC

0
 
0

AVS vs.HCB

  

 Reinhard Eisenbauer, Hockeyfans.at

Österreich wendet Blamage gegen Korea ab



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Mittwoch, 23.April 2014 - 14:34 - Mehr schlecht als recht hat das Team Austria auch das dritte Spiel der Weltmeisterschaft in Südkorea erfolgreich hinter sich gebracht. Nach einem 0:3 Rückstand setzten sich die Österreicher gegen Gastgeber Südkorea noch mit 7:4 durch und bleiben vor den abschließenden Entscheidungsspielen Tabellenführer.

Es bedurfte eines schweren Schocks, ehe Österreich nach dem spielfreien gestrigen Tages realisierte, dass man ein weiteres WM Spiel absolvierte. Im Duell mit Underdog Südkorea waren noch keine 10 Minuten gespielt, da lagen die Mannen von Trainer Manny Viveiros mit 0:3 hinten und schienen am besten Weg zu einer richtig peinlichen Blamage.

Tororgie im ersten Drittel
Doch diese drei Gegentore wirkten zumindest offensiv wie ein Weckruf, denn angeführt von einer effizienten ersten Angriffsformation kamen die ÖEHV Schützlinge binnen drei Minuten zurück ind Spiel und glichen dieses durch Tore von Schiechl, Hundertpfund und Lebler schnell aus. Als Brian Lebler in der 15. Minute das 4:3 für den A-Gruppen Absteiger machte, schien das Spiel doch noch seinen erwarteten Weg zu gehen. Aber Korea antwortete nur 15 Sekunden später mit dem 4:4 und ließ einen zittrigen Bernhard Starkbaum gar nicht gut aussehen. Dass es nach 20 Minuten doch eine Führung gab, war dem beherzten Körperspiel von Thomas Hundertpfund zu verdanken, der die Scheibe in der 17. Minute über die Torlinie arbeitete und somit das 5:4 erzielte.

Nach 9 Toren in den ersten 20 Minuten hatten die beiden Trainer vor allem mit ihren Defensiven ein Wörtchen zu reden. Österreichs junges Nationalteam zeigte sich in diesem Abschnitt zu offensiv orientiert und wurde konsequent ausgekontert. Die gastgebenden Koreaner schienen mit ihrer Leistung trotz 4 Toren nicht glücklich gewesen zu sein, denn zum Start des Mitteldrittels tauschten sie ihren Torhüter aus und brachten Backup Sungje Park.

Österreich wankt weiter
Am schwachen Spiel beider Mannschaften änderte das weiterhin nichts. Österreich blieb in der Defensive unglaublich fehleranfällig und ließ sich von den kleinen, flinken Koreanern immer wieder in Bedrängnis bringen. Selbst im Power Play konnte das Team Austria in dieser Anfangsphase kaum Akzente setzen, während Korea in der 27. Minute am Ausgleich kratzte und Bernhard Starkbaum zwei Mal in Serie eingreifen musste. Kurz vor der Hälfte der Partie rettete die Querlatte für den Schweden-Export – die Warnschüsse des Gegners wurden immer mehr.

Das Match stand auf Messers Schneide, weil der Favorit aus Österreich übers Eis taumelte und sich von den Koreanern teilweise sogar vorführen ließ. Das bislang mit Abstand schlechteste Spiel bei dieser WM wurde für Thomas Koch & Co. zu einer gefährlichen Zitterpartie, während die Asiaten immer frecher und mutiger wurden. Das Offensivspiel hatten die ÖEHV Schützlinge nun fast vollständig eingestellt. Erst ein Überzahlspiel kurz vor dem Drittelende brachte wieder etwas mehr Verkehr vor das Tor Südkoreas, ein Treffer gelang aber nicht mehr in diesem zweiten Abschnitt.

Der Sack wird zugemacht
Das letzte Drittel begann mit einer verheißungsvollen Chance von Kapitän Thomas Koch, der allerdings diese nicht verwerten konnte. Nach diesem guten Beginn fiel Österreich in den alten Schlendrian zurück und zeigte sich im Spielaufbau nicht nur ungenau, sondern auch fehleranfällig. Wie schon im ersten Drittel brachten sich die rot-weiß-roten Cracks durch unnötige Strafen in Bedrängnis und machten den Gegner damit stark. Die beste Chance in dieser Phase hatten aber trotzdem die Österreicher, die in der 48. Minute nach einem 2 gegen 1 Break in Unterzahl am sechsten Treffer vorbei schrammten. Daniel Oberkofler hatte knapp vergeben.

Das Bemühen war nun zumindest sichtbar, das Team Austria wollte dieses entscheidende Tor machen, fand aber keinen Weg durch die vielbeinige Abwehr der Südkoreaner. Es bedurfte einer schönen Einzelaktion von Konstantin Komarek, um das halbe Dutzend voll zu machen. Der Stürmer von Red Bull Salzburg verschaffte seiner Mannschaft etwas Luft für die Schlussphase, in der es nun galt, diese drei Punkte zu verteidigen. Das gelang dem Nationalteam, das durch Brian Leblers dritte Tor an diesem Abend sogar noch das 7:4 erzielen konnte.

Es war keine gute Leistung der Österreicher, die sich für die letzten beiden Spiele bedeutend steigern müssen, wollen sie tatsächlich ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden. Morgen kommt es zum Duell mit Ungarn, das seine letzte Chance bekommt. Zum Turnierabschluss wartet am Samstag zum wiederholten Mal in dieser Saison ein Match gegen Slowenien.

Österreich – Südkorea 7:4 (5:4, 0:0, 2:0)
Tore: 0:1 Park (4./PP2), 0:2 Cho (8.), 0:3 Kisung Kim (9.), 1:3 Schiechl (10.), 2:3 Hundertpfund (12.), 3:3 Lebler (13./PP), 4:3 Lebler (15.), 4:4 Kisung Kim (16.), 5:4 Hundertpfund (17.), 6:4 Komarek (54.), 7:4 Lebler (58./PP),
Schüsse: 37:29 (12:14, 11:12, 14:3)
Strafminuten: 12:22 (4:2, 2:4, 6:16)


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